Nebenberufliche Mitarbeiter retten den Rettungsdienst
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Gehaltszahlungen erfolgen pünktlich.
Verbesserungsvorschläge
Die Gehälter für alle Mitarbeiter im Rettungsdienst sollten an den TVÖD oder zumindest an die Gehaltstabellen anderer Hilfsorganisationen angepasst werden. Zudem ist es dringend erforderlich, die Wertschätzung der Mitarbeiter zu verbessern. Der „neue“ Wachenstandort ist ebenfalls bedenklich und entspricht nicht den modernen baulichen Standards einer echten Rettungswache. Es scheint eher so, als sei hier auf Kosten der Qualität gespart worden.
Arbeitsatmosphäre
Der Altersdurchschnitt auf der Rettungswache ist recht jung, und es herrscht kaum ein Gemeinschaftsgefühl. Viele Kollegen scheinen von sich selbst überzeugt zu sein. Der ASB kann sich glücklich schätzen, unsere nebenberuflichen Mitarbeiter zu haben, denn die Kollegen, die ich bisher kennengelernt habe, bringen viel Feingefühl und Fachwissen mit. Leider ist dies bei den hauptberuflichen Kollegen, mit wenigen Ausnahmen, eher die Ausnahme. Eine echte Wertschätzung seitens der Führung oder der Dienstplaner fehlt. Es wäre für die Mitarbeiter, insbesondere für die Dienstplanung (abgesehen von einem wirklich netten und hochqualifizierten medizinischen Mitarbeiter im Büro), von Vorteil, wenn sie wieder aktiv im Einsatz wären, um einen realistischeren Blick auf die Situation zu bekommen.
Gehalt/Benefits
Der ASB bietet im Vergleich zu anderen Hilfsorganisationen die niedrigsten Gehälter und bietet nur wenige Zusatzleistungen. Besonders der geringe Gehaltsunterschied zwischen Rettungshelfern NRW und Rettungssanitätern erscheint nicht gerechtfertigt.