Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 15.9.2026
Das Profil der Andreas Hettich GmbH zeichnet sich durch eine negative Gesamtbewertung aus. Das Unternehmensimage hat nach Meinung vieler Bewertenden stark gelitten – ehemals als verlässlicher Hersteller bekannt, berichten Bewertende von sinkenden Kundenzahlen, nicht eingehaltenen Versprechen und einer zunehmend schlechten Außenwahrnehmung. Den neuen Führungskräften, die seit 2025 tätig sind, schreiben Bewertende eine zentrale Rolle bei der Verschlechterung der Arbeitsatmosphäre zu: Entlassungswellen, eine sogenannte „Hire & Fire"-Kultur und ein offener Konflikt zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung prägen das Klima. Die Kommunikation gilt als intransparent – verlässliche Informationen kursieren laut Bewertenden eher im Flurfunk als in offiziellen Kanälen.
Der Austritt aus dem Tarifvertrag belastet gleich mehrer...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Image von Andreas Hettich GmbH wird von den Nutzer:innen als stark beschädigt wahrgenommen. Die Bewertungen zeichnen ein einheitliches Bild: Der einstige gute Ruf des Unternehmens hat sich über die Jahre merklich verschlechtert. Einige Bewertungen berichten von einem negativen Ansehen bei Kunden und Lieferanten, nicht eingehaltenen Versprechen sowie dem Verlust des Rufs als hochwertiger Medizintechnikhersteller. Dass die Situation inzwischen auch in der Presse thematisiert wird und Außenstehende aktiv nach internen Problemen fragen, unterstreicht die Wahrnehmung eines anhaltenden Reputationsverlusts. Wenige Bewertungen erwähnen zudem Gerüchte über einen möglichen Verkauf des Unternehmens. Das frühere Ansehen wird zwar anerkannt, doch der aktuelle Zustand wird als kaum noch vorhanden beschrieben – das Unternehmen gilt für neue Mitarbeiter:innen als nicht mehr empfehlenswert.
Die Arbeitsatmosphäre bei Andreas Hettich GmbH wird von den Nutzer:innen als sehr schlecht bewertet. Viele beschreiben ein Klima geprägt von Stress, Überforderung und Unsicherheit, das sich seit dem Antritt des neuen Managements erheblich verschlechtert hat. Laut einigen Bewertungen haben Managementwechsel, der Austritt aus dem Tarifvertrag sowie fragwürdige strategische Entscheidungen zu einer spürbaren Verunsicherung der Belegschaft geführt. Einige Nutzer:innen berichten zudem von Kündigungswellen, nicht eingehaltenen Versprechen und einer sogenannten „Hire & Fire"-Kultur unter der neuen Führung.
Hinzu kommt, dass der offene Konflikt zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung die Stimmung zusätzlich belastet. Wenige Bewertungen deuten darauf hin, dass die Situation je nach Abteilung variiert, jedoch überwiegt das Gefühl von Demotivation und Hoffnungslosigkeit. Gerüchte und nahezu wöchentliche neue Entwicklungen verstärken die Unruhe im Unternehmen weiter.
Die Kommunikation bei Andreas Hettich GmbH bewerten die Nutzer:innen als sehr schlecht. Ein wiederkehrendes Thema ist die intransparente Informationspolitik der Führungsebene: Probleme werden beschönigt oder gar nicht angesprochen, sodass Mitarbeiter:innen auf den Flurfunk angewiesen sind, um relevante Neuigkeiten zu erhalten. Mitarbeiterveranstaltungen gelten als selten und wenig aufschlussreich, während externe Quellen oft mehr Einblick bieten als das Management selbst.
Besonders kritisch äußern sich die Bewertungen zur Entwicklung seit dem Führungswechsel. Seitdem haben sich laut mehreren Nutzer:innen die Kommunikation spürbar verschlechtert, Anfragen bleiben unbeantwortet, und wichtige Themen wie der Tarifvertragsaustritt werden nicht offen diskutiert. Wenige Bewertungen beschreiben die Situation noch gravierender: Mitarbeiter:innen seien belogen worden, und Entlassungen seien kurz nach gegenteiligen Zusagen angekündigt worden. Der Versuch einer Kommunikationsoffensive durch die neue Führung gilt als gescheitert.
Das Vorgesetztenverhalten bei Andreas Hettich GmbH wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Besonders das obere Management steht stark in der Kritik: Einige Bewertungen beschreiben eine Unternehmensführung, die Fakten verdrehe, Unwahrheiten verbreite und Aussagen ohne schriftliche Dokumentation häufig revidiere. Auch eine als „Hire and Fire" wahrgenommene Personalstrategie sowie die Weitergabe von Druck nach unten – bis hin zu Abteilungsleiter:innen – werden bemängelt. Mitarbeiter:innen erhalten demnach zusätzliche Aufgaben ausgeschiedener Kolleg:innen ohne angemessene Einarbeitung, während Kritik daran als riskant gilt.
Wenige Bewertungen differenzieren zwischen den Ebenen: Das Verhalten direkter Vorgesetzter wird vereinzelt als akzeptabel eingestuft, das der neuen Geschäftsführung jedoch nicht. Mangelnde Transparenz – etwa beim Austritt aus der IG Metall – sowie häufige Führungswechsel, insbesondere im Personalbereich, haben das Vertrauen in die Führungskultur deutlich geschwächt. Mittleres und unteres Management wirkt dabei nach Meinung einiger Nutzer:innen orientierungslos und schlecht informiert.
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