Willkommen zurück zur Manufaktur!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Vorgesetzter & Kollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
das Ganze gerade.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre langsam nicht verkehrt, wenn sie ihre Karten offen auf den Tisch legen würden.
Arbeitsatmosphäre
Ein kleiner Putsch am Ostermontag:
Aus großen Zielen und Träumen wurde über Nacht wieder das alte Chaos. Die Geschäftsführung wurde von einem Tag auf den anderen ausgetauscht. Jetzt hat der damalige Gründer, der die Firma schon einmal an die Wand gefahren hat, wieder Macht und Kontrolle. Zurück zur One‑Man‑Show.
Innerhalb von zwei Tagen wurden mehr als 20 Mitarbeiter entlassen. Wie es weitergeht, weiß niemand. Es gibt keine Perspektive, keine langfristigen Pläne — nur das Motto: Hauptsache den Tag überstehen.
Image
Das Image, das sich in letzter Zeit einigermaßen verbessert hatte, wird sich nun mit großer Wahrscheinlichkeit wieder verschlechtern. Die Firma wird es in dieser Form möglicherweise bald nicht mehr geben. Jeder versucht im Moment nur noch, seinen eigenen Arbeitsplatz zu retten.
Karriere/Weiterbildung
gibt es nicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man könnte noch viel erreichen, aber wenn man sich die aktuelle Lage anschaut, kann man wohl auch sagen, dass solche Themen gerade völlig überflüssig sind. Hauptsache irgendwie weitermachen – bis es eben nicht mehr geht.
Kollegenzusammenhalt
Im Allgemeinen lief es gut. Natürlich funktionierte es innerhalb der Abteilungen sehr gut; zwischen den Abteilungen kam es immer wieder zu Konflikten – aber solche kennt man überall.
Arbeitsbedingungen
Große Pläne und Ziele wurden in den Müll geworfen – und damit werden die Bedingungen nun noch härter. Dank der damaligen Geschäftsführung und ihrer Wachstumspläne wurden immerhin schöne Gebäude und moderne Räume geschaffen. Aber das war’s dann auch schon.
Kommunikation
Ganz gut war es mit der damaligen Geschäftsführung: eine offene und direkte Kommunikation auf Augenhöhe, trotz einiger Probleme – wie sie eben überall vorkommen.
Der neue Geschäftsführer hingegen grüßt die Mitarbeiter nicht einmal. Es ist absehbar, dass sich einiges ändern wird – vor allem, wie man miteinander arbeitet. Dinge werden nicht mehr offen und transparent besprochen, sondern hinter den Kulissen entschieden und mit der Faust auf den Tisch durchgesetzt.