8 von 13 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Tiere am Arbeitsplatz, insbesondere Bürohunde, helle Räume, freie Parkplätze und alle Arbeitsbedingungen und Umgangsformen, die man für mehr Selbstbewusstsein, Erfahrung und Orientierung für bessere Arbeitsplätze entwickelt.
Toxisches Arbeitsumfeld, geprägt von respektlosem Vorgesetzten- und Mitarbeiterverhalten, mangelnder Wertschätzung und unfairen Arbeitsbedingungen. Anzeichen sind mangelhafte Führung, schlechte Kommunikation und eine stilistisch geprägte Kultur.
Führungskultur modernisieren, echte Fairness zulassen, Micromanagement abbauen, offener kommunizieren, frustrierende Administration reduzieren und sich von manipulativen Führungskräften schnell trennen.
Die Arbeitsatmosphäre zeichnet sich durch fehlende Wertschätzung, schlechte Kommunikation, unfairen Umgang, hohen Druck und ein Klima von Misstrauen und Angst aus.
Das Unternehmen wird im Markt negativ wahrgenommen durch schlechte Bewertungen, hohe Unzufriedenheit mancher Mitarbeiter, Diskreditierung einzelner Führungskräfte, mangelndes Vertrauen im Allgemeinen und einem schlechten Ruf, der sich ausbreitet wie ein Fluch.
Wenig gegenseitige Unterstützung, es ist kein Vertrauen oder Respekt vorhanden, unterschwellig herrscht Konkurrenzdenken, Ausgrenzung, Konflikte und mangelnde Zusammenarbeit.
Die Erfahrungen und Meinungen der älteren Kollegen werden nicht ernst genommen, sie werden ausgegrenzt und besonders von den jüngeren respektlos behandelt.
Man schämt sich fremd für das seltsam anbiedernde Verhalten des einen oder anderen. Wenig Wertschätzung, unfaire Behandlung, schlechte Kommunikation, fehlende Unterstützung sowie übermäßige Kontrolle. Wenn es zählt: Schweigen im Walde!
Informationen sind unklar, widersprüchlich, zu spät oder bleiben aus. Gespräche sind respektlos oder passiv-aggressiv und Menschen werden nicht ernst genommen oder gehört.
Chancen auf einen Aufstieg hat jeder, der weiß, wann, wo, bei wem geschleimt werden muss. Echte Chancen, Verantwortung und Anerkennung werden unfair berücksichtigt.
Überdachter Arbeitsplatz
Ich habe noch nie einen so schlecht strukturiertes Arbeiten erlebt. Als externer Mitarbeiter wurde ich am ersten Tag auf meinen Arbeitsplatz gesetzt und das war es. Keine Einarbeitung, nichts.
Am zweiten Tag offenbarte mir die Kollegin, dass sie eigentlich etwas ganz anderes als meine Rolle braucht... am dritten Tag habe ich erfahren, dass mein Vorgänger es zwei Wochen überstanden hat, bevor er entnervt aufgab.
Mein Vertrag wurde zwei Mal verlängert, einmal eine Woche vor Ende, einmal EINEN TAG vor Ende.
Dann sollte ich übernommen werden, wieder wurde alles verschleppt. Auf meine Aussage, dass bald "over" sei, kam erst nichts, dann ein Panikvertrag von der Stange... wieder mit der falschen Rolle. Auf meinen Hinweis wurde ich dann während der Arbeitszeit vor die Tür gesetzt... wörtlich. Mit Eskorte nach draußen.
Ich habe darauf bestanden, dass die Übergabe des Laptops und der Zugangstransponder quittiert wird. Das dauerte eine Stunde, da es nach 20 Jahren dafür immer noch keinen Prozess oder eine Vorlage gibt.
Menschlich und prozessual einfach eine Schande.
Die Ironie ist, dass alles, was zu meinem Abgang führte, 1:1 das spiegelt, was ich angemerkt habe: keine Prozesse, kein Ownership. Nichts. Das gesamte Unternehmen reagiert nur auf äußere Reize. Was brennt gerade am meisten? Das wird gemacht. Warum es brennt? Egal!
Und nein, es hat nichts mit der Übernahme von Mars zu tun. Das ist Filz des Unternehmens in Viernheim. Alles andere sind Ausreden.
Liegen bei den zuständigen Personen auf dem Schreibtisch und werden ignoriert..
Jeder weiß, dass es bergab geht, das Mangement suhlt sich in Überlegenheit.
Wird jeden Tag schlechter.
Wenn man schon 20 Jahre da ist, sicher gut. Die sitzen in Ihren Büros und tun so, als würden sie managen.
Absolut gegeben! Der Bock wird zum Gärtern gemacht. Konsequent.
lol
Getöse sonst nichts.
Ein echter O-Ton: "Es interessiert mich nicht, ob es funktioniert. Ich will es vom Tisch haben!"
Uiuiui! Wenn ältere Kollegen schon gefragt werden, wie alt sie sind, ist alles gesagt, oder?
Was man ignorieren kann, wir ignoriert, der Rest wird irgendwann die Nahrungskette nach unten gereicht. Meistens dann, wenn die Fristen schon gerissen sind.
Angst in der Mannschaft, vollkommene Ignoranz bei Teamsleads aufwärts.
was?
Alle gleich schlecht. Also topp, oder?
Könnte, wenn man etwas bewegen könnte und nicht im Sumpf hängen bleiben würde.
Es gibt kostenlos Wasser und Kaffe.
Eventuell demnächst auch Obst.
Es wird oft während der Arbeitszeit getrunken (Alkoholische Getränke).
Eigene Grenzen werden oft Übergangen.
Änderungsvorschläge annehmen und oder gemeinsam eine Lösung finden, anstatt diese direkt abzulehnen.
bedrückend
alle Mitarbeiter sind Überlastet
für das Arbeitspensum nicht Aussreichend.
gibt es nicht so viele. Sind alle gegangen.
Nicht alle Leitungskräfte sind umfassend in Führung geschult.
Weder Arbeitsschutz, noch Datenschutz vorhanden.
es wird viel geredet, führt aber zu nichts.
Frauen dominierter Beruf
siehe oben
Die hatte ich während meiner aktiven Zeit gegeben.
Für mich in den letzten Wochen nicht länger ertragbar
Hier muss man sich nur im Markt umhören.
Wie in jedem anderen Vertriebsjob
Umweltbewusstsein durch Vermeidung von Styropor bei den Versandverpackungen.
Von Sozialbewusstsein kann man eher nicht sprechen bei Standortauflösungen und damit verbundenen Kündigungen.
Innerhalb der einzelnen Teams herrscht ein sehr guter Zusammenhalt.
Ob man das große Ganze inzwischen als Team begreift, kann ich nicht beurteilen.
Es wird größerer Wert auf ein junges Team gelegt
Neutrale Bewertung:
3 Führungskräfte in 12 Monaten.
Dass ich ein neues Team zusätzlich führen werde, habe ich durch eine Kollegin erfahren.
Trotz Loyalität bis zum letzten Arbeitstag fand keine persönliche Verabschiedung statt.
Im Vertrieb erhält man eine sehr gute IT-Ausstattung.
Beim Firmenwagen musste ich leider Abstriche machen.
Sehr sparsam
Wenn langwierige Gespräche über Provisionen im Vertrieb ergebnislos bleiben, man keine Prämie beim Abschluss von Großprojekten erhält, das Programm Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter nach erfolgreicher Vermittlung keine Anwendung findet und man nach Austritt im Vertrag geregelte Konditionen einklagen muss, sind das m. E. keine zufriedenstellenden Bedingungen.
Wertschätzung geht in anderen Unternehmen anders!
Viele Frauen in Führungspositionen
Während der anfänglichen Integration gab es interessante Projekte. Perspektivisch und langfristig waren in der neuen Position keine wirklich interessanten Aufgaben zu erwarten.
ein interessantes, zukunftssicheres Arbeitsumfeld mit Chancen etwas voranzutreiben.
Die aktuelle Kommunikationspolitik gepaart mit dem Miteinander der Arbeitnehmer.
Sich in manchen Aspekten wieder etwas mehr auf alte Tugenden berufen, aber zeitgleich nicht immer nur das Negative in allem Neuen sehen.
Die Arbeitsatmosphäre ist seit geraumer Zeit deutlich ins negative umgeschlagen. Es wird sich oftmals nur noch über das vermeintlich Negative beschwert und auf die "guten alten" Zeiten verwiesen in denen Alles viel besser gewesen sei, als die Missstände aktive anzugehen und aus der Welt zu schaffen. Einige Kollegen versuchen auch aktiv die Stimmung schlecht zu halten und versuchen jede Kleinigkeit unnötig aufzubauschen.
Seit einer der letzten Übernahme und den damit verbundenen Integrations- und Qualitätsproblemen leidet das Image leider etwas, was jedoch mit etwas Zeit wieder besser werden sollte.
In einigen Bereichen der Verwaltung ist das Thema Leistungsdruck schwer mit den Aspekten einer gesunden Work-Life-Balance zu vereinbaren. Dazu kommen teilweise fragwürdige Ansprüche zum Thema Erreichbarkeit.
Weiterbildungsmöglichkeiten werden ermöglicht sofern sie dem entsprechenden Tätigkeitsfeld dienlich sind.
Faires Gehalt mit klarer Gehaltsstruktur. Lediglich bei einigen Themen wie z.B. Bezuschussung von Kinderbetreuung könnte etwas mehr am Nabel der Zeit agiert werden.
Mit ökologischen Verpackungsmaterialen und erneuerbarer Energie versucht die Firma ihren Anteil an einer klimafreundlicheren Umwelt zu leisten.
Seit dem letzten Eigentümerwechsel ist der Leistungs- und Erfolgsdruck deutlich gestiegen. Ein gesundes Miteinander wird immer mehr durch eine Ellenbogengesellschaft ersetzt. Wenn man sich nicht gerade mit einzelnen Kolleg:innen gut versteht, schaut jeder nur noch nach seinem eigenen Vorteil.
Auf ältere Kollegen wird versucht Rücksicht zu nehmen und sie in den Arbeitsalltag entsprechend ihrer Bedürfnisse zu integrieren.
Teilweise ist das Verhalten der direkten Vorgesetzten sehr fraglich. Besonders in höheren Führungsebenen werden Handlungen teilweise schwer nachvollziehbar. Besonders seit der Übernahme durch Mars, und den damit verbundenen Karriereschritten, wird bei einigen Führungskräften die kurz- und mittelfristige Absicht deutlich und teilweise auch die entsprechende Absicht (nur auf die nächst höhere Karrierestufe zu gelangen) offen kommuniziert. Dies kann dazu führen, dass Führungskräfte auf bewährte Mitarbeiter für ein schnelles Vorankommen zurückgreifen, wodurch es für andere schwer sein kann Fuß zu fassen.
Die Büroausstattung ist auf einem guten Stand mit der man sehr gut arbeiten kann. Die Büros sind alle freundlich, offen und mit ausreichend Tageslicht gestaltet, und besitzen alle über eine ausreichende Klimatisierung. Man kann seine Haustiere mit ins Büro nehmen, es gibt mehrere Küchen die zu gemeinsamen Mittagspausen einladen. Mobiles Arbeiten ist per Firmenrichtlinie und nach Absprache mit der FK sehr gut geregelt und mit der entsprechenden IT-Ausstattung auch sehr gut umsetzbar.
Eine offene und zielgerichtete Kommunikation wäre wünschenswert. Über Ein- und Austritte wird nur bedingt informiert, was besonders ärgerlich ist, wenn man erst durch Dritte und / oder Social Media erfährt, dass relevante Kontaktpersonen das Unternehmen verlassen haben. Auf der anderen Seite werden teils irrelevante, selbstgeschaffene Initiativen wie der "Take Your Dog to the Office Day" so häufig erwähnt und offen ausgehängt, dass es an einer gewissen Verhältnismäßigkeit zwischen relevanten Themen und "nice to know"-Sachverhalten mangelt.
Jeder hat unabhängig seiner ethnischen, sexuellen oder Geschlechteridentifikation von Vorhinein die gleichen Chancen und wird gleich behandelt. Auch gibt es hierfür eigens einige Initiativen wie z.B. Pride-Week etc.
Durch die neu erhaltenen Geschäftsfelder, in Zusammenhang mit den stetig wachsenden und sich auch veränderten Ansprüchen bestehender Tätigkeitsbereiche sind die Aufgaben stets abwechslungsreich und interessant. Lediglich einige Aspekte wie z.B. Weitsicht, Bedeutung und Erwartungshaltung an einige Aufgaben könnten im Vorfeld klarer definiert sein.
Der eigene Hund wird am Arbeitsplatz toleriert, soweit man den Arbeitsplatz auf Bürotätigkeiten beschränkt.
Mitarbeiter Rabatt für Laboruntersuchungen, soweit ein eigenes Tier vorhanden ist, sonst nicht interessant.
Die Kommunikation zwischen einem Mitarbeiter und der Personalabteilung erfolgt sehr verzögert und oft über weitere Umwege. Die Überstunden werden nicht bezahlt, sondern mit Zeitausgleich abgebaut. Die Samstag-Schicht wir ebenfalls nicht extra vergütet. Der Mitarbeiter bekommt einen Wochentag als Ausgleich, was für alleinstehende gut sein erscheint, aber für Eltern mit Kindern ist gerade ein Wochenendtag sehr wichtiger Familientag , der als Arbeitstag extra vergütet werden muss ( Samstagzuschlag 50%)
Betriebliche Altersvorsorge .
Mehr Transparenz und Strukturen, die die Arbeitsabläufe verbessern. Moderne Technik als Unterstüzung in der Labordiagnostik.
Mehr in die Weiterbildung der Mitarbeiter zu investieren und das in allen Bereichen. Aber auch der erfahrenste Mitarbeiter nützt dem Unternehmen nicht viel, wenn er nicht in de Lage ist, auf Grund seiner sozialen Inkompetenz, sein erworbenes Wissens, weiter zu vermitteln. Also auch hier ein wichtiger Punkt in der Wahl, bezüglich der Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Nicht jeder ist dafür geeignet, aufgrund der fehlenden Empathie oder der sogenannten Berufsblindheits und der Ansicht, dass neue Verbesserungsvorschläge nur lästig sind .
Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von ständigen Lästereien und Ausgrenzung. Es gibt Gruppenbildung, wo besonders einige Mitarbeiter sehr starken Einfluss auf andere Kollegen haben.
Mitarbeiter kündigen teilweise alle zu gleicher Zeit und die Arbeit wird auf andere Standorte verteilt.
Sehr chaotisch
Wenn man bereit ist seine Freizeit zu opfern, besteht auch die Möglichkeit für Weiterbildung. Während die tägliche Routine läuft, hat man selten die Möglichkeit seinen beruflichen Interessen weiter zu folgen. Sprüche wie,, das kannst du in deiner Freizeit machen " kommen auch von den Vorgesetzten.
Es gibt viel Luft nach oben.
Der Müll wird getrennt, die Verpackung wird wiederverwertet.
Der Zusammenhalt ist nur dann zu spüren, wenn man einen Kollegen die sogenannte Suppe versalzen will. Sehr großen Einfluss haben dabei die dienstältesten Mitarbeiter, die in täglichen Lästereien versuchen die anderen zu manipulieren. Leider mit Erfolg. Aus Furcht, es kann einen selbst treffen oder um sich Vorteile zu erschaffen, machen die anderen Kollegen leider mit und haben selten die Mut dem zu wiedersprechen. Jedes Wort kann gegen dich verwendet werden.
Die dienstälteste ist nicht gleichzeitig die älteste im Team und gerade sie hat den größten Einfluss auf alle anderen Mitarbeiter.
Sehr manipulativ.
An der Ehrlichkeit muß noch deutlich gearbeitet werden. Schlechtes verhalten, auch Richtung Mobbing wird toleriert. Die Mitarbeiter haben mehr Einfluss auf das gesamte Arbeitsklima, als der Vorgesetzte selbst. Hauptsache die Zahlen stimmen.
Die Methoden und teilweise auch die Geräte sind veraltet. Verbesserungsvorschläge sind nicht erwünscht.
Direkte Kommunikation und persönliche Meinung ist nicht gewünscht, dafür wird sehr viel gelästert. Es gibt kein persönliches Gespräch, welches nicht nach außen getragen wird.
In welchem Sinne? Es gibt Kollegen, die der Meinung sind, über andere bestimmen zu dürfen und das bekommt man jeden Tag zu spüren. Man wird entweder von oben herab behandelt oder mit Schweigen ignoriert.
Es gibt viele interessante Aufgaben aber leider nicht für alle verfügbar.
War für mich nicht mehr tragbar.
Unprofessionelles Verhalten, nicht ausgebildete Führungskräfte, überforderte Personalabteilung.
Viele Kollegen haben gekündigt oder wurden gekündigt durch Konsolidierungen.
Man ist nicht sehr offen für Veränderung. Flexibilität fehlt.
Bald wird sich die Atmosphäre vollständig amerikanisieren, noch regiert der Mittelstand.
Das Image in der Branche ist am Tiefpunkt.
Kunden erfahren Unzuverlässigkeit, Unprofessionalität und schlechten Service.
In den letzten Monaten gab es sehr viel selbst verursachtes Chaos, das die Mitarbeiter auffangen müssen.
Für mich gab es auch nach mehreren Gesprächen keine Perspektive
Unter Branchendurchschnitt.
Es wird großer Wert auf umweltfreundliche Verpackungen gelegt.
Innerhalb der jeweiligen Teams gut; Integration und Adaption eher schwierig. Man bleibt gerne unter sich.
Junge Bewerber werden bevorzugt.
Ein regelmäßiger produktiver Austausch mit den Vorgesetzten fand nicht statt. Wichtige Informationen erhielt man über Dritte
Ein klares Minus.
Eine direkte offene Kommunikation wird eher vermieden und ist nicht erwünscht.
Viele Frauen in Führungspositionen
Prinzipiell eine interessante Branche, jedoch kommt man nicht zum Wesentlichen, da es nur noch um Schadensbegrenzung geht.
Das grosse Potenzial wurde leider verspielt.
Ich kann die Firma als Arbeitgeber nicht weiterempfehlen. Ein Betriebsrat wäre dringend notwendig.
Die unternehmensweite Arbeitsatmosphäre verschlechtert sich von Monat zu Monat dramatisch. Die Personalleitung und das Management sind nicht in der Lage, gegen diesen Kurs anzusteuern. Geplante Meetings werden kurzfristig abgesagt, gemachte Zusagen werden nicht eingehalten. Das gesamte Team sowohl Inhouse als auch im Sales ist stark verunsichert. Viele meiner Kollegen sind dabei, sich eine neue Beschäftigung zu suchen.
Das Image im Veterinärmarkt sinkt drastisch.
Die Work-Life-Balance ist sehr schlecht. Alle Kollegen machen Überstunden. Dies wird aber von den Führungskräften weder gesehen noch wertgeschätzt. Stattdessen bekommt man von der Personalabteilung gesagt, man müsse seinen Arbeitstag eben besser organisieren und sich besser strukturieren. Da aber immer mehr Kollegen die Firma verlassen und keine neuen Kollegen eingestellt werden, muss das verbleibende, kleine Team die gesamte Arbeit bewältigen. Das ist besonders für junge Familien mit kleinen Kindern in der KITA oder in der Schule ein echtes Problem.
Es gibt keine unternehmensweite und klar organisierte Personalentwicklung. Interne oder externe Weiterbildungsmaßnahmen werden nicht gefördert. Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten sind in der Firma praktisch nicht vorhanden. Auch hier wäre die Personalleitung in der Verantwortung ein Konzept auszuarbeiten.
Die Gehälter liegen meines Erachtens deutlich unter dem Durchschnitt in dieser Branche. Regelmäßige, faire und transparente Gehaltsüberprüfungen finden meines Erachtens nicht statt. Die Gehaltsstrukturen sind für uns nicht nachvollziehbar. Die Sozialleistungen entsprechen nicht einem modernen und attraktiven Arbeitgeber in der Metropol-Region. Hier müsste die Personalleitung mal dringend aktiv werden.
Die Firma könnte mehr für den Umweltschutz und den Tierschutz tun.
Der Kollegenzusammenhalt schwindet. Jeder ist ein Einzelkämpfer, es gibt keine Teams mehr, die gemeinsam für den Unternehmenserfolg kämpfen. Auf die Unterstützung von anderen Kollegen braucht man nicht zu hoffen.
Naja. Das sehe ich schwierig.
Feedback und konstruktive Kritik werden weder gehört noch angenommen. Viele der Führungskräfte sind in der Rolle völlig überfordert, haben weder eine klare Strategie noch sind Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten klar geregelt. Besonders negativ fällt mir hier die Personalleitung auf, welche ständig überlastet und unstrukturiert ist. Die abteilungsübergreifende HR-Zusammenarbeit gestaltet sich äußerst schwierig. Es gibt viele strukturelle und organisatorische Defizite im HR-Bereich und keine klaren Zuständigkeiten. Unter anderem wurden beispielsweise im Vorstellungsgespräch falsche Versprechungen gemacht, die dann in der Realität nicht umgesetzt werden. Für klärende Gespräche steht die Personalleitung nicht zur Verfügung.
Viele Kollegen haben sehr viele Überstunden aufgebaut. Das wird von den Führungskräften als ganz normal angesehen. Ein Abbau dieser Überstunden ist aufgrund des Personalmangels nicht möglich. Auch bei den jährlichen Urlaubsplanungen kommen einige Kollegen/Kolleginnen immer zu kurz. Die IT-Ausstattung und die Pausenräume sind veraltet. Es gibt keine Kantine.
Eine gesamtheitliche Kommunikation seitens der Führungskräfte zu den Mitarbeitern findet selten statt. Eine Möglichkeit, offene Fragen zu stellen, wohin das Unternehmen mittel- und langfristig steuert, wird nicht angeboten. Die Führungskräfte weichen kritischen Fragen aus. Kein Kollege/keine Kollegin traut sich noch, Fragen zu stellen. Leider enttäuscht hier vor allem der Personalbereich, der ja eigentlich für Fragen der Mitarbeiter der erste Kontaktpunkt darstellen sollte. Die Personalleitung ist so stark mit allen möglichen Themen überfordert, dass für regelmäßige Mitarbeitergespräche keine Zeit bleibt. Auch die Führungskräfte unternehmen hier nichts. Das ist sehr enttäuschend.
Naja.
Die Firma hat es nicht geschafft, sich als interessanter Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt zu platzieren. Die Arbeit ist in vielen Bereichen eintönig und wird von den ständigen Kontrollen und Überwachungen der Vorgesetzten stark eingeschränkt. Ein eigenverantwortliches und sinnstiftendes Arbeiten ist wohl nicht gewünscht und auch nicht möglich.