Machtorientiertes Handeln trotz eigener Versäumnisse
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen waren größtenteils freundlich und hilfsbereit. In einigen Bereichen waren die Abläufe klar strukturiert, was die Zusammenarbeit erleichterte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Während meiner Tätigkeit wurden meine Arbeitsleistung und mein Einsatz durchweg positiv wahrgenommen, auch seitens der Vorgesetzten. Nach längeren krankheitsbedingten Ausfällen kam es dennoch zur Kündigung, die offiziell nicht begründet wurde.
Der letzte LOHN wurde nach Ende der Tätigkeit zunächst nicht ausgezahlt, sodass rechtliche Unterstützung notwendig wurde.
Nach der rechtlichen Klärung wurde mir eine erneute Zusammenarbeit nach meinem Examen angeboten. Ein bis zwei Jahre später wurde diese jedoch abgelehnt, mit der Begründung, dass ich zuvor meine Ansprüche beziehungsweise Rechte geltend gemacht hatte.
Dies zeigt aus meiner Sicht einen wenig fairen und unprofessionellen Umgang.
Abschließender Hinweis:
Am Ende war ich im Recht, und die rechtlichen Schritte waren gerechtfertigt. Das Unternehmen scheint dies weiterhin nicht anzuerkennen und handelt aus meiner Sicht eher machtorientiert als sachlich.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte sein eigenes Vorgehen kritisch hinterfragen und nachvollziehen, warum rechtliche Schritte seitens von Mitarbeitenden in manchen Fällen notwendig werden. Klagen entstehen in der Regel nicht ohne berechtigten Grund.