Lehrreiche Zeit und Unternehmen mit viel Potenzial – leider fehlende Wertschätzung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Teamzusammenhalt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mitarbeitendenbindung --> Dadurch geht wertvolles Know-how verloren und es entsteht eine gewisse Unruhe im Team
Verbesserungsvorschläge
Kommunikation
Wertschätzung
Wieder eine Kultur aufbauen, damit Mitarbeitende sich mit dem Unternehmen identifizieren können
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als gut erlebt. Innerhalb des Teams wurde viel Wert darauf gelegt, ein kollegiales und angenehmes Miteinander zu schaffen, was den Arbeitsalltag deutlich erleichtert hat.
Gleichzeitig war jedoch auch spürbar, wenn es im Unternehmen oder in Projekten nicht gut lief – diese Situationen haben sich teilweise direkt auf die Stimmung ausgewirkt.
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen ist aus meiner Sicht einer der größten Punkte, an denen gearbeitet werden sollte. Mitarbeitende werden nicht immer rechtzeitig oder ausreichend über wichtige Themen informiert, wodurch schnell Flurfunk entsteht.
Außerdem hat man manchmal das Gefühl, dass bestimmte Themen, vor allem solche, die dem Image schaden könnten, wie z. B. Kündigungen, eher unter den Tisch fallen.
Etwas mehr Offenheit und Transparenz würden hier definitiv helfen und für mehr Vertrauen sorgen.
Kollegenzusammenhalt
Unter KollegInnen gab es immer Zusammenhalt. Das Team hat immer zusammengehalten, und sich den Rücken gestärkt.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance funktioniert aus meiner Sicht vor allem dann gut, wenn man selbst darauf achtet, klare Grenzen zu setzen. Überstunden sind keine Seltenheit und gehören in vielen Phasen zum Arbeitsalltag dazu.
Wer hier nicht aktiv gegensteuert, läuft schnell Gefahr, dass Arbeit und Freizeit ineinander übergehen.
Vorgesetztenverhalten
Beim Thema Führung sehe ich im Unternehmen deutliches Verbesserungspotenzial. Teilweise herrscht eine eher angespannte Stimmung, die bei Mitarbeitenden auch Unsicherheit auslösen kann. Wertschätzung für geleistete Arbeit kommt aus meiner Sicht oft zu kurz.
Persönlich fand ich es enttäuschend, dass es an meinem letzten Arbeitstag nach knapp drei Jahren im Unternehmen nicht einmal zu einer Verabschiedung durch meine Führungskraft kam.
Insgesamt wird häufig ein hoher Einsatz und sehr gute Leistung erwartet, ohne dass dies im gleichen Maß anerkannt oder belohnt wird.
Interessante Aufgaben
Durch meine Zeit im Unternehmen während der Start-up- und Scale-up-Phase hatte ich die Möglichkeit, viele spannende und abwechslungsreiche Aufgaben zu übernehmen. Dadurch konnte ich sehr viel lernen und Erfahrungen sammeln, die man in einem klassischen Konzernumfeld so vermutlich nicht gemacht hätte.
Karriere/Weiterbildung
keine Weiterbildungsmöglichkeiten. Es gab kaum Feedbackgespräche oder Perspektiven für die eigene Zukunft im Unternehmen.
