Spannende Aufgaben und viel Eigenverantwortung – jedoch deutlicher Verbesserungsbedarf bei Führung und Kommunikation
Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders positiv waren die spannenden und abwechslungsreichen Aufgaben sowie das hohe Maß an Eigenverantwortung, wodurch man viel Gestaltungsspielraum hatte und sich fachlich weiterentwickeln sowie in unterschiedlichen Bereichen ausprobieren konnte. Zudem boten die Homeoffice-Möglichkeit und die flexible Arbeitszeitgestaltung eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es fehlte häufig an Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden. Sprunghafte Entscheidungen, unklare Kommunikation sowie unrealistische und sich ständig ändernde Zielvorgaben führten häufig zu Unsicherheit im Arbeitsalltag. Darüber hinaus fehlte es aus meiner Sicht an Transparenz und Klarheit hinsichtlich der Unternehmensziele, was eine fokussierte und motivierende Zusammenarbeit erschwerte. Aufgrund fehlender klarer Aufgaben- und Verantwortungsverteilungen kam es zudem regelmäßig zu Überschneidungen und Doppelarbeit.
Verbesserungsvorschläge
Die Führungskultur sollte stärker ihrer Verantwortung als Orientierung und Unterstützung für das Team gerecht werden. Klare Aufgaben- und Prioritätenverteilungen, transparente Kommunikation sowie eine wertschätzende Zusammenarbeit würden aus meiner Sicht maßgeblich zu einem besseren Arbeitsumfeld beitragen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre innerhalb unseres Teams war insgesamt gut und tendenziell mit Ausnahmen von gegenseitiger Unterstützung geprägt. Gelegentlich entstanden jedoch Konflikte, die aus meiner Sicht vor allem auf unklare Kommunikation und fehlende Abstimmung seitens der Führungsebene zurückzuführen waren.
Image
Mein zunächst von außen positiver Eindruck hat sich nach meiner Anstellung über die Zeit gewandelt.
Work-Life-Balance
Überstundenregelung und freie Zeiteinteilung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die technische Ausstattung war aus meiner Sicht nicht einheitlich geregelt. Während einige Mitarbeitende Dienstlaptops erhielten, mussten andere ihre privaten Laptops nutzen. Umweltbewusstsein war gegeben.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen und Unterstützungsmöglichkeiten wurden mehrfach in Aussicht gestellt, letztlich jedoch nur selten oder gar nicht umgesetzt, sodass Zusagen aus meiner Sicht häufig unverbindlich blieben.
Kollegenzusammenhalt
Wir haben uns gegenseitig unterstützt und auch in stressigen Phasen zusammengehalten, dennoch gab es auch Streits aufgrund von fehlender Kommunikation seitens Führung.
Vorgesetztenverhalten
Ich hatte den Eindruck, dass Führungsaufgaben unzureichend wahrgenommen wurden. Klare Entscheidungen, Priorisierung, Verbindlichkeit und Orientierung für das Team fehlten aus meiner Sicht häufig. Es wurden Dinge vom Team erwartet, an die sich die Führung selbst nicht gehalten hat.
Kommunikation
Die Kommunikation war häufig unklar, sprunghaft und wenig transparent, wodurch Prioritäten oft wechselten und Unsicherheit im Arbeitsalltag entstand.
Gehalt/Benefits
Benefits gab es ausser Rabatt auf die Firmenprodukte keine.
Gleichberechtigung
Aus meiner persönlichen Wahrnehmung wurden männliche Kollegen teilweise anders bzw. bevorzugt behandelt, was ich als demotivierend empfunden habe.
Interessante Aufgaben
Durch die steile Lernkurve, die hohe Eigenverantwortung und die spannenden Themen konnte ich mich fachlich stark weiterentwickeln. Gleichzeitig war man in viele unterschiedliche Aufgaben und Projekte eingebunden, was die Arbeit abwechslungsreich und anspruchsvoll machte.