12 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Was ich an Alvito besonders schätze, sind die Freiheiten und Möglichkeiten die ich bekomme, die Verantwortung in verschiedenen Aufgabenbereichen zu übernehmen. Darüber hinaus schätze ich das kollegiale Miteinander und die Offenheit, mit der hier kommuniziert wird. Jeder wird ermutigt, seine Ideen einzubringen und aktiv an der Weiterentwicklung des Unternehmens mitzuwirken. Diese Kultur des Miteinanders stärkt nicht nur den Zusammenhalt, sondern fördert auch die persönliche und berufliche Entwicklung. Ich bin seit nunmehr 18 Jahren sehr froh ein Teil von Alvito sein zu dürfen, fühle mich hier sehr wohl, liebe meine Arbeit und bin überzeugt davon, den für mich besten Arbeitgeber gefunden zu haben.
Gibt es natürlich und werden - wenn es passt - auch umgesetzt, allerdings ist nicht immer alles neue besser oder kann berücksichtigt werden. Die Firma überarbeitet eh viele Dinge und geht mit der Zeit.
Geht kaum besser. Tolle Atmosphäre, nette Kolleginnen und Kollegen, familiäres Arbeitsklima - Ich gehe einfach gerne ins Büro.
Ist gut und ich bin froh ein Teil von Alvito zu sein. Die positive Atmosphäre und die wertschätzende Zusammenarbeit machen es leicht, sich hier wohlzufühlen.
Sehr flexibel, es wird vieles berücksichtigt oder möglich gemacht und auf die individuelle Lebenssituation eingegangen. Auch Homeoffice ist in den Bereichen, in denen es möglich ist, überhaupt kein Problem.
Die Hierarchien sind flach und es gibt nicht so viele Führungsposten. Weiterbildungen werden nicht einfach vorgegeben, sondern individuell abgeschprochen und gefördert.
Das Gehalt ist gut und für mich in Ordnung. Es wird immer pünktlich bezahlt und dazu gibt es noch Benefits. Allerdings wird das Leben immer teurer, die Gehälter kommen da meist nicht hinterher und deshalb ist es vermutlich nie genug - aber das ist ein generelles Thema und bei anderen Firmen auch so.
Hat bei Alvito schon immer eine große Rolle gespielt und wird bei den Entscheidungen berücksichtigt.
Sehr kollegiales, faires und wertschätzendes miteinander auch mit dem Geschäftsführer.
Ist gut und das Alter spielt weiter keine Rolle.
Ist und war immer gut. Menschlich fair, ehrlich im Umgang und wir können über alles reden. Ich bin natürlich auch mal anderer Meinung aber ich möchte manch schwierige oder unangenehme Entscheidung - die in einem Unternehmen nun mal getroffen werden muss - auch nicht treffen und umsetzen müssen.
Gute Arbeitsbedingungen in schönen Räumen, höhenverstellbare Schreibtische, gute Bürostühle, zuverlässige Technik auf dem neuesten Stand.
Sowohl die Kommunikation mit dem Geschäftsführer als auch untereinander ist offen und ehrlich - Das kann halt auch missverstanden werden.
Alle werden gleich behandelt.
Bei der Auswahl der Aufgaben gibt es viel Mitspracherecht und auf die jeweiligen Stärken wird eingegangen. Deshalb sind die Aufgaben meist interessant und das trägt auch dazu bei, dass jede/r seine individuellen Fähigkeiten und Talente einbringen kann.
Ich arbeite im Bereich Grafik, Foto und Marketing und schätze besonders die abwechslungsreichen Aufgaben, die meinen Arbeitsalltag spannend und kreativ gestalten. Die hohe Eigenverantwortung ermöglicht es mir, meine Projekte selbstständig zu gestalten und eigene Ideen einzubringen. Dadurch fühle ich mich wertgeschätzt und motiviert.
Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Möglichkeit, sich aktiv bei Entscheidungen einzubringen. Die flachen Hierarchien und die offene Kommunikation fördern ein freundliches und unterstützendes Miteinander. Das Arbeitsklima ist dadurch äußerst angenehm und kollegial.
Toll ist auch die Flexibilität, die mir durch Homeoffice und flexible Arbeitszeiten geboten wird. Dies trägt erheblich zu einer guten Work-Life-Balance bei und ermöglicht es Beruf und Privatleben optimal zu vereinbaren. Homeoffice ist allerdings nicht in allen Bereichen unserer Firma möglich.
Trotz der vielen positiven Aspekte gibt es auch Bereiche, die verbessert werden könnten. Ab und an wäre eine strukturiertere Arbeitsweise hilfreich, um die Effizienz in Projekten zu steigern. Auch Entscheidungen könnten manchmal besser und langfristiger geplant werden, um noch mehr Klarheit und Kontinuität zu schaffen.
Vor rund 10 Jahren, wurde mir die Chance geboten, als Quereinsteiger in der Firma anzufangen. Es ist toll, dass nicht nur auf die Qualifikation geschaut wird, sondern wer man ist und wie man etwas macht. Mittlerweile leite ich einen eigenen Bereich und bin auch für die Buchhaltung zuständig.
Sehr gut gefallen mir das eigenständige Arbeiten und die vielen Freiheiten, meine Arbeit zu gestalten. Hinzu kommen das gute Arbeitsumfeld, die netten Kollegen und die wertschätzende Art der Geschäftsführung.
Vieles ist schon auf einen guten Weg gebracht worden, in manchen Punkten wäre aber eine strukturiertere und zahlenorientiertere Herangehensweise sinnvoll.
Viele Faktoren tragen dazu bei, dass die Arbeitsatmosphäre sehr angenehm ist. Eigenständiges Arbeiten, ein großer Entscheidungsspielraum und die Übernahme von Verantwortung sind sehr motivierend. Hinzu kommen die Einbindung in unternehmerische Entscheidungen, sowie die Möglichkeit, in allen Bereichen des Unternehmens eigene Ideen einbringen zu können. Die Entscheidungswege sind kurz und so kann man maßgeblich zur kontinuierlichen Verbesserung der Firma beitragen.
Alvito ist ein Unternehmen, das seine Werte und Überzeugungen nach innen (Mitarbeiter) und außen (Kunden und Händler) lebt.
Soweit es die Betriebsabläufe erlauben, kann das Arbeitszeitmodell an die Lebensumstände angepasst werden. Im Bereich der Kundenbetreuung hängt die Kernarbeitszeit ein Stück weit von den Telefonzeiten ab, jedoch sind hier individuelle Absprachen mit den Kollegen möglich. Die Arbeitszeit kann somit relativ frei bestimmt werden, um Arbeit und Beruf gut miteinander in Einklang bringen zu können.
Die Entwicklung der Mitarbeiter wird z.B. in Form von Fachliteratur oder Weiterbildungen unterstützt.
Das Gehalt ist sehr gut und es gibt noch einige Benefits, u.a. Jobticket und Firmenhandy, on top.
Viele Entscheidungen werden im Sinne eines nachhaltigen und verträglichen Handelns hinterfragt. Sofern es die betrieblichen Umstände zulassen, werden nachhaltige Lösungen bevorzugt.
Es herrscht ein nettes kollegiales Verhältnis. Man kennt sich, schätzt sich und unterstützt sich.
Das Alter der Mitarbeiter spielt keine Rolle.
Das Verhältnis zum Vorgesetzten ist sehr kollegial, offen und entspannt. Man wird respektiert und die Arbeit wird wertgeschätzt. Es wird viel Wert darauf gelegt, sich am Arbeitsplatz wohl zu fühlen und weiter zu entwickeln.
Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut. Das Großraumbüro ist weitläufig und hell und der Arbeitsplatz ist ergonomisch gestaltet. Die Arbeitsmittel sind modern und auf dem aktuellen Stand der Technik. Es gibt eine Küche und einen Pausenraum. Tee und Kaffee werden von der Firma gestellt.
Flache Hierarchien fördern eine offene Kommunikation. Manchmal fehlt es an Klarheit, wenn Aufgaben und Projekte verteilt werden.
Im Unternehmen wird der Mitarbeiter einfach als Mensch gesehen, egal ob groß oder klein, dick oder dünn, welche sexuelle Orientierung vorliegt oder was auch immer. Jeder ist willkommen.
Die Aufgaben im Bereich Kundenbetreuung und Verwaltung sind sehr vielfältig und abwechslungsreich. Gerade die Kundenbetreuung sorgt immer wieder für Überraschungen und neue Erkenntnisse. Neben dem Tagesgeschäft sorgen die unterschiedlichsten Projekte für Abwechslung.
Seit über 5 Jahren bin ich Teil dieses Unternehmens und habe eine sehr positive Entwicklung in der Führung und im Teamzusammenhalt erlebt. Besonders schätze ich die familiäre Arbeitsatmosphäre, die flachen Hierarchien und die offene Kommunikation. Mein Chef arbeitet kontinuierlich daran, Firmenwachstum, Mitarbeiterwohlbefinden und eine gut strukturierte Arbeitsweise zu vereinen. Die abwechslungsreichen Aufgaben und das tolle Team machen den Arbeitsalltag sehr angenehm.
Es gibt einige Bereiche, in denen noch Verbesserungspotential besteht. Die Kommunikation kann manchmal etwas chaotisch sein, aber die Bereitschaft zur Besserung ist vorhanden.
Um die Effizienz in Projekten weiter zu steigern, wäre eine strukturiertere Arbeitsweise hilfreich. Eine klarere Struktur und langfristigere Planung von Entscheidungen würden helfen, noch effektiver voranzukommen, ohne die Vorteile einer kleinen, familiären Firma zu verlieren.
Eine familiäre Arbeitsatmosphäre, die ein äußerst angenehmes Umfeld schafft und dazu motiviert, aktiv zum Wohl der Firma beizutragen. Flache Hierarchien fördern ein kollegiales und herzliches Miteinander.
Das Image des Unternehmens ist positiv, doch es könnte noch stärker durch gezielte Marketingkampagnen und soziale Projekte gefördert werden.
Der Arbeitgeber legt großen Wert darauf, dass alle Mitarbeiter eine gute Balance zwischen Privat- und Arbeitsleben haben. Die Flexibilität durch Home Office hat es mir als Mutter erheblich erleichtert, Beruf und Familie bestmöglich zu vereinbaren. (Nicht in jedem Bereich ist Home Office möglich).
Umwelt- und Sozialbewusstsein haben bei jeder Entscheidung, die getroffen wird, einen hohen Stellenwert.
Weiterbildungen werden gerne gesehen und unterstützt
Kollegenzusammenhalt ist sehr gut! Das Team unterstützt sich gegenseitig. Jeder ist hilfsbereit und man kann mit jedem, einschließlich der Geschäftsführung, gut reden – auch wenn es mal Probleme gibt.
Das Wohlbefinden jedes einzelnen Mitarbeiters hat eine hohen Stellenwert und man begegnet sich auf Augenhöhe. Es finden regelmäßige Mitarbeitergespräche statt, bei denen offene Kommunikation geschätzt wird. Probleme können jederzeit besprochen werden. Die Arbeit wird wertgeschätzt, was sehr motivierend ist.
Ein modernes, lichtdurchflutetes Großraumbüro mit vielen Pflanzen, höhenverstellbaren Schreibtischen, einem großen Meetingraum, Pausenraum und einer Küche.
Manchmal etwas chaotisch, aber es wird kontinuierlich daran gearbeitet, die Kommunikationswege klarer und strukturierter zu gestalten. Die Planung und Durchführung von Projekten könnten effizienter ablaufen.
Sehr gutes Gehalt und eine Vielzahl an Sozialleistungen.
Menschen jeder Herkunft, Geschlecht und Sexualität sind willkommen
Ich arbeite im Bereich Marketing und schätze besonders die abwechslungsreichen und kreativen Aufgaben. Die hohe Eigenverantwortung ermöglicht es mir, meine Projekte selbstständig zu gestalten und eigene Ideen einzubringen. Super wäre es, wenn noch mehr Projekte teamübergreifend umgesetzt werden könnten und die Planung strukturierter wäre, um die Effizienz zu verbessern.
Wünsche der Mitarbeiter werden gehört und, wenn möglich umgesetzt. Immer drauf bedacht, dass sich jeder wohl fühlt am Arbeitsplatz
Weiter so!!
Alle nett und unkompliziert
Ausgeglichen
Steht auch im Vordergrund
Wir unterstützen uns im Team
Gut
Man wird ständig beobachtet und bewertet. Und damit meine ich wirklich täglich!
Gehalt war top
Ich wurde neben dem Vorgesetzten von Herrn U. ziemlich nieder gemacht :) Nein danke - also da ist es überall besser als hier zu arbeiten!! Blos Finger weg!
Der Chef hat seine Lieblinge, der Rest wird links liegengelassen. Kann aber auch passiert, dass mal auf einmal wieder total umsorgt.
Ich wurde mehrmals in den Besprechungsraum zitiert. Angesprochen wurde meine ungesunde Ernährung (Müsliriegel von Corny) oder aber auch mein Parfüm. Außerdem benutze ich Weizenmehl was nicht gesund ist etc.. An mir wurde so viel kritisiert bis ich so verunsichert war, dass ich nicht mehr weiter wusste. Sollte das nicht jeder selber wissen was er macht?
Ich laufe übrigens Marathon und habe eine sehr ausgewogene Ernährung, also so schlecht kanns ja doch nicht sein ;)
Ich wurde lange gelobt und plötzlich wurde ich gekündigt.
Ideen werden von heute auf morgen über Bord geworfen. Kein Wunder dass kaum Gewinn erzielt wird.
Das Aufgabenspektrum war sehr interessant! Hat mir gut gefallen.
Sehr angenehme Arbeitsatmosphäre! Sowohl im Versand als auch im gesamten Team! Selbstständiges Arbeiten ist genauso geschätzt wie gemeinschaftliche Teamwork und ein netter Plausch zwischendurch!
Freizeit und Arbeitszeit harmonieren sehr gut! Es besteht eine Kernarbeitszeit, jedoch ist jederzeit bei wichtigen privaten Terminen eine Absprache möglich! Die Absprachen zur Urlaubsplanung werden unter den Kollegen gemacht und es wird sich immer bemüht allen Wünschen gerecht zu werden!
Der Zusammenhalt unter den Kollegen wird bei Alvito groß geschrieben! Sowohl mit der Führung als auch untereinander herrscht gute Stimmung und ein reger Austausch! Egal ob jemand neu dazu gekommen oder schon 20 Jahre dabei ist, jeder wird als gleichwertiges Teammitglied betrachtet!
Die Wertschätzung guter und zuverlässiger Arbeit im Unternehmen ist der Führungskraft sehr wichtig, was man als jahrelanger Mitarbeiter auch durchgängig spürt und schätzt!
Aufgrund des kleinen Teams besteht immer ein reger Austausch untereinander und man findet bei jeglichen Fragen ein offenes Ohr bei Mitarbeitern und Führungskraft!
Sehr netter und angenehmer Kundenstamm, interessantes Geschäftsfeld, guter Umgang unter den Kollegen
Potential wird bei Weitem nicht genutzt, Mitarbeiter mit tollen Fähigkeiten werden ausgebremst
Mitarbeiter machen lassen - die können das. Echt!
In der Theorie kann man sich bei Alvito selbst verwirklichen. Praktisch wird jede Idee zunichtegemacht. Die Fähigkeiten und Kenntnisse der Mitarbeiter werden nicht genutzt oder durch zahlreiche Änderungen wieder kaputtgedacht.
Betriebswirtschaftlich stellen sich einem die Haare auf, wenn für einen lapidaren Geschäftsbrief mehrere Tage oder für eine kleine Broschüre gar Wochen bis zur Fertigstellung vergehen. Am ersten (guten!) Entwurf des Mitarbeiters wird so lange "gefeilt" und "gebastelt", bis nichts mehr davon übrig ist. Verschlimmbessern trifft es wohl eher!
Banale Dinge werden immer und immer wieder überarbeitet. Projekte, in die viel Zeit und Mühe investiert wurde, werden von heute auf Morgen über den Haufen geworfen.
Für wichtige Tools, die dem Team eine extreme Erleichterung und Zeitersparnis verschaffen könnten, wird hingegen kein Geld in die Hand genommen. Das hat man ja mit der 17. Überarbeitung des Kundennewsletters bereits an Lohnkosten verbraten...
Von Motivation ist hier nicht die Rede.
Nach Außen hat Alvito ein gutes Image, ist allerdings im Vergleich zu Mitbewerbern wenig bekannt. Schade, denn es wäre sehr viel Potential vorhanden!
Wie sollte es auch anders sein, werden natürlich auch die Philosophie und die Firmenwerte regelmäßig durchgekaut und immer wieder leicht verändert. Während die Mitarbeiter längst nach den "richtigen" Werten arbeiten und diese quasi auf natürliche Weise verinnerlicht haben, hat man an oberster Stelle keine Ruhe, wenn nicht jedes einzelne Wort zu 100% den eigenen Gedanken (des jeweiligen Tages) entspricht. Wer nach 20 Jahren immer noch an den Werten "basteln" muss, wird sich wohl auch in Zukunft schwer tun, sie zu finden.
Die Arbeitszeit richtet sich nach der Besetzung der Zentrale, also von 09:00 bis 17:00 (bzw. freitags bis 14:00 Uhr). Da man auch in anderen "Abteilungen" relativ häufig an der Zentrale aushelfen muss, ist das im Prinzip die Kernarbeitszeit. In Absprache mit Kollegen kann man auch mal von dieser Zeit abweichen.
Nachdem zumindest zu Beginn der Social-Media-Phase noch kein Tool für geplante Uploads vorhanden war, wurde von manchen Kollegen auch nach Feierabend oder am Wochenende/im Urlaub ordentlich Zeit in den Aufbau der Kanäle investiert - leider ohne Anerkennung.
Homeoffice war aufgrund der Telefonanlage und fest installierter PCs nicht möglich.
Unter den Kollegen herrscht an sich gute Stimmung. Jeder arbeitet produktiv, egal ob allein oder miteinander. Es wird gemeinsam Pause gemacht, man versteht sich.
Die Hohe Fluktuation kommt nicht von ungefähr. Mitarbeiter werden ausgewechselt, weil "man" mit der Arbeitsweise nicht klarkommt. Wie man es macht, ist es allerdings verkehrt.
Im persönlichen Gespräch ist der Blick immer auf dem Handy. Sobald ein Anruf (von zu Hause) kommt, wird alles liegen und stehen gelassen. Dann beginnt der Sprint durchs Großraumbüro. Kann man familienfreundlich nennen - oder mitarbeiterunfreundlich.
An das "ich muss euch einfach mehr Freiraum lassen" von heute ist am Folgetag längst nicht mehr zu denken. Das Potential der Mitarbeiter wird nicht mal ansatzweise genutzt.
Projekte, die super wichtig sind und in die viel Zeit und Energie investiert wird, sind nach drei Tagen plötzlich wieder vergessen. Das motiviert - NICHT!
Im Meeting wird um mehr Beteiligung gebeten, um aus dem Monolog, der normalerweise stattfindet, vielleicht mal einen Dialog zu machen. Sobald Themen angesprochen werden, werden diese jedoch abgewürgt oder münden in einer Endlosdiskussion, weil letztlich kein offenes Ohr für neue Vorschläge vorhanden ist. Also wieder zurück zum Monolog.
Grundsätzlich wären die Aufgaben im Vertrieb und Marketing sehr interessant und vielseitig. Wer sich für die Themen Gesundheit und Ernährung begeistert, kann sich absolut ausleben.
Eingeschränkt wird man dann jedoch, wenn die Ideen kein Gehör finden oder nach kurzer Begeisterung plötzlich wieder uninteressant werden. Dann hat man viel investiert und bleibt am Ende trotzdem ohne Ergebnis.
Dass man sich in einer kleinen Firma gegenseitig vertritt, ist auch normal, nimmt aber in manchen Phasen Überhand und wird auf zu wenige Schultern verteilt.
Die Firma schreibt laut ihrer Philosophie Achtsamkeit und Menschlichkeit groß, doch intern ist von diesen Werten nichts zu spüren. Einzelnen Mitarbeitern wird in ihrem Bereich keine Kompetenz zugetraut, weswegen Projekte ständig stillstehen, aufs wiederholte Mal überarbeitet oder schließlich ganz gestoppt werden. Die Firma kommt deswegen nicht voran und hat nach 24 Jahren noch immer keine Linie gefunden. Die Motivation, Eigeninitiative zu zeigen, wird dadurch zunehmend genommen. Zudem herrscht Angst vor einer Kündigung, da die Mitarbeiter am laufenden Band ausgewechselt werden (Achtung, die unbefristeten Arbeitsverträge sind mit Vorsicht zu genießen: Alvito ist ein Kleinbetrieb und Arbeitnehmer genießen somit keinen Kündigungsschutz). Ein kontinuierlicher Arbeitsfluss kommt dadurch nicht zustande. Das Betriebsklima ist insgesamt von Genervtheit, Stress und regelmäßigen internen Konflikten geprägt.
Das Image der Firma stimmt nicht mit der Realität überein. Propagierte Werte wie Menschlichkeit, Ehrlichkeit oder Achtsamkeit werden nicht gelebt.
Man nimmt die Probleme und den Stress mit nach Hause.
Social Media oder bestimmte Projekte müssen z.T. auch nach Feierabend oder am Wochenende gepflegt werden, was jedoch nicht wertgeschätzt wird. Die "Gleitzeit" richtet sich zumeist nach den Telefonzeiten des Kundenservice (9-17 Uhr), da man dort ständig aushelfen muss. Bei manchen Mitarbeitern wird selbst auf Urlaub, Feierabend oder Krankschreibung keine Rücksicht genommen.
Innerhalb der Marketingabteilung war der Zusammenhalt einmal richtig gut. Es herrschte gegenseitige Unterstützung und die gemeinsame Motivation etwas anzupacken. Jedoch werden/wurden die meisten dieser Kollegen nach und nach gekündigt. Der Umgang mit den anderen Abteilungen ist nett, doch man merkt, dass die Arbeit des Marketings nicht als wertvoll oder wichtig anerkannt wird, da der konkrete und kurzfristige Bezug zum Umsatz bzw. dem Tagesgeschäft nicht immer ersichtlich ist. Abfällige Kommentare sind an der Tagesordnung. Zugleich werden uns mit dieser Begründung fachfremde Aufgaben aufgebürdet, die als wichtiger angesehen werden.
Die Entscheidungen der Geschäftsleitung sind in höchstem Maße wankelmütig und wirken willkürlich. Was heute top ist, ist morgen verpönt. Projekte, die lang- oder mittelfristig angelegt sind, werden nach wenigen Tagen gestoppt, weil sich (wer hätte das gedacht?) noch kein Umsatzerfolg zeigt. Der Versuch, eine vordergründig persönliche Beziehung zu den Mitarbeitern aufzubauen, wirkt seltsam bemüht und ist m.E. fehl am Platz. Finanzplanung, Sortimentgestaltung etc. ändern sich am laufenden Band. Die Expertise einzelner Mitarbeiter in ihrem Fachbereich wird nicht anerkannt oder in Entscheidungen mit einbezogen. Kritik wird nicht angenommen.
Es muss jede Kleinigkeit dokumentiert werden, da Absprachen nicht eingehalten bzw. "vergessen" werden oder man mit haltlosen Vorwürfen konfrontiert wird. Fehler werden gern auf die Mitarbeiter abgeschoben. Ehrliches Feedback fehlt komplett: Um die Atmosphäre zu retten, wird Lob geheuchelt, während hintenrum Probleme angeprangert werden. Statt persönlich das Gespräch zu suchen, wird konfliktscheu über mehrere Ecken kommuniziert und einzelne Mitarbeiter werden als Mediatoren missbraucht. Vor den Kündigungen während meiner Zeit bei Alvito gab es zudem nie ein Feedback-Gespräch mit den Betroffenen oder überhaupt einen Hinweis darauf, dass Dinge falsch laufen, was ich von einem „achtsamen“ Kleinbetrieb durchaus erwarten würde.
Die Aufgaben im Marketing sind eigentlich vielseitig und interessant. Man arbeitet stark eigenaktiv und kann sich Projekte teilweise frei einteilen. Dass viele Dinge nie zum Abschluss kommen, belastet jedoch die Motivation stark. Zudem sind die Bewertungsmaßstäbe subjektiv schwankend, teilweise sehr altbacken (Broschüren sind wichtiger als der Webauftritt etc.) oder im Bereich Texten schlicht unsinnig. Die Arbeitsbelastung ist hoch und durch die kleine Firmengröße muss man viele fachfremde Aufgaben übernehmen (Kundenservice, Lager etc.), was leider überhaupt nicht wertgeschätzt wird.
Es herrscht ein ein gutes Klima und ein sehr schönes Miteinander.
Menschlichkeit wird gross geschrieben.
So verdient kununu Geld.