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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Mehrfachbewertung

Starke Marke, schwache Umsetzung im Retail, Worte statt Wertschätzung – Anspruch und Realität klaffen auseinander

2,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Apple GmbH in Hannover gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

– Arbeit mit hochwertigen Produkten und innovativer Software, die vielfältige Einsatzmöglichkeiten bieten.
– Vor 10 Jahren deutlich interessanterer Retail-Markt mit angenehmerer Arbeitsatmosphäre.
– Vielfältige Aufgaben, die technisches Verständnis und Kreativität fordern.
– Engagement für Inklusion ist erkennbar, insbesondere im Umgang mit Menschen mit Behinderungen.
– Starkes Markenimage, das Motivation und Stolz auf die Produkte vermittelt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

– Management, insbesondere Storeleitung, führt einen hohen Krankenstand (über 50 %) auf angebliche Faulheit zurück, statt die überhöhte Arbeitsbelastung als Ursache anzuerkennen.

– Fokus liegt auf Zielerreichung (KPI) und Bonuszahlungen für das Management, die Jahresgehälter der Mitarbeitenden übersteigen, auf Kosten der Gesundheit der Mitarbeitenden.

– Fehlendes Verständnis auf Führungsebene widerspricht dem Anspruch und der ursprünglich erlebten Apple-Mentalität.

– Hoher Druck und unrealistische Zielvorgaben belasten Mitarbeitende langfristig körperlich und psychisch.

Verbesserungsvorschläge

Um die Zufriedenheit der Mitarbeitenden nachhaltig zu steigern, sollte Apple die Diskrepanz zwischen Markenimage und interner Realität konsequent angehen. Besonders auffällig sind die schlechten Ergebnisse bei Mitarbeiterbefragungen, die viele Jahre hintereinander bestehen, was auf systematische Probleme hinweist.

Empfohlene Maßnahmen:

– Management-Präsenz erhöhen, um Teams im Alltag zu unterstützen und Stress zu reduzieren.
– Interne Kommunikation klarer gestalten, Absprachen konsequent einhalten.
– Kollegenzusammenhalt bereichsübergreifend fördern, Silodenken und Überlegenheitsverhalten reduzieren.
– Realistische Personalplanung sicherstellen, um Work-Life-Balance tatsächlich umzusetzen.
– Vorgesetzte in technischem Verständnis und Führungskompetenz schulen, Vorbildfunktion stärken.
– Arbeitsumgebung und Pausenräume aufwerten, um den Wert der Mitarbeitenden sichtbar zu machen.
– Nachhaltigkeit praktisch umsetzen: wiederverwendbare Akkus, energieeffiziente Filialen, Reparatur statt Neukauf fördern.
– Faire und transparente Vergütung, die langjährige Mitarbeitende angemessen honoriert, Gehaltsanpassungen zeitnah umsetzen.
– Chancengleichheit bei Karriere- und Weiterbildungsangeboten tatsächlich leben, ohne Favorisierung einzelner Mitarbeitender.

Die konsequente Umsetzung dieser Punkte könnte helfen, das positive Image nach außen mit echter Zufriedenheit nach innen in Einklang zu bringen und die Mitarbeitenden langfristig zu motivieren und zu binden.

Arbeitsatmosphäre

Viel Druck im Team, Management zu selten sichtbar

Kommunikation

Fehlendes Alignment und inkonsequente Umsetzung von Absprachen

Kollegenzusammenhalt

Deutliche Unterschiede zwischen Departments, teils spürbares Überlegenheitsdenken

Work-Life-Balance

Gute Absicht, aber wiederkehrende Planungsfehler untergraben die Umsetzung

Vorgesetztenverhalten

Teilweise fehlendes technisches Verständnis, teils überhebliches Auftreten und wenig Vorbildfunktion

Interessante Aufgaben

Vielfältige Tätigkeiten rund um hochwertige Produkte

Gleichberechtigung

Gute Inklusion, aber subjektiv empfundene Bevorzugung innerhalb einzelner Gruppen

Umgang mit älteren Kollegen

Altersdiversität wird akzeptiert, keine Auffälligkeiten

Arbeitsbedingungen

Lautes, überfülltes Umfeld, Unterbesetzung, hohe Arbeitslast und unkomfortable Pausenräume – widersprüchlich für ein Unternehmen, das den Wert seiner Mitarbeitenden betont, aber Pausenräume wie einen Rohbau bereitstellt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viel Show, aber in der Praxis umweltschädlich – keine wechselbaren Akkus, hoher Energieverbrauch in den Filialen, Produkte eher neu kaufen statt reparieren

Gehalt/Benefits

Ungerecht gegenüber langjährigen Mitarbeitenden – Neueinstellungen erhalten bessere Vergütung, Gehaltsanpassungen verzögern sich oft über Jahre

Image

Premium-Image, interne Herausforderungen sichtbar bei genauerem Blick

Karriere/Weiterbildung

Gleichberechtigte Aufstiegschancen nur auf dem Papier, Bevorzugung spürbar

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.