Tolle Kolleg*innen, alles andere ist sehr ausbaufähig
Verbesserungsvorschläge
- Transparente Kommunikation (sowohl zu zentralen Themen die alle betreffen, als auch zu persönlichen Themen, wie zum Beispiel die Projektvergabe innerhalb der Belegschaft.
- Angebot von Mitarbeiterbenefits
- Gehaltswünsche nicht ständig mit dem (übrigens ziemlich durchschnittlichen) Bonus kleinreden
- Weiterbildungsversprechen aus den Mitarbeitergesprächen auch einhalten und nicht ein paar Monate später in Frage stellen, ob das denn jetzt wirklich notwendig ist
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Die arf genießt, gerade auch durch die fachlich sehr kompetente Geschäftsführung, die sich seit Jahren einen Namen erarbeitet hat ein gutes Ansehen.
Work-Life-Balance
Kommt auf das Projekt an, aber im Großen und Ganzen kann man sich die Zeiten frei einteilen und der Workload hält sich im Vergleich zu anderen Beratungen auch in Grenzen. Seit Corona finden die meisten Termine ohnehin via Videokonferenz statt, heißt man ist nicht mehr wie früher ständig unterwegs.
Karriere/Weiterbildung
Der Karriereweg ist zwar transparent, wer diesen jedoch einschlagen darf und wer nicht, ist komplett intransparent. Hier gibt es keinerleit Kommunikation an die Mitarbeitenden.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist etwa Branchendurchschnitt, würde ich sagen, was auch in Ordnung ist für ein kleines Unternehmen. Zwei Sterne gibt es für die Verweigerung von jeglichen Sozialleistungen in Form von Mitarbeitendenbenefits oder betrieblicher Altervorsorge. Wer "Diensthandy" als Mitarbeiterbenefit ausweisen muss, wird auf Dauer niemanden binden können.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Fluch und Segen zugleich: Auf Dienstreisen begibt man sich in der Regel nur mit dem Zug (2. Klasse). Gerade bei Projekten, die vom eigenen Standort quasi am anderen Ende des Landes liegen, wäre ein 2 Stunden Flug sinnvoller als eine 9 Stunden Zugfahrt. Umwelttechnisch natürlich vorbildlich.
Kollegenzusammenhalt
Hier gibt es nichts auszusetzen, die Kolleg*innen sind wirklich super.
Vorgesetztenverhalten
Die Auswahl an Führungskräften ist doch sehr bedenklich... Mit Führungskompetenz haben die wenigsten etwas am Hut. Führen wird aus meiner Sicht eher als Nebensache, die halt gemacht werden muss gesehen, das wichtigste ist dass die Faktura stimmt. Man sieht seine Führungskraft quasi einmal im Jahr zum Mitarbeitergespräch, ansonsten, wenn die Führungskraft nicht zufälligerweise im selben Projekt ist, ist man weitestgehend führungslos.
Arbeitsbedingungen
Gute Ausstattung für Homeoffice, Büroräume auch in Ordnung
Kommunikation
Findet quasi überhaupt nicht statt. Als Berater bekommt man lediglich die Info, in welches Projekt man gesteckt wurde im Nachgang. Selbst grundlegende Sachen wie Führungskräftewechsel werden an die betroffenen Mitarbeitenden nicht herangetragen, bzw. erst nach einem halben Jahr kommuniziert.
Gleichberechtigung
Es werden immer mehr Frauen eingestellt, die Geschlechterverteilung ist in den vergangengen Jahren deutlich besser geworden.
Interessante Aufgaben
Durchaus spannende Projekte.