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Appmatics 
GmbH
Bewertung

Es geht den Bach runter...

3,5
Nicht empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt. Meine Kolleg:innen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Stur, hierarchisch, nicht transparent

Verbesserungsvorschläge

Ehrlich zu den Mitarbeitern sein. Nicht alles schön reden, wenn das Unternehmen den Bach runter geht. Außerdem ein Job Ticket (das hat heutzutage jedes Unternehmen, warum wir nicht?)

Arbeitsatmosphäre

Es wird zwanghaft ein familiäres Klima geschaffen, was so nicht existiert. Es wird oft mit flachen Hierarchien geworben, wobei aber die Delegation immer von oben herab passiert (Abteilungsleiter:in zu Mitarbeiter:in)

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeit ist als Tester starr und unflexibel (10-18 Uhr) und wenn man früher kommt oder geht wird man komisch angeguckt. Wenn man einen Titel wie Test Analyst hat ist es sehr flexibel durch HO und "eigene" Arbeitszeiten

Karriere/Weiterbildung

Regelmäßige Schulungen auch mit Zertifikaten

Gehalt/Benefits

Gehalt als Werkstudent ist überdurchschnittlich gut

Kollegenzusammenhalt

Die Studenten untereinander halten zusammen

Vorgesetztenverhalten

Abteilungsleitende hören den Mitarbeitern nicht zu oder hören auf sie und setzen Entschuldigung über den Kopf der MA hinweg. Das ganze führt zu Problemen im Team, in der Kommunikation und und und. Wenn Studenten nicht als "Nichtskönner" oder "nur" Studenten angesehen wären, sähe das anders auf

Kommunikation

Kommunikation und Transparenz sind ganz klein geschrieben. Selbst wenn darauf angesprochen wird, dass es besser wäre Info xy zu teilen, wird nicht drauf eingegangen

Interessante Aufgaben

Als TA ja, als Tester nein


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia SteinertSenior People Operations Manager

Liebe*r Feedbackgeber*in,

vielen Dank, dass du deine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen so offen mit uns teilst. Es ist schade, dass deine Erfahrung an mehreren Stellen nicht unseren Ansprüchen entspricht. Gleichzeitig wissen wir es sehr zu schätzen, dass du sowohl positive als auch kritische Aspekte ansprichst – beides hilft uns, gezielt besser zu werden.

Besonders freut uns, dass du dein Gehalt sowie den Zusammenhalt unter den Werkstudierenden positiv hervorhebst. Auch die Anerkennung unseres Weiterbildungsangebots und der Zertifizierungsmöglichkeiten wissen wir zu schätzen.

Du schreibst, dass Kommunikation und Offenheit für dich aktuell nicht ausreichend gegeben sind. Das nehmen wir sehr ernst. Gerade in diesem Jahr haben wir viel investiert, um die interne Kommunikation spürbar zu verbessern. Zusätzlich zum Townhall und dem Monthly Newsletter haben wir Allhands Meetings im Bereich Operations eingeführt, um euch über laufende Initiativen und Veränderungen transparent zu informieren. Auch über unsere Mitarbeiter*innenumfrage holen wir uns regelmäßig anonymes Feedback von euch ein und prüfen, ob Maßnahmen auch wirklich bei allen ankommen. Dass du diese Maßnahmen anscheinend noch nicht in der Form erlebst, wie wir sie uns wünschen, ist wichtig für uns zu hören. Wir werden weiter daran arbeiten, Informationen noch zugänglicher, konsistenter und relevanter zu teilen.

Vielen Dank für dein Feedback zur Arbeitsatmosphäre und den Hierarchien. Ein familiäres Klima „zwanghaft“ herzustellen, ist weder unser Anspruch noch unsere Kultur. Wir möchten ein respektvolles, offenes Miteinander fördern, ohne dass sich jemand zu Nähe oder Verbindlichkeit verpflichtet fühlt. Wir würden uns freuen, in einem persönlichen Gespräch besser zu verstehen, wodurch dieses Gefühl bei dir entsteht und welche konkreten Themen oder Verbesserungsvorschläge du siehst.

Darüber hinaus streben wir an, dass unsere Entscheidungswege nachvollziehbar sind und jede*r sich gehört fühlt. Wenn das bei dir nicht so angekommen ist, bedauern wir das sehr und würden gern verstehen, welche Situationen konkret zu diesem Eindruck geführt haben.

Dein Hinweis zu den Arbeitszeiten ist für uns wichtig – gleichzeitig möchten wir etwas Kontext ergänzen. Die unterschiedlichen Anforderungen zwischen (Junior) Test Analysten und Tester*innen sind rollenbedingt – gleichzeitig ist uns bewusst, dass starre Zeiten für Studierende herausfordernd sein können. Aus diesem Grund kommunizieren wir von Beginn an transparent, dass die Tester*innen-Tätigkeit vor Ort stattfindet und an feste Zeitfenster gebunden ist. Diese Struktur ist notwendig, da die Testruns in klar definierten Abläufen und Teams stattfinden und wir hier zuverlässige Präsenz benötigen. Der Vergleich zu den Test Analyst*innen greift daher nur eingeschränkt, da diese anderen Verantwortlichkeiten und Projektstrukturen unterliegen, die stärker eigenständig planbar sind.

Danke auch für deinen Hinweis zum Jobticket. Wir verstehen gut, dass viele Unternehmen diesen Benefit anbieten und warum er für Mitarbeitende attraktiv ist. Aktuell können wir ein Jobticket leider noch nicht realisieren. Gleichzeitig investieren wir in andere Benefits, die den Arbeitsalltag bereichern – wie unsere monatlichen Mitarbeiterevents, Special Days und die tägliche Snackbar, Kaltgetränke und weitere Angebote, die wir wieder aufnehmen, sobald es möglich ist.

Vielen Dank nochmals für deine Offenheit und deine klare Rückmeldung. Uns ist wichtig, dass Werkstudierende nicht als „nur“ Studierende gesehen werden, sondern als wertvoller Teil unseres Teams. Dass du es teilweise anders erlebt hast, möchten wir besser verstehen. Bitte melde dich dazu gern direkt bei mir oder der People & Culture Abteilung – wir möchten hier mögliche Blind Spots unbedingt adressieren.

Viele Grüße

Julia

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