Vermeintlicher Alleskönner
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Bezahlung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
s. o.
Verbesserungsvorschläge
Klare und offene Kommunikation, auch bei kritischen Themen, ist wichtig für das Vertrauen und das Wohlbefinden der Mitarbeiter, regelmäßiges und konstruktives Feedback, sowohl positiv als auch kritisch, ist wichtig für die Entwicklung, ein respektvoller Umgangston und die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Mitarbeiter sind unerlässlich für ein gutes Arbeitsklima, ein professioneller Vorgesetzter nimmt die Anliegen und Meinungen der Mitarbeiter ernst und hört ihnen aufmerksam zu, regelmäßige Mitarbeitergespräche und eine gepflegte Kommunikations Kultur ermöglichen es, die Bedürfnisse und Ziele der Mitarbeiter zu verstehen und gemeinsam an der Entwicklung zu arbeiten, die schlussendlich dem Unternehmen helfen die Ziele und den ROI deutlich zu verbesesern.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist auf den ersten Blick locker und gelöst. Tatsächlich aber existiert ein "Hauen und Stechen" vom Feinsten. Kritik darf schon mal gar nicht geäussert werden, der Druck vom Regional Management reine Selbstdarstellung bis hin zur desolaten Inszenierung und Falschinformation, dies führt zwangsläufig zu Kurzschlusshandlungen und Fehlentscheidungen die aber koste es was es wolle auch von der GSL in Rheine geduldet werden. Dass hier die falschen Leute am Start sind wird offensichtlich übersehen und geduldet und zu keiner Zeit an das Senior Vice Management Team kommunizeirt. Strategisch unvorteilhafte und obsolte Maßnahmen im überforderten Regional Management sind an der Tagesordnung, resultierende Zielkonflikte werden grundsätzlich an das operative Management vor Ort kommentarlos übertragen und das bereits im Onboarding Prozess. Hier wird auch im Laufe der Zeit bekannt, dass insgesamt sechs Positionsvorgänger in knapp zwei Jahren "verheizt" wurden.
Work-Life-Balance
Abgesehen von der im Punkt "Kommunikation" genannten Unpässlichkeiten wird hier in zahlreichen Einzelfällen absolut keine Rücksicht genommen. Es gibt Null familienfreundliche Räume, keine Remote-Work Optionen, die Arbeitszeiten sind sehr unflexibel und darüber hinaus gibt es sehr keine Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung innerhalb des Betriebs. Wohl aber einen Verhaltenskodex in Hard Copy Form die jedem neuen Mitarbeiter ausgehändigt wird. Hier spricht die Unternehmensleitung von Compliance
= Einhaltung von Gesetzen, Vorschriften und ethischen Standards durch das Unternehmen selbst und von Wertestandards, Empathie und partnerschaftlichem Umgang miteinander : die Realität ist eine ganz andere! Nicht ein einziges Thema entspricht dem Verhaltenscodex, alles nur Makulatur!
Karriere/Weiterbildung
Wird im Job-Advert tatsächlich erwähnt, die Realität ist eine andere. Willkommen im 21. Jahrhundert!
Gehalt/Benefits
Minimal, es wird nach Tarif bezahlt, ein weiteres Gespräch nach Monaten des Onboarding Prozess sind keine Gehalstverhandlungen gewünscht. Diese werden kategorisch abgelehnt und stattdessen kommt der Satz: unsere Türen sind jederzeit geöffnet..., aber denken sie nicht einmal daran erneut nachzufragen!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Durchschnittlich mit Luft nach oben
Kollegenzusammenhalt
Nur oberflächlich und demonstrativ aber nie und zu keinem Zeitpunkt ehrlich
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen haben oft einen großen Erfahrungsschatz, den jüngere Mitarbeiter anerkennen und nutzen sollten. Ein respektvoller Umgang, die Wertschätzung für das Wissen und die Leistungen der älteren Mitarbeiter sind entscheidend wurden aber zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise parktriziert, was sehr bedauerlich ist! Durch aktives Zuhören, das Einfordern von Meinungen und die Anerkennung der Expertise wäre dies zweifelsohen ein weiteres Plus für die Unternehmenstruktur
Vorgesetztenverhalten
Die aktuellen Vorgesetzten waren immer oberflächlich trivial freundlich, tatsächlich aber nie reell in ihrem Ermessensspielraum. Im professionellen Kontext reicht das nur leider nicht, denn sowohl die Fach- als auch die Führungskompetenzen empfand ich als ungenügend. In meinem Fall gab es Zielkonflikte, Rollen wurden fehlinterpretiert und unterwegs dann einfach neu definiert, wichtige Prozesse kamen nicht voran (aufgrund dieser Zielkonflikte und fragwürdiger Priorisierungen der operativen Aufgaben, Budgets wurden ständig geändert nichteinmal angesprochen oder diskutiert und bei gewissen Fachthemen fehlte erschreckenderweise das nötige Basiswissen. Auch die Tatsache, dass eine meiner Führungspersonen ihre Erkrankung vor dem gesamten Team für ihr Image instrumentalisierte, empfand ich als unprofessionell, desolat und unangebracht, es hat dem gesamten Team nur geschadet. Ganz zu Schweigen von den Kosten der Ersatzmitarbeiter die aus einem Leihperosnal Fundus angeheurt werden mussten.
Arbeitsbedingungen
Schlechte und miserable Ausstattung, teilweise antiquiert bis nicht funktionsfähig, es wird sich totgespart! Es gab nicht einmal einen funktionsfähigen Bürostuhl und einen ergonomischen Arbeitsplatz.
Kommunikation
Zahlreiche Briefings - your fixe u. Meetings in denen geplante, laufende und abgeschlossene Projekte und Tagesumsetzungen teamübergreifend geteilt werden (Commitments) finden nur oberflächlich statt. Null Respekt, keine ehrlichen Absprachen, die wirklich wichtigen Themen werden nur angeteasert.
Einzelne Kollegen/Innen preschen mit unüberlegten Ideen vor, ohne sich Gednaken zu machen welche wirtschaftlichen Folgen den Unternehmensstatus insgesamt disqualifizieren. Die eigentlich Zuständigen werden in den Projektthemen überrumpelt und gandenlos mit Umsetzungen die es gilt zu realsieren konfrontiert, ganz nach dem Motto bist Du nicht willig ....Das sorgt insgesamt für Chaos, unnötigen Mehraufwand und Frustration auf ganzer Linie. Es schadet enorm dem Teamgeist und der professionellen Zusammenarbeit.
Ich hatte ständig das Gefühl, dass meine Vorgesetzten überfordert waren und schon gar kein Interesse hatten sich mit den aktuellen Themen des Outlets auseinanderzusetzen. Das absolute Paradebeispiel für schlechte und mangelnde Kommunikation von Beginn an !
Gleichberechtigung
Die angeblich existierende Gleichberechtigung wird stark betont, obwohl diese wie so Vieles nur oberflächlich existiert. Das Verhältnis der Geschlechter ist nicht vorhanden, wobei die Führungspositionen in meinem Bereich größtenteils weiblich besetzt sind. Eine tatsächliche Chancengleichheit ist nicht gegeben. Das Thema Diversität wird ziemlich stigmatisiert, aber nicht gelebt. In einem Meeting zum Thema Team Performance gab es eine hochproblematische Aussage: People mit maximaler Pigmentierung würden in den Ads nicht gut performen, sind öfters krank und kennen ihre sozialen Rechte besser wie die Natives. Hoffentlich bleibt dieser Vorfall nur ein einzelnes unschönes Ereignis! Trotzdem zeigt dieser Fall fehlende Sensibilität für das Thema Rassismus und sexual harassments.
Interessante Aufgaben
Aufgrund unklarer Budgets und Absprachen mit dem Regional Management blieben die Aufgaben immer langweilig, wenig kreativen Spielraum zulassend, recht stumpf und weit unter den Möglichkeiten! Konformität und Regelwerke lassen keine positiven Spielräume zu, dass über Jahre angeeignete Wissen der einzelnen Mitarbeiter wird nicht im positiven Sinne genutzt und eine gewisse Gleichgültigkeit hält unaufhaltsamen Einzug!

