War mal richtig gut. Hat stark nachgelassen. Fahriges Management, reaktiv und personenzentriert.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegen und Kunden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hierarchie und Atmosphäre wie in einem Königreich.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter einstellen die den Arbeitgeber voranbringen wollen, die etwas bewegen wollen. Führungskräfte einstellen oder zurückholen, denen der Blick in den Spiegel nucht das wichtigste ist - vor allem in Vertrieb und auf Leitungsebene. Vertrauensatmosphäre schaffenund Verantwortung tatsächlich übergeben, statt eine Person alle Entscheidungen treffen zu lassen, die tatsächlich nur ein sehr guter Netzwerker zu sein scheint und viele Kontakte pflegt.
Arbeitsatmosphäre
Hat in den letzten beiden Jahren sehr gelitten. Viele gute Leute wurden gegangen, vor allem die sich sehr mit AppSphere und ihren Aufgaben identifiziert haben. Es herrscht ein Klima des nicht auffallen wollens, wer dem Management widerspricht (mittlerweile bestehend aus einer Person, die alle Entscheidungen trifft), wird gegangen. Das merken viele
Kommunikation
Wichtige Infos kommen regelmäßig über den Flurfunk. Manchmal unfreiwillig komisch wie es dann später offiziell vom Management lang und breit kommuniziert und als was gutes gerechtfertigt wird. Dabei wissen viele schon bescheid was wirklich los ist, sodass es wie Selbstrechtfertigung wirken kann.
Kollegenzusammenhalt
Hat auch gelitten, dadurch dass viele kompetente, engagierte Kollegen gegangen sind, ist aber immer noch prima! Das ist der große Pluspunkt.
Work-Life-Balance
3 Tage/Woche Remote und man kommt gerne und freiwillig ins Büro? Das war einmal. Die Firmenführung geht regelmäßig durch die Büros und kontrolliert wer da ist und wie gearbeitet wird, zumindest wirkt es so.
Vorgesetztenverhalten
Vertrauensatmosphäre ist für mich nicht mehr fühlbar. Kometenze Führungskräfte haben das Unternehmen in den vergangenen 2 Jahren verlassen. Mitarbeiter, die kompetente Führungskräfte hätten werden können, wurden gegangen oder sind freiwillig gegangen. Hier trifft nur einer die Entscheidungen, es kommt nicht nur mit so vor. Wer zu ihm zitiert wurd muss sich lange Ausführungen anhören, die eigentlich nix mit der Sache zu tun haben um die es eigentlich geht. Man kommt nicht zu Wort, Alpha-Gehabe, ständige Unterbrechungen. .
Interessante Aufgaben
Die Projekte und tatsächlich Aufgaben sind spannend, das ist das schöne am Job! Deshalb sind auch noch viele hier: Kollegen und Aufgaben. Auch die Kundenbeziehungen sind teilweise sehr herzlich und fachlich fordernd auf sehr angenehmen Level.
Gleichberechtigung
Geschlechter spielen keine Rolle. Alter auch nicht. Handballer und Handball-Interessierte sind gefühlt die halbe Belegschaft. In Gesprächen mit der obersten Entscheidungsebene ist ein guter Tipp, immer aktives Interesse am lokalen Handballverein zu zeigen...
Umgang mit älteren Kollegen
Einwandfrei. Alter wird als Erfahrung geschätzt und respektiert.
Arbeitsbedingungen
Im Sommer sehr warm in den Büros, aber aushaltbar.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Okay, vorhanden, spielt im Alltag keine große Rolle.
Gehalt/Benefits
Am besten zur Einstellung ein gutes Gehalt verhandeln. Erhöhung oder Nachverhandlung schwierig, selbst nach mehreren Jahren im Unternehmen.
Image
Vormals tolles Image durch viele Kollegen und einen Vorstand, die das Image aktiv gepflegt haben und AppSphere gelebt und geatmet haben. Diese Kollegen und der Vorstand sind weg, bis auf vereinzelte Ausnahmen.
Karriere/Weiterbildung
Zunehmend Mikromanagement statt Mitarbeiterförderung, Weiterbildung oder Übertragung von Vertrauen. Wenn eine Zertifizierung gratis oder im Sonderangebot ist, hat man gute Chancen auf Bewilligung, sollte allerdings auch Freizeit einplanen. Früher wurden bezahlte Weiterbildungen in der Arbeitszeit aktiv gefördert, das gibt es so gut wie nicht mehr.