All Hands on Deck reicht nicht, wenn man "on Deck" steht müssen auch die Hände aus der Hose gezogen werden.
Gut am Arbeitgeber finde ich
35h Woche, trotz allem recht viel Flexibilität. Wer glück hat und in eine gute Abteilung bzw. "guten Job" rutscht muss nicht viel für sein Geld machen. Es kommt auf die Abteilung an, es gibt einige Bereiche wo man sicherlich sehr einfach und zufriedenstellend sein Geld verdienen kann.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die meisten Führungskräfte leben meiner Meinung nach in Ihrer Scheinwelt und konzentrieren sich auf die falschen Dinge. Sie haben vergessen wie die Firma ihr Geld verdient.
Verbesserungsvorschläge
Muss nicht genannt werden, die Probleme wurden wöchentlich von vielen Bereichen mehrfach vorgetragen nur stoßen sie leider auf blindes Gehör.
Image
Es kam mir so vor als wird nach außen viel Image-Push betrieben, aber hinter den Kulissen sieht es ganz anders aus. Die "Büro-Abteilungen" welche die Firma nach außen vertreten leben eine nicht-existierende Scheinwelt vor, während z.B. Mitarbeiter der Produktion und andere Abteilungen (auch Büro) am Verzweifeln sind.
Karriere/Weiterbildung
Wie schon in vielen anderen Bewertungen genannt: Ohne Verwandtschaft bzw. private Freundschaften ist es quasi unmöglich aufzusteigen. Man merkte dass sehr viele Führungskräfte sich schwer tun in Ihrer Rolle "auf zu gehen" und den Posten nur aufgrund von Beziehungen haben, was bei vielen guten Mitarbeitern aufstößt und langfristig die Motivation ausbremst.
Gehalt/Benefits
Mir kam es so vor als herrscht keine klare Linie wer wie viel verdient. Es kommt einem vor als würde die Höhe der Gehälter willkürlich entschieden werden. Selbst mit gleicher Voraussetzung und Erfahrung sowie Bildungsstand herrschen oft große Unterscheide. Mehrarbeit sowie Können/Leistung wird nicht gewürdigt und spiegelt sich nicht im Gehalt nieder. Wie schnell und gut man seine Arbeit macht spielt im Endeffekt keine Rolle.
Kollegenzusammenhalt
Kollegenzusammenhalt existiert meiner Meinung nach quasi nicht, hintenrum schießt jeder gegen jeden weil jeder der Meinung ist er würde mehr arbeiten als der andere. Kollegen überwachen sich gegenseitig wer wie viel Arbeitsleistung erbracht hat. und schwärzen sich wenn nötig auch an. Überlegen sich Ausreden warum sie nicht unterstützen können wenn ein Kollege zu viel zu tun hat. Ggf. wird bestehende Arbeit extrem lange rausgezögert damit man ja nicht helfen muss.

