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Für 'langjährige Freunde' ein guter Arbeitsplatz

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Design / Gestaltung in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den starken Fokus auf Designqualität. Die Bereitstellung moderner KI-Tools zur Inspiration und Entlastung. Viele Kolleginnen und Kollegen die super viel Können haben und es gerne teilen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die psychisch belastende Atmosphäre („Heute Familie, morgen Kündigungsdrohung“). Die Vetternwirtschaft und der Schutz von Personen, die sich respektlos gegenüber anderen Kolleginnen und Kollegen verhalten. Micromanagement durch Projektmanagement in kreativen Prozessen.

Verbesserungsvorschläge

Führungskultur: Emotionaler Druck und Drohungen in Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitergesprächen sind kein zeitgemäßes Führungsmittel. Stattdessen echtes Fehlverhalten wie misogynes Verhalten auch bei langjährigen Partnern konsequent unterbinden.

Transparente Kommunikation von Erwartungshaltungen und auch von neuen Teammitglieder gestalterischen Talenten Raum geben. Zusammenarbeit von Designerinnen und Designerin mehr fördern, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung ist wechselhaft und oft angespannt. Viel Unsicherheit und regelmäßige Angst vor plötzlichen Kündigungen.

Work-Life-Balance

Arbeitszeiten sind gut geregelt mit etwas Flexibilität (+/-1h)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt spielt keine Rolle, aber es werden Akquise-Events ausgerichtet, die auch Geld für einen guten Zweck sammeln.

Karriere/Weiterbildung

Design-Festival-Tickets werden gesponsert, um sich Inspiration zu holen und es wird einem viel Freiheit gelassen Geld für KI-Tools zu investieren

Kollegenzusammenhalt

„Zwei-Klassen-Gesellschaft“ zwischen langjährigen Vertrauten/ Familienmitgliedern und dem Rest des Teams. Das beeinflusst Vertrauen innerhalb des Teams und die Dynamik gerät oft in Richtung Gerüchteküche, die für den eigenen Vorteil und Position bei der Geschäftsführung genutzt wird.

Vorgesetztenverhalten

Druckmittel wie kurzfristig angesetzte Feedbackgespräche, in denen die Loyalität infrage gestellt wird gehören zum Alltag. Gespräche verlaufen in solchen Situationen oft eher auf Vorwurfsbasis, statt konstruktiv Lösungen für eine gemeinsame Zukunft zu finden.

Arbeitsbedingungen

Gute Lage (ÖPNV-Anbindung, Einkaufsmöglichkeiten), manchmal auch Garagennutzung möglich. Die Hardware ist okay, wenn auch nicht im High-End-Bereich. Investments für KI-Tools werden getätigt.

Kommunikation

Kommunikation eher diffus. Es wird Proaktivität in vielen Bereichen erwartet, leider oft ohne klare Erwartungshaltung oder konkrete Arbeitsaufträge.

Gehalt/Benefits

Gehalt liegt über Branchendurchschnitt, ist aber stark von eigener Verhandlungsfähigkeit abhängig.

Gleichberechtigung

Offiziell vorhanden, faktisch genießen Familienmitglieder und langjährige Vertraute massive Privilegien. Dazu gehört auch das Tolerieren von misogynem Verhalten („man kennt sich halt der meint das nicht so“).

Interessante Aufgaben

Starker Designfokus und sehr branchenspezifische Projekte (Immobilien). Allerdings bleibt man oft bei „kleinen Brötchen“ hängen, weil für größere Kampagnen oder 360°-Konzepte das Geld nicht investiert werden will, oder muss sich viel von einzelnen Kundinnen und Kunden gefallen lassen.

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