Solide Basis, aber Schwächen bei Transparenz und Gleichbehandlung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kantinennutzung: Der Zugang zur Kundenkantine zu den gleichen Vergünstigungen wie für interne Mitarbeiter des Kunden ist ein positiver Aspekt.
Work-Life-Balance (bisher): Die Work-Life-Balance war bislang zufriedenstellend, allerdings sorgen angekündigte Maßnahmen in Richtung Mikromanagement für Unsicherheit bezüglich der zukünftigen Entwicklung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ungleichbehandlung bei Kurzarbeit: Es gibt eine spürbare Ungleichbehandlung von Mitarbeitern mit identischen Verträgen. Einige Kollegen werden vor Kurzarbeit geschützt, während andere die Einschränkungen voll tragen müssen.
Mangelnde Transparenz in der Kommunikation: Die Kommunikation bezüglich der Kurzarbeit war unaufrichtig. Der hohe Prozentsatz der betroffenen Arbeitszeit war der Unternehmensleitung im Vorfeld bekannt, wurde jedoch anfänglich niedriger dargestellt.
Willkürliche Gehaltsentwicklung: Die Gehaltsanpassungen verlaufen inkonsequent. Einige Mitarbeiter erhalten Erhöhungen, während andere trotz gleichwertiger Leistung leer ausgehen.
Verbesserungsvorschläge
Faire Leistungsevaluierung & Wertschätzung im Labor: Einführung objektiver Leistungskriterien statt Abhängigkeit von Sichtbarkeit oder Selbstdarstellung. Engagierte Mitarbeiter – insbesondere im Labor, die direkt an Kundenprojekten arbeiten und Umsatz generieren – werden bei Gehaltserhöhungen, Schulungen und Entwicklungsmöglichkeiten oft übergangen, nur weil sie weniger Präsenz bei Führungskräften zeigen.
Mehr Blick fürs Wesentliche: Das Management sollte sich aktiv ein Bild von der tatsächlichen Arbeitsleistung machen, anstatt bloße Präsenz oder Schmeichelei mit echter Leistung zu verwechseln.

