Meine Erfahrungen im Team Michalski:
Gut am Arbeitgeber finde ich
Aus meiner Sicht sind folgende Punkte gut:
- Unterstützung der Therapeut:innen durch Kolleg:innen in der Terminverwaltung und Abrechnung
- die technischen Arbeitsmittel (PC, Diensthandy etc.)
- der Wunsch einer guten Vergütung von Mitarbeitenden (auch wenn es an der Umsetzung hapert)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Aus meiner Sicht sind folgenden Punkte schlecht:
- siehe dazu Verbesserungsvorschläge
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht sind folgenden Punkte verbesserungswürdig:
- Umgang mit Mitarbeitenden
- transparente Kommunikation
- Bereitstellung von Arbeitsmitteln
- das Halten an Absprachen
- rechtzeitige Überweisung von Gehalt
- eine zu hohe Fluktuation von Mitarbeitenden beenden
- die Umsetzung der zuvor versprochenen Faktoren (Benefits, Weiterbildungen, Gehalt)
Arbeitsatmosphäre
Ich finde, dass Vorgesetzte dazu beitragen, dass Misstrauen, Unsicherheiten und Unmut herrschen. Ich finde, dass unverhältnismäßig stark Kritik geübt wird und zwar nicht im Einzelsetting sondern in großer Runde. Ich habe häufig miterlebt, dass Kolleg:innen durch Vorgesetzte bloßgestellt wurden.
Meiner Meinung nach, gab es einen guten Zusammenhalt zwischen den einzelnen Kolleg:innen. Dieser hat, aus meiner Sicht, dazu geführt, dass ich so lange im Unternehmen tätig sein konnte.
Kommunikation
Aus meiner Sicht, hat eine wenig transparente Kommunikation stattgefunden, da, aus meiner Sicht, Absprachen nicht eingehalten wurden und unter anderem neue Mitarbeiter nicht strukturiert eingearbeitet wurden bzw. hierfür keine rechtzeitigen Absprachen getroffen wurden. Zudem habe ich den Umgang der Vorgesetzten mit den Angestellten häufig als zu nah und distanzlos oder als psychisch übergriffig und respektlos wahrgenommen. Aus meiner Sicht gab es eine häufige Fluktuation von Mitarbeiter:innen. Diese führte, nach meiner Meinung, zu einer regelmäßigen und verwirrenden Änderung der Kommunikationswege.
Kollegenzusammenhalt
Ich habe den Zusammenhalt unter den Kolleg:innen als wertschätzend und respektvoll wahrgenommen. Aus meiner Sicht war eine gute Zusammenarbeit regelmäßig möglich. Lediglich in den Momenten, in denen durch die Vorgesetzten Druck ausgeübt wurde, hatte ich den Eindruck, dass sich Mitarbeiter:innen gegeneinander positionieren.
Work-Life-Balance
Aus meiner Sicht, ist eine gut durchdachte Work-Life-Balance in dem Unternehmen vorhanden. Sobald jedoch Druck, in einem zu starken Maß, durch die Vorgesetzten ausgeübt wurde, hatte ich den Eindruck, dass es mir nicht mehr gelang mich in meiner privaten Zeit von der Arbeit zu distanzieren.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich als sehr ambivalent wahrgenommen. Sowohl mit der Geschäftsleitung, als auch mit dem Chef, gab es, aus meiner Wahrnehmung, Situationen die übermäßig höflich und sehr entgegenkommend waren, als auch Situationen und Gespräche, die ich als sehr respektlos und psychisch übergriffig wahrgenommen habe. Es fiel mir schwer einzuschätzen, mit welchem Verhalten ich an dem jeweiligen Tag konfrontiert werde. Dies führte zu großen Unsicherheiten meinerseits.
Interessante Aufgaben
Aus meiner Sicht bietet das Berufsfeld viele Möglichkeiten. Ich schätze die Arbeit in diesem Berufsfeld sehr.
Gleichberechtigung
Aus meiner Sicht werden Mitarbeiter:innen in diesem Unternehmen gleich behandelt und vergütet. Aus meiner Sich besteht kein Pay Gap aufgrund des Geschlechtes, lediglich aufgrund anderer Faktoren. Ein Wiedereinstieg scheint problemlos möglich, ob hier allerdings die Konditionen gleich bleiben, ist mir nicht bekannt.
Umgang mit älteren Kollegen
Aus meiner Sicht, werden ältere Kolleg:innen nicht ausreichend in technische Belange eingearbeitet. Aus meiner Sicht, wird erwartet, dass die Mitarbeitenden sich selbstständig in diesem Bereich fortbilden und über ihre Arbeitszeit hinaus vor Ort bleiben. Aus meiner Sicht wurden Kolleg:innen entlassen, wenn diese sich nicht schnell genug eingearbeitet haben.
Arbeitsbedingungen
Zu Beginn meiner Tätigkeit in diesem Unternehmen war ich sehr stolz und zufrieden. Im Verlauf jedoch empfand ich das, vom Arbeitgeber, gestellte Material als nicht ausreichend. Zudem empfand ich die Stimmung, im Verlauf, als sehr angespannt. Von mir geäußerte Kritik, wurde aus meiner Perspektive, nicht ausreichend angenommen. Ich hatte den Eindruck, dass zwar technisch alles auf dem neuesten Stand war, es allerdings an Therapiematerial und Zubehör erheblich mangelte. Aus meiner Sicht führte dies zu Rivalität um das Material und großem Unmut. Ich empfand es als frustrierend, dass die zuvor versprochenen und auf der Internetseite genannten Benefits und Abläufe, aus meiner Sicht, nicht eingehalten wurden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Aus meiner Sicht, spielte Klima- und Umweltschutz eine untergeordnete Rolle im Unternehmen.
Gehalt/Benefits
Ich habe das Vorhandensein des Dienstwagens, des Diensthandys und der Hansefit-Mitgliedschaft als sehr positiv wahrgenommen. Von anderen beworbenen Benefits habe ich, aus meiner Sicht, weniger profitiert, da diese, meinem Empfinden nach, nicht regelmäßig stattgefunden haben (monatliche interne Fortbildungen, regelmäßige Team Events). Das Gehalt wurde regelmäßig nicht rechtzeitig überwiesen. Zudem gab es im Verlauf meiner Tätigkeit mehrfach, für mich nicht nachvollziehbare, Gehaltskürzungen. Hierbei verhielten sich die Führungskräfte, aus meiner Sicht, in der Kommunikation sehr respektlos.
Image
Aus meiner Sicht ist der Internetauftritt sehr positiv. Im Gespräch mit den Anwohner:innen der umliegenden Ortschaften, wurde ich leider mehrfach mit negativem Feedback und schlechten Erfahrungen konfrontiert.
Karriere/Weiterbildung
Aus meiner Sicht, gab es Unterstützung bei individuellen Fortbildungen sowohl finanziell, als auch mit Fortbildungsurlaub. Regelmäßige interne Fortbildungen haben, aus meiner Sicht, nicht stattgefunden.