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Last updated on 12.5.2026
Bei der Appsfactory GmbH zeichnet sich insgesamt ein negatives Bild ab, wie aus den Mitarbeiter:innenbewertungen hervorgeht. Besonders kritisch werden die unterdurchschnittliche Vergütung und mangelnde Gehaltserhöhungen bewertet, wobei ausländische Kolleg:innen laut Berichten sogar für die gleiche Arbeit weniger verdienen. Die Kommunikation wird als intransparent beschrieben, wobei Entscheidungen oft ohne Einbeziehung der Mitarbeiter:innen getroffen werden. Auch bei der Gleichstellung gibt es erhebliche Defizite mit nur wenigen Frauen in Führungspositionen. Die Work-Life-Balance leidet unter Überstunden und Deadlines, die persönliche Opfer erfordern, während das Vorgesetztenverhalten oft als willkürlich und fordernd empfunden wird. Positiv sticht lediglich der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen hervor, die als pr...
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Bei Appsfactory GmbH scheint das Umwelt- und Sozialbewusstsein eine untergeordnete Rolle zu spielen. Die Bewertungen zeigen überwiegend negative Eindrücke. Mehrere Mitarbeiter:innen kritisieren insbesondere die häufigen Flugreisen von Führungskräften und generell zu viel Reiseaktivität, was als umweltschädlich angesehen wird. Obwohl Mülltrennung praktiziert wird und das Unternehmen nach ISO 14001 zertifiziert ist, bemängeln einige, dass diese Maßnahmen oberflächlich bleiben - es gebe "viele Zertifikate, aber keine Taten". Besonders kritisch wird gesehen, dass das Unternehmen offenbar alle gewinnbringenden Projekte annimmt, ungeachtet deren Nachhaltigkeit, und sogar mit der Rüstungsindustrie zusammenarbeitet. Umweltschutz wird laut Mitarbeiter:innen nicht als Unternehmenspriorität behandelt.
Bei Appsfactory GmbH zeigt sich eine deutliche Unzufriedenheit mit dem Gehalt und den Sozialleistungen. Mitarbeiter:innen berichten, dass die Bezahlung knapp über dem Mindestlohn liegt und im Vergleich zu den Marktdurchschnitten unterdurchschnittlich ist. Besonders kritisiert wird, dass Gehaltserhöhungen kaum möglich sind – trotz steigender Verantwortung oder guter Leistungen. Einige Mitarbeiter:innen erwähnen, dass ausländische Kolleg:innen für die gleiche Arbeit weniger verdienen. Die angebotenen Zusatzleistungen beschränken sich hauptsächlich auf ein Sportabo und Fahrradleasing, während Gewinnbeteiligungen fehlen. Ein gutes Einstiegsgehalt scheint nur durch geschickte Verhandlungen zu Beginn erreichbar zu sein, da spätere Gehaltsanpassungen offenbar durch fehlerhafte interne Statistiken erschwert werden.
Die Kommunikation bei Appsfactory GmbH wird überwiegend negativ bewertet. Mitarbeiter:innen kritisieren besonders die mangelnde Transparenz im Unternehmen, wobei Entscheidungen oft erst nach ihrer Umsetzung mitgeteilt werden und kein Raum für offene Diskussionen bleibt. Die Unternehmenskommunikation wird als irreführend beschrieben, da Informationen beschönigt oder weggelassen werden. Einige Mitarbeiter:innen bemängeln zudem, dass trotz wiederholter Hinweise an die Geschäftsleitung bezüglich unzureichender Kommunikation über Unternehmensziele keine Verbesserung stattfindet. Positiv wird lediglich die Kommunikation unter Kolleg:innen auf gleicher Ebene und in den Projektteams hervorgehoben, während sie auf höheren Ebenen deutlich schlechter funktioniert.
Die Gleichberechtigung bei Appsfactory GmbH wird von den Mitarbeiter:innen durchweg negativ bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist die mangelnde Repräsentation von Frauen in Führungspositionen - Bewertungen sprechen von nur einer bis vier Frauen in Leitungsrollen bei einer Belegschaft von über 400 Mitarbeiter:innen, was als äußerst problematisch angesehen wird. Zudem berichten Mitarbeiter:innen von ignorierten Gehaltsunterschieden und einer ungleichen Behandlung basierend auf Hautfarbe, Deutschkenntnissen und Nähe zum Management. Einige Bewertungen erwähnen auch, dass kaum Personen mit Migrationshintergrund oder LGBTQ-Zugehörigkeit Führungspositionen innehaben, während andere kritisieren, dass Product Manager und Teamleiter:innen im Vergleich zu Entwickler:innen überbezahlt seien, obwohl sie die Arbeit eher behinderten als förderten.
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