3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
im vergleich zu den zahlreichen nachteilen finde ich sehr weniges wirklich gut.
bis auf die work-life balance, nahezu alles.
wird mit der zeit (dem ruhestand vieler älterer kollegen) automatisch kommen.
die arbeitsatmosphäre ist in vielen bereichen leider eine vollkatastrophe. dabei könnte das arbeitsklima eigentlich viel entspannter sein. stattdessen sind überproportional viele mitarbeiter permanent am meckern und haben sich über die jahre hinweg eine art chronische unzufriedenheit mit der arbeit generell, den bürgern und/ oder ihrer persönlichen eingruppierung angeeignet. das arbeitsklima ist von mangelnder inspiration geprägt, rückständig und vor allem nicht darauf ausgelegt, dass irgendwie motiviert oder zielstrebig gearbeitet wird. maßnahmen zur digitalisierung/ veränderung werden äußerst kritisch beäugt. lieber wird brav alles drei mal kopiert, wie man es in der ausbildung 1986 gelernt hat. sinnbildlich für die bescheidene gesamtsituation ist insbesondere die hohe mitarbeiterfluktuation, da jüngere/ ambitionierte kollegen das amt meist relativ schnell wieder verlassen. die unflexiblen und unmotivierten kollegen hingegen bleiben, ein teufelskreis. es dauert dann oft monate, bis ersatz gefunden ist. die führung bestärkt diese entwicklung durch einen führungsstil aus dem mittelalter und trägt persönliche differenzen untereinander gerne offen aus.
nicht gut. bürger sind genervt, dass die öffnungszeiten für die arbeitende bevölkerung quasi nicht wahrnehmbar sind. generell dauert alles immer lange und nichts geht mal einfach und ohne wartezeit, geschweige denn online. hin und wieder wird dann noch was verbockt. ansonsten ok. es ist halt ein öffentliches amt. es ist da, weil man es braucht. bis man es vielleicht irgendwann nur noch mit der hälfte der mitarbeiter braucht.
insgesamt gut und wahrscheinlich so ziemlich der einzige vorteil dieser langweiligen arbeit. gleitzeit zwischen 06 und 08 uhr, ansonsten darf man meistens um 16 uhr gehen. donnerstags ist bis 18 uhr pflicht und am freitag kann man dann natürlich pünktlich um 12 ins wochenende starten, wenn man aufgrund der harten arbeit genügend überstunden aufgebaut hat. echte überstunden hingegen fallen nur in absoluten ausnahmefällen an. selbiges gilt für wochenendarbeit oder für termine/ sitzungen etc. am abend. man nimmt hier keine arbeit mit nach hause und muss nach feierabend für niemanden mehr erreichbar sein. homeoffice wäre wahrscheinlich in vielen bereichen möglich, wird aber nur wenigen (ausgewählten) kollegen ermöglicht und ist von der führung eher unerwünscht.
1 x im jahr kann man sich zu irgendeiner verwaltungsschulung eintragen oder einer anderen fortbildung seiner wahl. man kann es aber auch lassen. vielleicht geht es auch 2 x, im endeffekt bringt es einem nichts. ausnahme: man will sich da wieder wegbewerben.
fürs rumchillen und in erfahrungsstufe 1000 vielleicht ganz gut. dazu halt die sicherheit des ö.d., dass man quasi auch bei super mieser arbeit nicht gekündigt werden kann. sofern man eine berufsbildung hat, welche nicht ausschließlich an ein öffentliches amt bindet, kann man woanders allerdings auch wesentlich besser verdienen. muss dafür natürlich richtig arbeiten. dann gibt's aber auch schnell einfach mal nen tausender mehr und im optimalfall noch nen dienstwagen dazu. unterm strich arbeiten die meisten angestellten dort in entgeldstufen zwischen E5 bis E9. einige studierte oder führungskräfte erhalten bessere stufen. ganz ehrlich: wer bei der arbeit reinhaut, der kriegt woanders mehr geld.
mies. fürs image wurde ein hyundai kona elektro angeschafft. parallel dazu wird täglich ne tonne papiermüll weggehauen. grundsätzlich juckt die meisten mitarbeiter die umwelt aber auch nicht wirklich. die mitarbeitertiefgarage ist regelmäßig voll mit allen möglichen verbrenner suvs und nach dem urlaub wird immer von der tollen kreuzfahrt erzählt. bei vielen ist nichts angekommen.
der überwiegende teil an kollegen ist 50 + und wohnt in heikendorf oder ein Dorf weiter. viele kollegen arbeiten bereits seit ihrer ausbildung zum verwaltungsangestellten dort/ bzw. generell seit langer zeit. verwaltungsmodernisierung wird kategorisch abgelehnt. sowas kann dann nach dem ruhestand in 15 jahren passieren. ob es dem bürger das leben leichter macht ist dabei vollkommen egal, hauptsache ich muss mich nicht mit einem neuen computerprogramm beschäftigen. einige kollegen fahren zum mittagessen täglich mit dem suv ihre 500 meter nach hause und kommen dann ca. zwei stunden später zurück. natürlich bleibt man dann aber auch artig bis 18 uhr. und hinterher beschwert man sich dann schön über die hohe arbeitstaktung. wer sich mit diesem lifestyle im entferntesten sinne ungefähr identifizieren kann, der passt gut ins team und wird besten kollegenzusammenhalt erfahren.
altersdiskriminierung umgedreht.
ich bin seit vielen jahren berufstätig und kann guten gewissens sagen, dass ich ein vorgesetztenverhalten in dieser form noch nie erlebt habe. wirklich unfassbar schlecht. vorgesetze werden teilweise wegen nichtigkeiten cholerisch, sind hinterhältig, lästern offen über mitarbeiter ab. absprachen werden nicht eingehalten. einfach unfähig und hilflos. diesen bereich könnte man über seiten ausführen. wichtig zu verstehen ist allerdings, dass vorgesetzte in diesem amt nicht selten über ihre zugehörigkeit nach vielen jahren automatisch in eine gewisse position befördert werden. frei nach dem motto: jetzt ist xy mal dran. ob xy irgendwelche führungsqualitäten mitbringt, geschweige denn mal eine fortbildung in sachen führung besucht hat, vollkommen egal. tatsächlich sind vorgesetzte in dem amt ebenfalls häufig und lange krank, da sie dem stress oft nicht gewachsen sind. leider bilden sie sich diesen stress fiktiv ein. faktisch existiert er nicht.
in ordnung. mehr aber auch nicht. sind halt größtenteils bürojobs. gebäude ist ok. technik ist ok. geht besser, geht bestimmt auch schlechter. es gibt aber nichts, um einem das arbeiten ein bisschen nett zu machen. viele mitarbeiter teilen sich die toiletten mit dem publikumsverkehr. persönliche gegenstände/ essen oder tiere im büro sind natürlich ein no go, was bei einem amt natürlich auch verständlich ist. oft haben sich die vorgesetzen aber auch schon über weniger aufgeregt. insgesamt eine eher kalte arbeitsatmosphäre.
äußerst miserabel. kommunikation findet nur dann statt, wenn es unbedingt notwendig ist. fachvorgesetzte sitzen aufgrund einer nach persönlichen präferenzen entstanden strukturierung teilweise woanders (ein Dorf weiter) als das sachgebiet, welches sie eigentlich leiten sollen und sind somit halt maximal telefonisch erreichbar. es mangelt grundsätzlich an klaren anweisungen und allgemein an der motivation, aufgaben wirklich gut zu erledigen. ein unternehmen hätte bei vergleichbarer arbeitsweise bereits insolvenz angemeldet.
beamte stellen sich selbst besser als tarifbeschäftigte. ansonsten hat hier eigentlich niemand irgendwelche aufstiegschancen. außer man arbeitet dort 30 jahre und hat genau die geforderte verwaltungsausbildung. grundsätzlich herrschen die gesellschaftlichen ansichten aus den 80er jahren vor.
0,0. der interessanteste bereich ist wahrscheinlich noch der amtsbetriebshof oder die tätigkeit als friedhofsgärtner. der rest im amt führt copy paste in irgendwelche bescheide durch. kopiert sachen oder trägt zahlen ein. abgekürzt: es ist wirklich extrem langweilig und 80% aller aufgaben könnte, wie in anderen ländern bereits möglich, eine KI übernehmen. was für den bürger sogar wesentlich einfacher wäre.