Unprofessionell und abschreckend
Gut am Arbeitgeber finde ich
Derzeit nichts. Naja, die Kaffeemaschine wurde noch nicht verkauft. Immerhin hat der ehemalige Geschäftsführer hier einiges für seine Mitarbeiter geleistet um die Zufriedenheit und Produktivität zu steigern.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hiermit berufe ich mich auf den Gegensätze der Verbesserungsvorschläge.
Es wird sich feige gegenüber gestellt. Es werden keine qualitativen und informativen Gespräche geführt. Es beruft sich alles ganz nach der Tradition des Unternehmens aus vergangener Zeit deutlich auf Quantität.
Die Bekanntgabe des Wechsels in Verbindung mit der Vorstellung des neuen Geschäftsführers wird vielen lange Zeit negativ und beängstigend in Erinnerung bleiben.
Verbesserungsvorschläge
Erstmal die Situation kennenlernen und nicht als Marionette in den Vordergrund rücken.
Konstruktiv die Situation aufarbeiten, anstelle von Mundpropaganda und auf schnelle Welle alle zu kündigen.
Klare Kommunikation und eine Zukunft aufweisen.
Arbeitsatmosphäre
Es geht nicht schlechter. Der Tag mit guter Laune ist vorüber und nun geht es steil bergab mit Tritt in den Rücken. Es gibt null anreize, täglich gibt es weitere Niederschläge und die Transparenz lässt zu wünschen über. Jeder denkt jeden Tag nur über den nächsten Arbeitgeber nach und keiner hat Angst um den Verlust des Jobs.
Image
Die Bewertungen um den Raum 2019 bis 2023 nehmen wieder ihre Form an. Es sei jeden nur geraten sich schnell von dem sinkenden Schiff zu retten.
Work-Life-Balance
Insofern geht das noch, jedoch bangt man aufgrund der neuen Führungsebene ebenfalls um weitere Kollegenabgänger. Viele können sich den Alltag nur leisten, weil man auch etwas flexibel reagieren darf. Wenn das weg bricht, gibt keinerlei Anreize mehr sich an den Ort zu begeben wo ohnehin nur die Wirtschaft in der obersten Reihe passen muss.
Karriere/Weiterbildung
Karriere konnte man mal machen, Weiterbildung gibt's nicht und wird auch nicht erwünscht. Zumindest nicht offiziell, dann kostet es ja Geld. Jetzt wird alles auf Anfang gedreht.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wird nur 12x Jährlich ausgezahlt und beinhaltet keine Sonderleistungen einer üblichen freien Marktwirtschaft. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld oder generell eine Art und Umfang eines 13.Gehalts wird als unnötig und unfair sowie geldgierig gesehen. Im Anschluss wird einem auf direkte Art und Weise den Hinweis gegeben, dass man doch bitte die Beine hin die Hände nehmen sollte. Es ist schließlich die Pflicht eines jedes Mitarbeiters, es als privilegiert zu propagieren dort überhaupt arbeiten zu dürfen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird nur zum Schein nach außen und zur Zertifizierung gehandelt. Intern laufen die Strukturen derart falsch: Trotz einer digitalen vollumfänglichen Struktur, wird im Bearbeitungsprozess eine sogenannte Hängemappe gedruckt. Und das nur um dem Rechnungswesen mitzuteilen, dass es sich hierbei um einen Vorgang handelt der abgerechnet werden darf. Im Anschluss werden alle ohnehin digital abgelegten Dokumente, die unnötigerweise gedruckt werden, wieder eingescannt und umwelt(nicht)bewusst geschreddert.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt untereinander und abteilungsintern ist unfassbar stark. Selbst zu den schlechtesten Tagen hat man sich nur deshalb zur Arbeit bewegt und sich gegenseitig motiviert den Tag zu überstehen. Und das spiegelte sich auch positiv in dem Erfolg nieder. Der Zusammenhalt oberhalb der Teamleiter bis hin zum derzeitigen CEO nach dem wechsel (Stand April 2026) scheint alles andere als sozial zu sein. Hier geht man blind nach irgendwelchen Wunschzahlen und absoluten realitätsfernen Grundlagen.
Umgang mit älteren Kollegen
Derzeit wird alles was qualifiziert ist und Erfahrung mit sich bringt aus kostentechnischen Gründen an neue Arbeitgeber am Markt zur Verfügung gestellt.
Vorgesetztenverhalten
Die Teamleiter sind top und hier kann man sich einige charakteristische Eigenschaften abgucken. Der neue CEO in Verbindung mit dem neuen alten Gründer an der Macht #CTO lässt nichts gutes deuten und es verfällt derzeit nahezu alles in ein altes und veraltetes Muster. Keine Kommunikation, keine Mitarbeiterwertschätzung. Aktuell bewegt sich der Weg wieder dahin, dass ein Quereinsteiger aus branchenfremder Herkunft hochkomplexe technische Entscheidungen treffen soll. Die langjährig ausgebildeten und fachlich qualifizierten Mitarbeiter wurden auf unwürdige Weise zugunsten der Kosten fürs Unternehmen gekündigt und mit Hilfe einer Kollektivkündigung abgesägt.
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung passt soweit. Die Hygiene lässt zu wünschen übrig. Teils kann muss sogar von Gesundheitsgefährdung sprechen.
Kommunikation
Die Kommunikation ist miserabel. Der vorgänger Geschäftsführer hatte hier um einiges bessere charakteristische Werte vertreten und bewiesen.
Natürlich gibt es zwischen Arbeitnehmer und Teamleiter-Ebene eine vernünftige und klare Abgrenzung. . Die einzige Kommunikation derzeit sind die Kündigungsgespräche.
Gleichberechtigung
In der Führungsebene gibt es vorwiegend männliche Personen. Der CEO spricht weibliche Mitarbeiter nur über sogenannte Vormundschaften (männliche anwesende Mitarbeiter) an. Ein direktes Wort wird stets vermieden.
Interessante Aufgaben
Interessant irgendwo schon. Der einzige Reiz ist die eigentliche Tatsache, dass es pharmazeutische Wurzeln gibt. Die aktuelle Umstrukturierung führt eher wieder zu Grunde, dass jeder zwecks einer One-Man-Show systematisch kaputt gewirtschaftet wird.