Diese Bewertung gilt nur für die Instandhaltung
Gut am Arbeitgeber finde ich
interne Ausbildung
familiäres Verhältnis trotz einer Größe von mehr als 550 Angestellten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schmutziger Betrieb
Keine Würdigung für gute Leistungen
zu viel Leiharbeiter
stetiges Abbauen von sozialen Leistungen wie einem einfachen Fußballturnier für die Belegschaft
Verbesserungsvorschläge
Unbefristete Vertrage auf ein halbes Jahr minimieren, damit junge Leute eine Bindung zum Unternehmen aufbauen und es ihnen nicht „scheiß egal“ ist wie sie ihre Arbeit machen, da sie eh irgendwann weg sind.
Außerdem sollten gute Leistungen nicht nur jedes Jahr auf der Betriebsversammlung mit einem „Danke“ vom Geschäftsführer gewürdigt werden. Denn jeder der dort arbeitet tut das wegen Geld.
Mehr Konsequenzen, da es egal ist ob man mit einer Scheiß-Egal-Haltung oder einer wissbegierigen und schätzenden Haltung an die Arbeit geht, es macht keinen Unterschied. Die einen reißen sich den A*sch auf während andere rumsitzen.
Arbeitsatmosphäre
Sehr entspannt, allerdings wird wenn die Scheiße am Dampfen ist auch zielstrebig und Hand in Hand an einer Lösung gearbeitet
Image
„Der rote Schmutzhaufen“ So kann man entweder das Werk oder die Deponie betiteln. Die Aluminium Produktion ist nun mal eine dreckige Branche. Allerdings sind die Ausbilder stets bemüht das Image aufzupolieren.
Abgesehen davon, gilt die AOS als hervorragender Ausbildungsbetrieb und engagiert sich in der unmittelbaren Umgebung.
Die Website sieht trotzdem nicht so aus als ob sich dahinter ein riesiger Betrieb befindet, um scheiße mal zu umschreiben.
Work-Life-Balance
Es wird immer sehr schlecht von den Vorgesetzten angesehen, wenn man in die 35h Woche wechseln möchte, es ist jedoch jährlich möglich
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen werden nur ganz selten auf Nachfrage angeboten. Sehr wenig Aufstiegsmöglichkeiten, da wenn die Stelle besetzt ist, sie es auch meist bis zur Rente bleibt
Gehalt/Benefits
Chemie Tarifvertrag, demnach kann es nur 5 Sterne geben. Schade, dass die Betriebsrente schon vor Jahren eingestampft wurde
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Abgesehen davon, dass es strenge Umweltauflagen gibt und schon ewig ein Umweltschützer ein Auge auf die Deponie hat, kann ich dazu nichts Negatives sagen
Kollegenzusammenhalt
Das ist natürlich unterschiedlich wo man landet, alles in allem aber sehr familiär (inklusive Familien Streitereien)
Umgang mit älteren Kollegen
Fand ich immer sehr gut, ich hoffe sie auch
Vorgesetztenverhalten
Wie in einem kleinen Familienbetrieb, sehr nett und respektvoll. Allerdings kann es auch mal lauter werden wenn man sich nicht an Regeln hält
Arbeitsbedingungen
Wie gesagt, viele Bereiche sind verwahrlost und in die Jahre gekommen. Sozialräume werden nur dürftig renoviert oder sauber gehalten.
Kommunikation
Es wird viel geredet und gedanklich verbessert, doch selten auch umgesetzt
Gleichberechtigung
In der Produktion sowie Instandhaltung sind fast keine Frauen angestellt. Zu den anderen Bereichen kann ich nichts sagen
Interessante Aufgaben
Einer der Hauptgründe wieso ich aufgehört habe, die Arbeit wiederholt sich wie in jedem Industriebetrieb. Außerdem ist vieles in die Jahre gekommen und wird schon lange nicht mehr gepflegt. Die Produktionsbereiche werden nicht mehr so behandelt wie das mal der Fall war und sehr viele denken „Gehört ja nicht mir, ist egal was damit passiert“