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Appmatics 
GmbH
Bewertung

Wer auf 20 Stunden die Woche angewiesen ist sollte sein Glück woanders versuchen

2,3
Nicht empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitsfläche ist sehr offen gestaltet und der Gerätepool ist optimal. Die Snackbar ist gut gefüllt und dass es Wasser und Kaffe gibt ist nicht überall der Fall. Man arbeitet mit anderen Werkstudis auf Augenhöhe und es gibt durchweg niemanden der sich als was besseres fühlt aufgrund eines höheren Rangs. Feedbackgespräche geben einem einen Einblick wie die Entwicklung läuft.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Falsche Versprechen für den nächsten Sprung. Der Umgang mit den Werkstudenten. Mehr Homeoffice anbieten. Corporate Benefits wie Zugang ins Fitness Studio als Ausgleich zum ganzen sitzen im Büro. Gleiche Behandlung aller Tester und Testerinnen. Weniger Werkstudenten einstellen damit mehr ihre Stunden voll bekommen. Bessere Handhabung von Kommunikation von Zielen und Entscheidungen.

Verbesserungsvorschläge

Man sollte nicht noch mehr Werkstudenten einstellen wenn es nicht genug Auslastung gibt um jeden die Stundenanzahl zu geben die er zum zahlen der Miete braucht. Entscheidungen sollten nicht mehr über die Köpfe der "Hauptleistungsträger im Unternehmen" getroffen werden. Entscheidungen sollten vorher offen kommuniziert werden und Studenten sollten eingebunden werden. Betriebsrat einführen der wirklich für die Werkstudenten einsteht. Aufhören mit falschen Versprechen und alle Dinge klarer Formulieren. Events veranstalten die jedermann Ansprechen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist durchschnittlich, da momentan kaum Events stattfinden, oder sie sind sehr abgespeckt im Vergleich zu vorher (wenn Events stattfinden ist es meist für die Festangestellten). Die fehlenden Stunden spiegeln sich oft auch in der Arbeitsatmosphäre wieder, weil es viele Werkstudenten gibt, die sich beschweren und unglücklich über die momentane Lage mit wenigen Einladungen sind.

Work-Life-Balance

Als Tester ist es angenehm, da du die Tage "selber bestimmen" kannst an denen man arbeitet. Leider muss man auch sagen, dass du keine Einladungen für jeden Tag erhältst und auswählst wann du kommen willst. Es ist so dass Einladungen je nach Auslastung verschickt werden und wenn du nur dann kannst wenn eine geringe Auslastung stattfindet dann hat man Pech gehabt. Deswegen ist es so dass ich meist meine Woche so Plane, dass ich einigermaßen Stunden habe aber auch irgendwie meine Uni auf die Reihe kriege. Meistens ist der Tag schon fast vorbei wenn man Zuhause ist aufgrund den Arbeitszeiten bis 17:30. Wenn man statt um 10 schon um 9 oder früher anfangen würde wäre es noch optimaler weil man mehr Zeit außerhalb der Arbeit hätte. Das arbeiten von Zuhause wird nur in seltenen Fällen und spezifischen Projekten durchgewunken und auch nur wenn man bereits etwas erfahren ist.

Karriere/Weiterbildung

Vermehrt habe ich mitbekommen dass viele falsche Versprechen gegeben wurden und es sehr oft nur sehr schleppend vorankommt. Bis zu einem gewissen Level geht es schnell aber irgendwann wird man nur noch hingehalten und einem werden marginale Verbesserungsvorschläge als riesig und einen großes Hindernis für den Sprung auf das nächste Level verkauft. Generell habe ich das Gefühl dass Sympathie eine riesige Rolle bei der Entscheidung von vielen Sachen in diesem Unternehmen spielt.

Kollegenzusammenhalt

"Man soll niemals einem Anderen antun, was man für das eigene Selbst als verletzend betrachtet" gilt hier auch, wie in anderen Unternehmen. Ich schaffe es mit Leichtigkeit mich mit jedem zu verstehen, welcher sich auch mit mir verstehen möchte. Schwarze Schafe gibt es immer und überall im Leben, aber im Großen und Ganzen wissen die Werkstudenten, dass sie alle im selben Boot schwimmen.

Vorgesetztenverhalten

Die vergangenen Entscheidungen wurden den Werkstudenten vor die Nase gesetzt. In Meetings werden wir als "Hauptleistungsträger des Unternehmens" bezeichnet jedoch gibt es immer mehr Maßnahmen die gar keinen Sinn ergeben und sich negativ auf die Atmosphäre auswirken. Vertrauenspersonen im Unternehmen sind Personen, denen ich nicht vertrauen würde weil sie keinen vertrauenswürdigen Eindruck machen und ich mir nicht vorstellen kann dass diese mir weiterhelfen möchten oder können. Es gibt auch sehr nette Personen die über den Studis stehen, die sind aber meist nicht in der Chefetage sondern sind etwas tiefer angesiedelt.

Arbeitsbedingungen

Viele Tester haben mit einer Winterjacke getestet an Tagen wo es extrem kalt war und sogar ganz wenige haben sogar Handschuhe angezogen. Es gibt eine Snackbar welche mit Obst Gemüse und viel zuckerhaltigem Zeug gefüllt wird. Wasser gibt es so viel wie man braucht und die Kaffeemaschine ist das beste im ganzen Büro.

Kommunikation

In den vergangenen Monaten wurden einem Zahlen, Daten und Unternehmenspläne in Meetings und über andere Kanäle um die Ohren geworfen und es wurde versucht Klarheit und Verständnis zu schaffen. Meiner Meinung nach ein falscher Ansatz, weil es Studenten wichtiger ist die Stunden voll zu bekommen, als wie es dem Unternehmen geht. Viele Sachen werden über den Köpfen der Werkstudenten entschieden und es gibt immer mehr Maßnahmen, die mich als Mitte 20 jährigen Erwachsenen wie ein Schulkind fühlen lassen. Änderungen werden meist sehr kurzfristig, oder im Nachhinein erklärt. Ansonsten habe ich selber mitbekommen von einem anderen Mitarbeiter, dass es externen Zugriff auf unsere Bildschirme gibt

Gehalt/Benefits

Ab einem gewissen Level muss man abwägen ob es Sinn macht sich für 1-2€ mehr lohnt den Stress auf der Arbeit zu verdoppeln. Gehaltssprünge sind Mager und in Zeiten der Kostensenkung kommen diese auch nicht mehr all zu häufig vor. Die Arbeitsvergütung könnte viel besser sein, wenn man sich die üblichen Marktpreise anschaut und einen genaueren Blick auf die bekleideten Stellen eines Studenten wirft und wie viel dafür bezahlt wird auf der anderen Seite.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung im Kontext Geschlechter Herkunft Religion etc. ist klar gegeben. Diese hört aber mit der Verteilung der Stunden auf weil es ein Projekt mit Sonderrechten gibt wo die Tester (auch Werkstudenten) immer ihre Stunden voll bekommen und dieses Team spezifisch für diese Art von Testen angelernt wurde. Das ist unfair für Tester welche nicht für dieses Testing angelernt wurden und teilweise mit maximal 30-50 Stunden Arbeit im Monat ausgezahlt bekommen weil sie oft nicht jeden Tag können aufgrund ihres Studiums.

Interessante Aufgaben

Wer sich hier auf interessante Einblicke in die IT Welt erhofft wird leider enttäuscht beim manuellen Apptesting. Als Tester wird dir ein Bereich zugeteilt welchen man nach einem vorgegebenen und meist veralteten Testplan bearbeiten muss. Jemand der in einem Projekt viel Ahnung hat der aufsteigen möchte bekommt kritischere Bereiche einer App oder einer Webseite als jemand der neu ist. Wenn man einen Moment inne hält und sich die Gesichter der Tester anschaut ist niemand begeistert von den Aufgaben und man macht es sich so angenehm wie möglich.

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Arbeitgeber-Kommentar

Vanessa GallosVP People & Culture

Liebe*r Feedbackgeber*in,

vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, so ausführlich und transparent über deine Erfahrungen zu berichten.

Gerne möchte ich auf die von dir genannten Punkte eingehen. Deine Unzufriedenheit in Bezug auf die aktuelle Auslastung zum Jahresstart bei uns kann ich nachvollziehen. Als IT-Dienstleistungsunternehmen sind wir von der Auftragslage unserer Kunden abhängig. Gerade um die Jahreswende herum ist die Auslastung erfahrungsgemäß geringer als im weiteren Verlauf des Jahres. Wir kommunizieren dies transparent und geben in den von dir angesprochenen Meetings unseren Mitarbeitenden Einblick in die Zahlen und Planungen. Im November letzten Jahres haben wir bereits das Recruiting neuer Werkstudent*innen eingestellt und werden erst wieder bei Bedarf nach neuer Unterstützung suchen.

Wir verstehen deinen Wunsch nach einer Möglichkeit, aus dem Home Office zu arbeiten. Dies ist im App-Testing jedoch nicht möglich, da die Tätigkeit eine hohe Anzahl an verschiedenen Testgeräten voraussetzt, die jedes Teammitglied pro Testing benötigt. Dies kommunizieren wir bereits offen und transparent im Recruiting-Prozess.

Im letzten Jahr haben wir ein stark dediziertes Anforderungsprofil für unsere Tester*innen-Stufen ausgearbeitet. Dies führt positiv dazu, dass Anforderungen für jede Stufe und Beförderung klar definiert sind und Feedback noch konkreter wird. Auf der anderen Seite hat dies natürlich zu einem Change geführt: Beförderungen werden nicht "subjektiv" getroffen, so wie es in vorherigen Bewertungen beschrieben wurde. Gerade die höheren Stufen setzen ausgeprägte Kompetenzen und Skills voraus, sodass es hier unter Umständen länger dauern kann, sich auf die nächste Stufe zu entwickeln. Das ist im Einzelfall natürlich unterschiedlich. Falls du das Gefühl hast, ungerecht oder nicht gerechtfertigt bewertet worden zu sein, würde ich dich bitten, dich an mich oder das Feedbackteam zu wenden, um eine Lösung zu finden.

In den letzten zwei Monaten haben etwas weniger Events stattgefunden. Neben der Weihnachtsfeier gab es einen Bowling Abend, Paint & Drink, Kicker Turnier und auch ein Wichtel Event - Events, die für Mitarbeitende aller Anstellungsarten organisiert wurden. Unsere Events werden von unseren Mitarbeitenden organisiert und können jederzeit initiiert werden. Wenn du Lust hast, ein Event auf die Beine zu stellen, gehe gerne direkt auf unsere Office Managerin Jessica zu. Wir würden uns sehr darüber freuen! :)

Du schreibst, dass du gehört hast, dass es externen Zugriff auf die Bildschirme gibt. Wir haben eine Fernwartungssoftware im Einsatz, die mehrere Funktionen erfüllt. Neben der Aufgabe das System und alle relevanten Dienste auf dem neuesten Stand zu halten und vor Schadsoftware zu schützen, gehört auch ein Remote-Zugriff dazu. Der Remote-Zugriff durch unsere IT wird benötigt, um bei Hard- oder Softwareproblemen schnell handeln zu können. Der Zugriff kann ausschließlich durch die Bestätigung des Nutzers ermöglicht werden. Hierzu erhält der User auf dem Desktop eine entsprechende Anfrage. Sollte auf diese innerhalb von 30 Sekunden nicht reagiert werden, wird die Anfrage abgebrochen und es kann nicht auf den Desktop zugegriffen werden. Der Fernzugriff wird dir zudem jederzeit als Pop Up angezeigt und du kannst diesen eigenständig beenden.

Wir nehmen dein Feedback ernst. Ich würde mich sehr freuen, wenn du dich hierzu nochmal persönlich bei mir meldest.

Viele Grüße
Vanessa

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