Ihr Unternehmen?

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ATV 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Ernüchternd

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Administration / Verwaltung bei ATV GmbH in München gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Lästereien hinter dem Rücken. Ins Gesicht lachen und kaum ist jemand aus dem Raum, wird über den Menschen gelästert. Das schlecht hinterm Rücken der Chefs reden fand ich tatsächlich am Schlimmsten.

Arbeitsatmosphäre

Es sollte einfach funktionieren. Los muss man aktiv eimfordern und auf einen guten Tag hoffen.

Image

An sich beherrschen sie das was sie machen. Wenn man die Dienstleistung sucht die die Firma anbietet, dann ist er dort gut aufgehoben, die freiberuflichen Coaches sind fantastisch.

Work-Life-Balance

Leider keine Gleitzeiten wie es in den meisten Firmen heute üblich ist. Urlaub musste immer sehr kompliziert abgesprochen werden und spontan war so gut wie gar nicht möglich.

Karriere/Weiterbildung

Ich wurde schon von Anfang an drauf vorbereitet eine ‚holprige Einarbeitung‘ zu bekommen. Ich habe mir das Meiste selbst erarbeitet. Habe dann eine neue Kollegin eingearbeitet, weil mir eine neue Perspektive angeboten wurde die ich als Herausforderung annehmen wollte. Jedoch wurde daraus nichts und plötzlich wurde meine Kapazität für Laufburschenaufgaben verramscht. Als man dann sparen musste bin ich gekündigt worden und nicht die Kollegin die nach mir kam.

Gehalt/Benefits

Grundsätzlich pünktlich, aber wenn der 25. ein Samstag war kams erst am nächsten Werktag. Und Weihnachten kam es nie vor Weihnachten sondern danach. Kenne ich von anderen Firmen nicht. Außerdem wurde eine neue viel jüngere Kollegin für die Aufgaben, die ich auch tätigte, viel höher vergütet und ihr wurde gesagt, sich bei mir nicht zu verplappern weil ich weniger bekomme (gehört sich nicht für einen Arbwirgeber)!

Kollegenzusammenhalt

Leider schlecht. Sowas merkt man aber erst immer am Ende. Es wird viel hinter dem Rücken geredet und gelästert. Sogar über die Chefs, was das Klima sehr runter gezogen hat. Sehr unangenehm!

Vorgesetztenverhalten

Im Grunde genommen nette Chefs. Aber da ist viel Luft nach oben! Alles was man mir besprochen hatte, wo meine Entwicklung in der Firma hingehen soll, wurde kurzfristig verworfen. Eine ordentliche Einarbeitung hat nie stattgefunden.

Arbeitsbedingungen

Alte Laptops, die ständig hingen, alte Software, aber Programme die großen Arbeitsspeicher brauchten. Arbeitseffizienz war leider oft eingeschränkt.

Kommunikation

Regelmäßige Meetings, aber am Ende hat jeder gemacht was er wollte. Untereinander war die Kommunikation mäßig, als wenn man selbst die
Lorbeeren einheimsen will…


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Clemens WeißGeschäftsführung

Vielen Dank für die Bewertung,

die wir in dieser Form zunächst annehmen. Wir schätzen es sehr, dass die Qualität unserer Dienstleistung sowie unserer freiberuflichen Mitarbeiter*innen Anerkennung finden.

Dennoch sehen wir dringenden Bedarf einer Richtigstellung bzw. Ergänzung in einzelnen Punkten.

Dabei ist uns klar, dass in einer Situation der Kündigung Emotionen immer eine entscheidende Rolle spielen.


Ein Resümee lautet: „Viel Luft nach oben“. Nun gut, die gibt es immer und sollte es immer geben, um wachsen zu können. Niemand sollte von sich sagen, bereits ganz oben angekommen zu sein. Bei jedem und jeder gibt es Luft nach oben.

Die Einarbeitung, das triff zu, hätte sicher besser laufen können. Jedoch waren wir hier von Anfang an Transparent, was die Umstände bei der Arbeitsaufnahme anging. Dennoch, es wäre besser gegangen und wir werden daraus lernen. Allerdings sind wir auch der Ansicht, dass die bewertende Person sich in dieser Phase sehr gut gemacht hat.

Transparenz galt auch stets bei der Arbeitszeit.
Das wir, anders als manch anderes Unternehmen, keine Gleitzeit anbieten, ist soweit richtig, aber auch von Anfang an kommuniziert worden. Deshalb ist die Bewertung etwas irritierend. Aber das mag natürlich auch an der Perspektive liegen:
Möchte man einen Job, oder hat man ihn verloren.

Ebenso bedarf die Abstimmung des Urlaubs in einem kleinen Team einer anderen Tiefe als in einem Konzern. Es ist nicht bekannt, dass ein Urlaubswunsch jemals nicht gewährt oder zumindest nicht versucht wurde, möglich zu machen.

Grundsätzlich gilt:
Gehälter, deren Höhe sowie die persönliche Entwicklung innerhalb von Unternehmen unterliegen vielen verschiedenen Faktoren und können sich im Laufe eines Arbeitsverhältnisses ändern. So haben Vorerfahrung und Qualifikation Auswirkungen auf das Startgehalt. Die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten sowie die des Gehaltes orientieren sich vor allem bei KMUs häufig an Faktoren wie beispielsweise Arbeitsergebnissen, Zuverlässigkeit, Engagement, Kompetenzen etc. und weniger an der Dauer der Firmenzugehörigkeit.
Es gibt gute Gründe, weshalb viele Unternehmen vertraglich untersagen, über das Gehalt zu sprechen. Aber auch ohne diese Regelung ist es ratsam, diesen Punkt zu meiden, da er selten zur persönlichen Zufriedenheit führt.

Es ist vollkommen normal und menschlich, dass sich Kolleginnen und Kollegen über ihre Vorgesetzen austauschen. Im Positiven wie im Negativen.
Wer als Vorgesetzte*r damit nicht umgehen kann, sollte die eigene Eignung für die Position hinterfragen.
Unsere grundsätzlich lang andauernden Beschäftigungsverhältnisse kämen sicher nicht zustande, wenn die Unzufriedenheit so gewaltig wäre.
Problematischer finden wir eher den Schritt, ehemalige Kolleg*innen auf diese Weise öffentlich und pauschal bloßzustellen. Noch dazu vor ihren Vorgesetzen im bestehenden Arbeitsverhältnis.
Man könnte sich nun fragen, ob man sich mit Äußerungen dieser Art nicht selbst der eigenen Vorwürfe überführt?

Da es hier jedoch ausschließlich um die Bewertung des Arbeitgebers gehen sollte, verbitten wir uns jegliche Diffamierung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es ist schwer vorstellbar, dass sich die bewertende Person hier selbst solchen Äußerungen ausgesetzt sehen wollen würden, ohne jede Möglichkeit sich verteidigen zu können. Wir schätzen unsere Kolleginnen und Kollegen, sowie deren Leistungen sehr.


Schließlich möchten wir die Gelegenheit nutzen, noch ein paar Ergänzungen zu machen, die in der veröffentlichten Bewertung offensichtlich keinen Platz mehr gefunden haben.

Dinge wie:

- regelmäßige „Shuttleservices“ durch die Chefs bis kurz vor die eigene Haustür, um den ÖPNV meiden zu können.

- Ein hohes Maß an Toleranz bei regelmäßigem Zuspätkommen. Dabei vertrat die Mitarbeiterin die Auffassung, dass es nicht in ihrer Verantwortung liege, pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen, sondern vielmehr der Arbeitgeber zu tolerieren habe, wenn sie aufgrund äußerer Einflussfaktoren ihre vertraglich vereinbarte Arbeitszeit regelmäßig nicht einhalten könne. So gesehen hatten wir irgendwie schon eine Form der Gleitzeit, die jedoch sehr einseitig war und nicht selten zulasten der gern kritisierten Kolleg*innen ging.

- Die Bereitstellung eines individuellen, zinsfreien Darlehens ohne die Hinterlegung von Sicherheiten oder die Angabe des Verwendungszwecks erfolgte bereits kurze Zeit nach Arbeitsaufnahme. Es gibt wohl kaum Banken, die so etwas ermöglichen.

- Die bewertenden Person hat die Belange der Firma stets positiv und professionell nach außen vertreten, wurde geschätzt und hat sich sichtbar mit den Werten des Unternehmens identifiziert – auch wenn die hier getätigte Bewertung etwas anderes vermuten lässt.


Wir verstehen, dass Trennungen nicht selten für ein hohes Maß an Verärgerung verantwortlich sind. Jedoch hoffen wir, dass sich die Verärgerung mit der Zeit legt, um wieder nach vorne blicken zu können.

Wir wünschen alles Gute.

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