Keine Weiterempfehlung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zu schnell zu groß geworden.
Verbesserungsvorschläge
Gesamtfazit:
Meine Zeit bei der AMCON GmbH war durchwachsen. Es gibt engagierte Kolleg:innen und Potenzial, aber viele strukturelle und zwischenmenschliche Themen werden nicht konsequent angegangen. Besonders im Miteinander, in der Kommunikation und in der Führungskultur besteht deutlicher Verbesserungsbedarf.
Arbeitsatmosphäre:
Das Klima ist eher durchschnittlich. Häufig herrscht ein „Jeder-gegen-jeden“-Gefühl. Sobald jemand den Raum verlässt, wird über ihn gesprochen, und es kommt vor, dass Kolleg:innen sich gegenseitig bei Vorgesetzten anschwärzen. Offene und respektvolle Zusammenarbeit ist eher selten.
Führungskultur:
Die Führungskräfte sind unterschiedlich stark, insgesamt aber eher durchschnittlich. Manche können sich nicht klar artikulieren und schicken andere vor, wenn es unangenehm wird. Feedbackgespräche sind kurz und wenig konstruktiv – meist läuft es darauf hinaus, dass man gesagt bekommt, ob man „es geschafft hat oder nicht“. Wer nicht überzeugt, bekommt manchmal vier bis fünf Arbeitstage oder maximal einen Monat Zeit, sich zu verbessern. Eine echte Begleitung oder Entwicklung findet selten statt.
Bezahlung & Benefits:
Das Gehalt ist in Ordnung – weder besonders gut noch schlecht. Sozialleistungen bewegen sich im Branchendurchschnitt.
Work-Life-Balance:
Homeoffice wird zwar nach außen gerne hervorgehoben, intern aber kaum akzeptiert – weder von der Geschäftsführung noch von vielen Kolleg:innen. Wer von zu Hause arbeitet, wird oft kritisch betrachtet.
Karriere & Weiterbildung:
Wer ehrgeizig ist und bereit, mit den Ellenbogen zu arbeiten, kann sich hocharbeiten. Gute persönliche Beziehungen zur Geschäftsführung helfen dabei deutlich mehr als reine Leistung.
Kommunikation:
Durchschnittlich. Informationen kommen meist irgendwann an, aber häufig zu spät oder über Umwege. Eine klarere und transparentere Kommunikation würde vieles erleichtern.
Probezeit-Erfahrung:
In der Probezeit ist besonders der vierte Monat kritisch – hier verlassen auffällig viele Mitarbeitende das Unternehmen, entweder freiwillig oder unfreiwillig. Das spricht für eine insgesamt instabile Einarbeitungs- und Feedbackkultur.
Verbesserungsvorschläge:
Offene und faire Feedbackgespräche etablieren
Führungskräfte in Kommunikation und Mitarbeiterführung schulen
Homeoffice klarer regeln und wirklich fördern
Teamzusammenhalt stärken und Konkurrenzdenken abbauen
Arbeitsatmosphäre
Vertrauen ist nicht an der Tagesordnung
Image
Nach außen gut, im inneren, wenn man einige Monate dort war, nur Schein, als sein!
Work-Life-Balance
Es ist Home-Office möglich. Ist aber überhaupt nicht gern gesehen. ÜBERHAUPT NICHT! Gleitzeit wird beworben, aber auch da muss man rede und Antwort stehen.
Karriere/Weiterbildung
Kann man machen, wenn man denn einen langen Weg der Diskussion und Rechtfertigung durchgeführt hat. Selbst Erfahrungen gesammelt
Gehalt/Benefits
Mittelmäßig
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Auch hier wird wegen jeder Kleinigkeit gefahren, in Einzelteilen Bestellungen aufgegeben etc.
Kollegenzusammenhalt
Durchwachsen. Es sind immer mal 3,4 KollegInnen, die sich gut verstehen. Im Grunde ist da aber jeder auf sein Wohlbefinden aus.
Vorgesetztenverhalten
Mittelmaß. Es gibt 2 Vorgesetzte, die kommen ihrer Rolle überhaupt nicht nach. Können keine Mitarbeitergespräche führen. Katastrophe
Arbeitsbedingungen
Räume klein
Kommunikation
Die Kommunikation hält sich in Grenzen. Es gibt KollegInnen, die meinen, sie könnten über die Vorgesetzten hinweg entscheiden und Strukturen umändern. Das führt zu Kommunikationsschwächen
Gleichberechtigung
Wenn man als männlicher Kollege gut mit dem Vorgesetzten oder der GF klarkommt, kann sich dies positiv auf dein Arbeitsplatz auswirken. Gleichberechtigung=es sind mehr als 90% männliche Vorgesetzte. Viele Kolleginnen sind privat seit Jahren befreundet, das erschwert einiges
Interessante Aufgaben
Wenn einem etwas Freiraum gelassen wird, kann man hier und da mal interessante Aufgaben zugeteilt bekommen
