Super Arbeitgeber für finanzielle Sicherheit.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt ist top und das Gebäude macht einiges her. Es fühlt sich aktuell krisensicher an.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Verhalten der Führungskräfte. Umgang mit der Meldung von Fehlverhalten der FK - wird eher totgeschwiegen.
Verbesserungsvorschläge
Nicht die besten Fachkräfte zu Führungskräften machen.
Bei der FK-Auswahl gerne auf "Soft-Skills" achten - die mittlerweile eher Hard-Skills sind bzw. sein sollten.
Wachstum weniger rasant gestalten. Die Bereiche kommen mit dem Onboarding nicht hinterher. Das Wissensmanagement leidet darunter.
Arbeitsatmosphäre
Alle sind sehr angespannt. Da mit dem Geschäft der Infrastruktur des Staates gedient wird, herrscht enorm hoher Druck auf die Erfüllung der Aufgaben. Priorisierungen sind quasi (hausgemacht) nicht möglich. Die Arbeitslast ist über 100%. Dies ist in allen Bereichen zu spüren.
Image
Amprion ist noch recht unbekannt, aber das Unternehmen geht mehr und mehr in die Sichtbarkeit.
Work-Life-Balance
Mit dem Gleidzeitmodell eigentlich richtig super. Allerdings erlauben es das Arbeitsvolumen und die unzähligen Adhoc-Aufgaben nicht, die nachmittags reinkommen und über Nacht erledigt werden müssen.
Zudem leben FK vor, dass es total in Ordnung ist, mal über 10h oder am Wochenende, im Urlaub und Feiertagen zu arbeiten. Das wird eher gefeiert, als dass es ein No-Go ist (bzw. FK wollen dafür Anerkennung bekommen, indem sie es mehrmals betonen, dass sie das selbst machen)
Karriere/Weiterbildung
Viele Weiterbildungsmöglichkeiten in diversen Bereichen.
Das Thema Karriere wird in den nächsten Jahren bestimmt besser.
Gehalt/Benefits
Überdurchschnittliches Gehalt. In meinen Augen das Konzept, um die MA zu binden (goldene Handschellen). Wäre das Gehalt auf "normalem" Niveau, würden mehr gehen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In der Branche ein MUSS. Allerdings noch ausbaufähig.
Kollegenzusammenhalt
Wenn es hart auf hart kommt, ist mit Unterstützung bei der Tätigkeit zu rechnen. Ansonsten "ducken" und nicht ins Kreuzfeuer geraten.
Umgang mit älteren Kollegen
nichts Negatives vernommen
Vorgesetztenverhalten
Absolut nicht in Ordnung. Wir sind ganz weit weg von Menschlichkeit. Hilferufe überlasteter MA werden ignoriert. Eher wird noch mehr verlangt. Der Personalschlüssel wird weiter runtergeschraubt und Aufgaben auf die ohnehin schon überlasteten MA abgewälzt.
Sehr unklare und kontroverse Auftragsklärung. Es wird immer das Gegenteil von dem erwartet, was als MA verstanden wurde. Zufriedenstellung der FK daher nicht möglich. Sollte es dennoch einmal korrekt verstanden worden sein, ist die Leistung nie genug.
Wenn Fehler passieren, wird der Rücken nicht gestärkt, sondern eher noch einmal nachgetreten.
Das alles zerstört das Vertrauensverhältnis enorm.
Hier wird nicht vorgelebt, was von allen anderen FK im Haus erwartet wird. Wasser prädigen, Wein trinken.
(FK in der unteren Ebene leiden ebenfalls sehr. Sie bekommen den Druck von oben und unten ab, was keine leichte Aufgabe ist. Die "Macht" ist zu klein, um etwas zu bewegen, sodass mögliches Fehlverhalten, eher auf die Hilflosigkeit zurückzuführen ist)
Arbeitsbedingungen
Saubere Büros, höhenverstellbare Schreibtische, Kantine, Café ... ist i.O.
Kommunikation
Die Kommunikation wird besser. Mit dem socialen Intranet ist ein guter erster Schritt gemacht. Dennoch wäre mehr Transparenz sinnvoll. Vor allem, um die Silos aufzubrechen, die die Zusammenarbeit der Bereiche erschweren.
Gleichberechtigung
Barrierefreiheit durch Aufzüge.
Eine Genderneutrale Toilette im gesamten Gebäude.
Frauenanteil (auch in Führung) wächst - weiter so!
Interessante Aufgaben
Zukunftsfähige und transformierende Aufgaben gibt es genug.

