Unprofessioneller Umgang nach klaren Absprachen – Probearbeit ausgenutzt
1,9
Absage
Bewerber/inHat sich 2025 bei Annegrete Vesper in Sprockhövel als Koch- Chef de Partie beworben und eine Absage erhalten.
Verbesserungsvorschläge
• Ehrliche Kommunikation von Anfang an: Wenn Gehaltsvorstellungen oder Arbeitszeitmodelle nicht realistisch sind, sollte das vor dem Probearbeiten offen gesagt werden. • Kein Probearbeiten, wenn grundlegende Rahmenbedingungen nicht passen – das spart beiden Seiten Zeit und Frust. • Bewerber:innen rechtzeitig und verbindlich Feedback geben, wie vereinbart – auch eine Absage ist besser als tagelange Funkstille. • Wertschätzung zeigen: Wer Menschen arbeiten lässt, sollte sie auch respektvoll behandeln – keine unbezahlte Leistung einfordern, wenn man keine echte Perspektive bieten kann. • Klare Absprachen schriftlich festhalten (z. B. zu Dauer, Pausen, Aufgaben beim Probearbeiten).
Bewerbungsfragen
Ich habe mich auf eine ausgeschriebene Chef de Partie-Stelle beworben. Im Gespräch habe ich meine Gehaltsvorstellung (3.400 € brutto) sowie meine private Situation mit meinem Kind klar und offen kommuniziert. Die Rückmeldung sollte „in zwei Tagen“ erfolgen.
Stattdessen wurde ich zum Probearbeiten eingeladen – dort habe ich ca. 8 Stunden ohne Pause anspruchsvolle Aufgaben übernommen: Jus und Fond ansetzen, Fleisch parieren, portionieren u. v. m. Die Rückmeldung kam erst drei Tage später und nur nach mehrmaligem Nachhaken.
Die Begründung der Absage: Man könne meine Arbeitszeitwünsche nicht abbilden und das Gehalt sei zu hoch – obwohl beides im Erstgespräch bereits bekannt war.
Fazit:
Die Küche hat meine Leistung gern angenommen, ohne die Rahmenbedingungen ernst zu nehmen. So etwas ist Zeitverschwendung und respektlos. Kommunikation mangelhaft, kein professioneller Umgang mit Bewerber:innen. Schade, denn das Haus wirkt von außen hochwertig.