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ASB-Casa-Vital 
GmbH
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

Wenn selbst Ärzte, Psychologen, ein Hilfetelefon und Anwälte sprachlos sind (Mobbing und Grenzüberschreitungen)

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Würzburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Am Arbeitgeber an sich absolut rein gar nichts. Man vermisst die Gespräche mit den zu betreuenden Bewohnern des Hauses, da man sich mit den Jahren kennenlernt und tolle Gespräche führen konnte. Das ist aber auch der einzige Grund, was mit dem Arbeitgeber natürlich nichts zutun hat.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die unterschiedliche Behandlung von verschiedenen Mitarbeiter:innen. Mobbing und Schikane, sobald man Kritik äußert. Bestimmte Vorgesetzte werden toleriert, obwohl sie ihre Mitarbeiterinnen terrorisieren und zur Kündigung zwingen. Es gibt keinen Betriebsrat und das ist das größte Problem, da alle Geschäftsführer und Heimleitungen zusammen halten und man als „kleiner Arbeitnehmer“ keine Chance hat. Langjährige Mitarbeiter:innen werden nicht geschätzt und vor allem nicht geschützt vor Mobbing.

Verbesserungsvorschläge

In einer Branche, wo Personalmangel ein sehr großes Problem ist, sollte man darüber nachdenken wieso Mitarbeiter:innen kündigen. Wenn bestimmte Vorgesetzte ihre Macht ausnutzen und wissen, dass ihre Handlungen keinerlei Konsequenzen haben, weil die Vorgesetzten bzw. Leitungen sie alles durchgehen lässt, dann sollte man sich auch nicht wundern, wenn Leute kündigen. Ein „Anti Mobbing Seminar“ wäre tatsächlich jährlich angebracht. Jede Woche neue Stellenausschreibungen vermehrt in einem bestimmten Bereich, sollte zum Nachdenken anregen. Wenn ein Haus schon so einen dermaßen schlechten Ruf hat, sollte man an besseren Arbeitsbedinungen arbeiten. Da helfen auch keine ASB Schühchen und ein Kiliani Besuch nichts mehr.

Arbeitsatmosphäre

Keinerlei Lob, Hauptsache du funktionierst. Jeder arbeitet für sich. Hierarchie merkt man ganz extrem. Ganz oben soziale Betreuung, dann Pflege und dann der Bodensatz. (Hauswirtschaft, Reinigung)
Betriebsklima ist katastrophal. Kein Betriebsrat oder Ansprechpartner bei ernsten und extremen Konflikten im Haus, welches ein großes Problem ist. Man wird alleine gelassen, da die Vorgesetztem und Leitungen nicht neutral sein können und wollen.

Image

Auf Social Media sehr übertrieben positiv. Nach außen hin macht man sehr auf „Wir sind eine große Familie“. Alles Fake. Der Hauptfokus liegt auch hier auf soziale Betreuung und Pflege. Die restlichen Mitarbeiter existieren gar nicht. (s. Instagram und Facebook) Man sieht immer die gleichen Leute, „die Lieblinge“ der oberen Etage.
Beschwerden von Bewohnern und Angehörigen sind schon fast täglich Standard.
In der Umgebung ein sehr schlechtes Image, was sich auch herum spricht.

Work-Life-Balance

Arbeitszeiten waren in Ordnung. Urlaub konnte man selten nehmen, wie man es gerne hätte. Der Urlaub von Vorgesetzten war wichtiger, als die der Arbeitnehmer.

Karriere/Weiterbildung

Schwierig bis unmöglich. Auch hier steht Sympathie über Neutralität.

Gehalt/Benefits

Unterirdisch. Umso mehr Aufgaben man hat, umso weniger verdient man. Sprich, das Gehalt geht nicht hoch. Gilt nicht für alle Abteilungen. Pflege und soziale Betreuung erhalten tariflichen Lohn und werden daher auch um einiges besser bezahlt und gefördert. Dies merkt man auch sehr deutlich im Haus.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Existiert nicht und ist auch kein Thema.

Kollegenzusammenhalt

Wenn man die richtigen Leute findet, ist der Zusammenhalt sehr groß. Unter den Abteilungen weniger. Jede Gruppe ist für sich. Es wird enorm viel gelästert, viel hinter dem Rücken geredet und danach wird einem ins Gesicht gelacht. Es werden Gerüchte erzählt und es scheint mir so, dass bestimmte Vorgesetzte und Leitungen rein gar nichts davon ahnen was über sie erzählt wird, aber trotzdem ihre Lieblinge bis aufs Blut verteidigen. Die Leitung hat ihren kleinen Zirkel von falschen Leuten um sich, die hinter ihrem Rücken sich das Maul zerreißen, aber zusammen während der Pause Sushi essen und einen auf „ganz große Familie machen“, während das Arbeitervolk sich schön abrackern soll.

Umgang mit älteren Kollegen

Respektlos jedem Alter gegenüber. Ältere Kollegen werden sehr wohl eingestellt, aber teilweise mit absolut unqualifiziertem Wissen. Man merkt, dass wahllos eingestellt wird, da man Schwierigkeiten hat Leute zu finden. Man kann wöchentlich im Internet schauen, es werden für dieses Haus immer Leute gesucht. Komischerweise immer gerne und viel für den hauswirtschaftlichen Bereich.

Vorgesetztenverhalten

Schon bei kleinen Konflikten werden Vorgesetzte und Leitungen beleidigend, übergriffig, manipulierend, grenzüberschreitend und abwertend. Persönliche Freundschaften stehen weit über einer neutralen Behandlung der Mitarbeiter. Solange man zu allem Ja sagt, ist alles in Ordnung. Aber wehe man äußert berechtigte Kritik, dann ist man ganz schnell das Problem. Unter Androhen Probleme zu bekommen, wird anderen Kollegen gedroht nicht mit der betreffenden Person zu kommunizieren. Man wird systematisch ausgegrenzt und schikaniert mit Worten und Taten.

Ich selbst war betroffen von Mobbing, welches ich im Detail hier nicht erläutern werde. Dank der Hilfe und Beratung von professionellen Ärzten und Psychologen, Anwälten und dem Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ (psychische Gewalt) und natürlich meinem privatem Umfeld, habe ich von heute auf morgen gekündigt. Es kam bis heute nie eine Entschuldigung und die Täter sind bis heute noch in ihrer Position. Es wurde totgeschwiegen und dafür gesorgt, dass Leute gehen mussten, die darüber hätten reden können.

Arbeitsbedingungen

Keinerlei Hitzeschutz. Klimaanlagen nur für Schwesternzimmer. Nicht mal Ventilatoren stehen zur Verfügung. „Kostenloses Leitungswasser“ steht für alle zur Verfügung. Man wird gemaßregelt, wenn man kurz stehen bleibt und sich unterhält. Es wird darauf geachtet wer wann wohin geht oder wie lange wegbleibt. Wenn man sich krankmeldet, kann man sich sicher sein, dass gelästert wird. Absoluter Kontrollwahn mit ständiger Kritik verbunden. Extremer Zeitdruck um seine Arbeit überhaupt zu schaffen. Unbezahlte Überstunden. Wenn man früher angefangen hat oder später gegangen ist, durfte man dies nicht dokumentieren. Es gab Phasen, da wurde streng von der Verwaltung/Rezeption darauf geachtet, wer eine Minute eher geht. (Obwohl viele Mitarbeiter einiges früher angefangen haben, aber das interessiert natürlich niemanden)
Extrem kleinlich, was die Anschaffung von Material angeht. Aber Geld für die Innen- und Aussendeko ist immer da.

Kommunikation

Nicht vorhanden. Von Schulungen erfährt man einen Tag vorher (wenn überhaupt) und wird dann gezwungen hin zu gehen. (Gilt natürlich nicht für Pflege und Betreuung). Von Firmen Feiern (Weihnachtsfeier, Sommerfest) werden bestimmte Abteilungen systematisch ausgegrenzt oder nicht informiert, weil die oberste Etage sie nicht schätzt und schlicht und einfach vergisst. Man wird von der Leitung sogar als „schwarze Schafe und Stiefkinder“ ganz offen bezeichnet, die eben zur Firma dazugehören, aber keiner will. Gab es z.B. Pizza für die Firma, wurden bestimmte Abteilungen „vergessen“. Wenn es zu Ostern oder zur Weihnachtszeit kleine Körbe gab, wurde dies auch bewusst „vergessen“.

Gleichberechtigung

Bei Konflikten werden Frauen weitaus härter angegangen als Männer. Wenn eine Vorgesetzte ein Problem mit einer Mitarbeiterin hat, wird deren Leben zur Hölle gemacht. Mitarbeiter die seit vielen Jahren dem Unternehmen treu waren, werden nicht mehr geschätzt. Wenn jemand kündigt, ist derjenige sozusagen „selber Schuld“ und die Leute werden wahllos unqualifiziert ersetzt.

Menschen mit Behinderung werden heftig kritisiert, gemaßregelt, angeschrien und heftig bedroht. (Eigene Beobachtung)

Interessante Aufgaben

Gleicher Ablauf jeden Tag, keine große Abwechslung. Motivierte Mitarbeiter arbeiten mehr als andere Kollegen. Dies wird auch toleriert. Wenn man auch hierzu Kritik mehrmals äußert, wird zwar zugehört, aber es ändert sich absolut gar nichts. Hauptsache der Laden läuft, egal wie.

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