Gesamteinschätzung und persönliche Erfahrungen im Arbeitsumfeld!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Trotz der genannten Kritikpunkte gab es auch viele positive Dinge, die ich an der APD geschätzt habe. der Chef war bei vielen Meinungsverschiedenheiten, beispielsweise beim Thema Weihnachtsgeld oder auch bei Prüfungen, stets präsent und bemüht, Lösungen zu finden. Auch der PDL aus Gelsenkirchen hatte immer ein offenes Ohr, besonders wenn es um Weiterbildungen oder andere Anliegen ging. Er wirkte offen für Gespräche und versuchte meist zeitnah eine passende Lösung zu finden.
Besonders positiv in Erinnerung bleiben mir außerdem viele Kollegen, die ich mit der Zeit wirklich ins Herz geschlossen habe. Mit einigen hat man nicht nur gut zusammengearbeitet, sondern auch schwierige Situationen gemeinsam gemeistert. Ebenso bleiben mir die Menschen, die dort gelebt haben, in guter Erinnerung. Die Arbeit mit ihnen und die gemeinsamen Momente haben den Beruf trotz aller Herausforderungen oft besonders gemacht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Was ich am Arbeitgeber negativ empfunden habe, ist vor allem die Entwicklung der letzten Zeit. Unter der damaligen Führung beiden Damen (H) wurde das Konzept aus meiner Sicht deutlich besser umgesetzt. Mitarbeiter sind gerne zur Arbeit gekommen, das Arbeitsklima war angenehmer und es gab weniger das Gefühl von Hierarchien oder Ungleichbehandlungen.
Privates und Berufliches wurden damals klar getrennt, wodurch Entscheidungen oft sachlicher und fairer wirkten. Probleme wurden zeitnah angesprochen und gemeinsam gelöst, bevor sie sich über längere Zeit aufgebaut haben. Mit der Zeit hatte man jedoch zunehmend das Gefühl, dass genau diese Werte verloren gegangen sind und dadurch sowohl die Stimmung im Team als auch die Arbeitsqualität gelitten haben.
Heute sehe ich vieles durch die aktuelle Teamleitung leider anders. Ich bin damals wieder in den Konzern der APD zurückgekehrt, weil ich genau dieses frühere Gefühl von Zusammenhalt und Wertschätzung wiederfinden wollte. Stattdessen hatte man oft den Eindruck von gespielter Freundlichkeit. Private Angelegenheiten wurden teilweise offen im Team thematisiert, obwohl solche Dinge nicht an den Arbeitsplatz gehören.
Besonders schwierig war für mich der Umgang mit Abmahnungen oder Kritik. Teilweise wurden solche Themen öffentlich im Team behandelt, wodurch schnell das Gefühl entstand, dass damit Macht demonstriert werden sollte – nach dem Motto: „Du bist dort unten und ich stehe hier oben.“ Einige Abläufe wirken durch die neue Leitung aus meiner Sicht leider sehr problematisch und belastend.
Die APD war für mich lange Zeit mehr als nur ein Arbeitsplatz – sie fühlte sich wie ein Zuhause an. Genau dieses Gefühl ist für mich heute leider nicht mehr vorhanden.
Zum Thema Gleichbehandlung musste ich leider ebenfalls negative Erfahrungen machen. Mir wurden Dinge unterstellt, beispielsweise dass ich negative Bewertungen über die APD geschrieben hätte, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts veröffentlicht hatte. Solche Vorwürfe haben bei mir das Gefühl ausgelöst, vorschnell abgestempelt oder unfair behandelt zu werden.
Dabei habe ich die APD persönlich nie öffentlich schlechtgeredet oder bewusst negativ dargestellt. Natürlich spricht man zuhause mit Familie oder Freunden auch einmal offen über Belastungen oder Probleme im Arbeitsalltag – allerdings gehört so etwas für mich in den privaten Bereich. Genau deshalb hätte ich mir in manchen Situationen mehr Vertrauen, Fairness und eine sachliche Kommunikation gewünscht.
Verbesserungsvorschläge
Mein Verbesserungsvorschlag an die APD wäre, bei Führungspositionen genauer hinzuschauen und regelmäßiger zu prüfen, wie mit Mitarbeitern umgegangen wird. Freundschaftliche Verhältnisse oder private Beziehungen sollten keinen Einfluss auf Entscheidungen im Arbeitsalltag haben, da dadurch schnell Ungleichbehandlungen entstehen können. Viele gute und engagierte Mitarbeiter haben die APD aus genau diesen Gründen verlassen.
Dabei hat die APD grundsätzlich ein sehr gutes Konzept, hinter dem ich lange Zeit mit voller Überzeugung stand. Ich habe meine Arbeit täglich mit Herz gemacht und mich dem Konzept treu verbunden gefühlt. Mit der Zeit gab es jedoch immer mehr Situationen, die ich persönlich nicht mehr akzeptieren konnte.
Abmahnungen wurden teilweise eher als Druckmittel wahrgenommen und vermittelten das Gefühl, dass manche Personen ihre Position ausnutzen, um Macht gegenüber anderen Mitarbeitern zu zeigen. Auch Beurteilungen, die teilweise erst nach langer Zeit durchgeführt wurden, wirkten oft widersprüchlich und schwer nachvollziehbar.
Im Mittelpunkt sollten eigentlich die Menschen stehen, die wir mit Herz und Menschlichkeit pflegen. Leider hatte man durch Unterbesetzung und Personalmangel oft das Gefühl, nur noch funktionieren zu müssen. Der Pflegeaufwand hat sich in den letzten Jahren stark verändert und erhöht, sodass für viele Pflegebedürftige kaum noch Zeit für Gespräche oder zwischenmenschliche Nähe blieb. Genau diese menschliche Seite macht Pflege jedoch eigentlich aus.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war grundsätzlich angenehm, wenn die richtigen Kollegen im Dienst waren und die Zusammenarbeit funktioniert hat. Leider hat sich das Klima mit der Zeit zunehmend verschlechtert. Am Ende ist man oft nur noch mit Bauchschmerzen zur Arbeit gegangen und hatte ständig Angst, weitere Abmahnungen zu erhalten. Dadurch entstand eine dauerhafte Anspannung, die den Arbeitsalltag stark belastet hat.
Image
Wie damals schon sehr gut!
Work-Life-Balance
Dazu kann ich nichts negatives sagen es war immer gut!
Karriere/Weiterbildung
Das Thema Weiterbildung wurde aus meiner Sicht leider nicht immer fair behandelt. Wie bereits erwähnt, hatten Mitarbeiter, die ein besonders gutes Verhältnis zur Teamleitung hatten, deutlich bessere Chancen auf gewünschte Weiterbildungen oder Förderungen. Eigene Wünsche und Interessen wurden dagegen oft weniger berücksichtigt – zumindest war das mein persönlicher Eindruck.
Auffällig war außerdem, dass manche neue Mitarbeiter Möglichkeiten bekommen haben, die langjährige Kollegen zuvor nicht erhalten hatten, obwohl diese sich bereits über längere Zeit engagiert haben. Dadurch entstand bei vielen das Gefühl, dass nicht alle gleich behandelt werden. Gerade bei Weiterbildungen sollte jedoch Gleichberechtigung und Transparenz selbstverständlich sein, damit sich alle Mitarbeiter wertgeschätzt und fair behandelt fühlen.
Gehalt/Benefits
Alles Super!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
E-Autos
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war teilweise sehr gut. Mit vielen Kollegen hat man Hand in Hand gearbeitet, sich gegenseitig unterstützt und auch in stressigen Situationen zusammengehalten. Leider gab es aber auch das Gegenteil: Einige haben sich lieber im Büro versteckt, am Handy gesessen oder nur so getan, als wollten sie etwas verändern. Oft hatte man den Eindruck, dass gewisse Personen durch den Schutz der Teamleitung kaum Konsequenzen zu befürchten hatten. Das hat auf Dauer für Unmut gesorgt und den eigentlichen Teamgedanken geschwächt.
Umgang mit älteren Kollegen
WEnn man als Kind erzogen wurde hatte man Respekt, das blieb bei vielen aber aus
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten wurde sehr unterschiedlich wahrgenommen. Die oberste Leitung in Gelsenkirchen hatte stets ein offenes Ohr und war bemüht, Lösungen für Probleme zu finden. Dort hatte man zumindest das Gefühl, ernst genommen zu werden.
Anders sah es leider bei der Teamleitung in Meinerzhagen aus. Wenn man privat gut mit ihr stand, war vieles möglich – selbst Weiterbildungen schienen dann kein Problem zu sein. Wer jedoch den Mund aufgemacht hat oder sich einfach ruhig verhalten hat, wurde schnell als Problem angesehen und hatte das Gefühl, ein Dorn im Auge zu sein.
Ein Team kann nur so gut funktionieren wie seine Führung. Gerade deshalb war es schwierig nachzuvollziehen, dass die Teamleitung teilweise wenig Einblick in die Bewohnerpflege hatte, weil sie kaum selbst in der Pflege tätig war. Auch bei wichtigen Themen wie Dokumentation, SIS, Maßnahmenplänen oder Mediplänen fehlte oft die notwendige Sicherheit. Dadurch entstand bei vielen Mitarbeitern der Eindruck, dass von ihnen Dinge verlangt wurden, die von der Führung selbst nicht ausreichend vorgelebt oder erklärt werden konnten.
Arbeitsbedingungen
Rücken gerechtes Arbeiten
Kommunikation
Kommunikation war dort eher ein Fremdwort. Oft wusste niemand so richtig über wichtige Dinge Bescheid oder man wurde mit Ausreden abgespeist. Statt Probleme gemeinsam zu lösen, wurden Fehler schnell auf andere geschoben – vor allem auf Kollegen, die gerade nicht da waren und sich nicht äußern konnten. Häufig hatte man das Gefühl, dass manche nur versucht haben, ihren eigenen Vorteil zu sichern oder ihren eigenen Fehler zu vertuschen, anstatt offen und ehrlich miteinander umzugehen. Dadurch entstand viel Unruhe und Misstrauen im Team.
Gleichberechtigung
Nein!
Interessante Aufgaben
Eher Weniger


