Ihr Unternehmen?

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antoni 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Undankbar.

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Design / Gestaltung in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Snacks waren okay.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Selbstbeweihräucherung.

Verbesserungsvorschläge

Vorgesetzte in Leadership ausbilden. Mitarbeiter fördern und auf langfristige Arbeitsverhältnisse setzen. Ein angenehmes Arbeitsklima schaffen. Sich mal lange im Spiegel anschauen und fragen, wieso man diesen Beruf eigentlich ausübt.

Arbeitsatmosphäre

Nur wer viele Überstunden macht und sich fleißig mit den Vorgesetzten auf den Agenturfeiern betrinkt, wird gesehen. Es wird prinzipiell auf jedem Projekt over-delivered, was selbst aus den simpelsten Briefings ressourcenfressende Frustprojekte macht. Am Ende klopft man sich auf die Schulter, doch der Kunde nimmt doch nur das, was er bestellt hatte. Ansonsten wird viel hinter den Rücken anderer gesprochen. Es gibt keinen gemeinsamen Strang, an dem gezogen wird, keine kreative Vision der Vorgesetzten. Ideen zur Verbesserung der Arbeitsweisen sind unerwünscht.

Image

Bei den Mitarbeitern eher schlecht, nach außen gut, was aber abnimmt.

Work-Life-Balance

Wer seinen gesamten Urlaub nicht zu Beginn des Jahres beantragt, hat meist schlechte Karten ihn später zu erhalten. Ausgleichstage sind möglich, werden aber nur zähneknirschend und oft spät gewährt. Von oben wird eine workaholic-Arbeitsweise gelebt, Abweichungen davon werden ungern gesehen. Zum Dank für Überstunden muss man nach Feierabend Pizza essen. Mental Health spielt bei antoni keine Rolle.

Karriere/Weiterbildung

Der Aufstieg ist bis Senior Level möglich, danach wird der Wind in Personalgesprächen härter bis beleidigend. Wer sich nach oben hin nicht anbiedert, hat prinzipiell schlechte Karten. Gehaltserhöhungen werden erst Monate später als vereinbart wirksam. Es gibt interne Fortbildungen, man hat jedoch keine Zeit, sie wahrzunehmen. Fast keine Junioren.

Gehalt/Benefits

Große Diskrepanzen zwischen den Gehältern von Mitarbeitern des gleichen Levels. Wer zu Beginn gut verhandelt, kann in Ordnung verdienen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Soziales flog spätestens mit den Kunden BILD und FDP aus dem Fenster.

Kollegenzusammenhalt

Alle leiden gemeinsam – ein eingeschworenes Team talentierter Kreativer im Zynismus vereint.

Umgang mit älteren Kollegen

Der letzte Mitarbeiter Ü50 wurde vor zwei Jahren unrechtmäßig entlassen.

Vorgesetztenverhalten

Leadership geht anders. Unrealistische workloads, keine klaren Anweisungen, keine Empathie. Mitarbeiter verlassen Personalgespräche unter Tränen. Seltenes Lob.

Arbeitsbedingungen

Kalte Büro-Atmosphäre, mehr Amt als Agentur. Winzige Mitarbeiterküche ohne Möglichkeit, etwas zu kochen (Mikrowelle vorhanden). Die Spülmaschine ist regelmäßig überlastet, sodass das Geschirr nicht sauber wird. Die Toiletten sind alle paar Monate defekt. Die Geschäftsführung feiert sich aber sehr für die Dachterrasse. Obstkorb und Getränke vorhanden.

Kommunikation

Es wird oft parallel zueinander, statt miteinander gearbeitet. Statt offener Kommunikation sickern interne Neuigkeiten via Flurfunk durch und schüren Unsicherheiten, erst Wochen später erfährt man was Sache ist. Viel Selbstbeweihräucherung in All-Hands Meetings.

Gleichberechtigung

Man hält sich an die gesetzlichen Vorgaben, Vorgesetzte haben jedoch Lieblinge und verhalten sich entsprechend.

Interessante Aufgaben

Einzelne spannende Projekte in einem Meer aus Tagesgeschäft. Die Filetstücke gehen aber zumeist an Freelancer.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.