32 von 68 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
32 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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32 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sauberkeit
Umgang
Umgang Entlohnung
phasenweise alles, geht zu wenig auf kompetente MA ein, neue MA werden eingestellt die den anforderungen nicht gerecht werden
kpl FK austauschen vllt. sogar durch externe, Ja-Sagern keine chance/ plattform bieten, weniger zahlengeilheit
wackelt, da die neuen Fzg tw müll sind
werden nur "besondere" MA zugelassen
lebt jeder anders
leider oft Abteilungsabhängig und von der jeweiligen FK
tw. unterirdisch, inkompetent, egoistisch
vorsprung durch technik
für die tonne
viel geredet aber wenig gelebt
wenn man gelassen wird
Ich war in der Vergangenheit für ein halbes Jahr als Praktikantin bei der Audi Berlin GmbH angestellt.
Was mir dort widerfahren ist, werde ich vermutlich noch mein restliches Leben erinnern, weil es SO eine schreckliche Erfahrung für mich persönlich war. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich wertgeschätzt werde oder mich alle Mitglieder meines Teams mit Respekt behandeln, keine Augenhöhe. Die teaminterne Situation war unter anderem aufgrund von personellen Streitigkeiten dauerhaft sehr angespannt. Mit jeder weiteren Person, die das Büro morgens betreten hat, ist die Stimmung noch weiter in den Keller gesunken. Eine Akteurin machte durchweg Probleme und das restliche Team hat, mehr oder weniger, klein bei gegeben. Die Aufgaben, die mir zugetragen wurden, waren größtenteils Aufgaben, die so gar nichts mit meinem Studium oder späteren Aufgaben in Arbeitsstätten der Branche zu tun hatten. Im Grunde genommen wurde ich für Jobs ausgenutzt, die teils nicht einmal im Ansatz etwas mit der Stelle zu tun hatten oder meinem Studium, obwohl ich bereits praktische Berufserfahrungen in der Branche vorweisen konnte. Die Art von Aufgaben, die man am besten an andere abschiebt, um sie nicht selbst erledigen zu müssen. Nur den Kaffee musste ich nicht kochen - ansonsten wahrscheinlich genau so, wie Sie sich das nun vorstellen mögen. Häufig hatte ich auch Langeweile und ich fühlte mich unterfordert - das hat mich besonders unzufrieden zurückgelassen, weil ich ein Mensch bin, der sehr lernwillig ist und lieber zu viel, als zu wenig zu tun hat. Allerdings gern auch Aufgaben, die meinen Wissensstand herausfordern oder ausbauen und keine Excel Tabellen mit hunderten Einträgen, die nun zu sortieren sind. Kann man mal machen, keine Frage, aber wenn das Aufgabenportfolio nur aus nahezu sinnfreien Tätigkeiten besteht, fragt man sich schon, wozu man dafür eigentlich ins Büro gekommen ist. Die ständige Unterforderung hat an meinem Selbstbewusstsein genagt. In vergangenen Jobs wurde mir wirklich etwas zugetraut, ich konnte Verantwortung für eigene, kleine Teilbereiche übernehmen wurde kognitiv gefordert, konnte meine Fähigkeiten erweitern und wertvolle Praxiserfahrungen sammeln. Ich hatte das Gefühl, dass ich gesehen wurde mit meinen Fähigkeiten und auch als Mensch fühlte ich mich gesehen und angenommen. Diese Erfahrung konnte ich bei der Audi Berlin GmbH leider nur beschränkt machen.
Ob ich in sechs Monaten etwas Neues lernen konnte? Naja, leider kaum - davon abgesehen, dass ich jetzt weiß, dass mich Audi nie wieder als Angestellte gewinnen wird und als Kundin der VGRD in Zukunft schon gar nicht, wobei doch so viel über die Wichtigkeit der Mitarbeitendenloyalität gesprochen wurde... Chapeau, da kann ich nur meinen Hut ziehen - junge Fachkräfte benötigen, die sich überhaupt noch für Automobile interessieren (in meiner Generation eher in der Unterzahl, Trend steigend) und arbeitswillige, lernfreudige Praktikant*innen dann so behandeln? Die Rechnung geht irgendwie nicht auf, wie ich finde. Am meisten getroffen hat mich der teils nicht besonders wertschätzende Umgang und das hängt meinem Selbstbewusstsein und -wertgefühl tatsächlich bis heute nach, nicht nur in beruflicher Hinsicht. Mental war die Situation für mich so schlimm zu ertragen, dass ich an vielen Tagen vor und/oder nach der Arbeit am Boden war und geweint habe, weil ich mich so gedemütigt gefühlt habe von der Situation und dem Fakt, dass es auch kein wirkliches Entkommen gab, da ich das Praktikum für mein Studium absolvieren musste und sonst bei Abbruch über ein Jahr länger studieren hätte müssen, um das Praxissemester wiederholen zu können. Nach der Arbeit konnte ich also auch kaum abschalten, da ein einziger Feierabend meist nicht gereicht hat, um die Erlebnisse in dieser Arbeitsstätte zu verdauen.
Zur Verteidigung des Unternehmens möchte ich allerdings sagen, dass mich eine sehr liebe und wohlwollende Kollegin aus meiner Abteilung gerettet hat und sie diese extreme emotionale Belastung durch ihre tolle Art wirklich etwas abfedern konnte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an sie, du bist ein wundervoller Mensch und ohne dich hätte ich das nicht überstanden. Und auch der Chef meiner Abteilung hat sein bestes getan, um interne Streitereien abzumildern und war sehr bemüht, dass ich eine möglichst gute und lehrreiche Zeit während meines Praktikums erleben. Auch das weiß ich trotz der Umstände sehr zu schätzen.
Also - wenn Ihnen Ihre mentale Gesundheit am Herzen liegt, würde ich nicht zu einer Beschäftigung in diesem Unternehmen raten, wobei es auch sein kann, dass sich dieses furchtbare Erlebnis auf mich selbst & meine Abteilung beschränkt. Ich bin im Unternehmen durchaus auch freundlichen Menschen aus anderen Abteilungen begegnet.
Führungsebene
Auf die Mitarbeiter hören und endlich einige Veränderungen in der Führungsebene durchsetzen.
Die Führungsebene ist eine Katastrophe und der Hauptgrund für Kündigungswelle im Unternehmen. Alles ändert sich, außer die Akteure der Führungsebene. :-(
Mein Arbeitgeber auf seine Arbeitnehmer eingehen.
Keine Beanstandungen.
Keine.
Geht auf die Bedürfnisse des Arbeitnehmers ein.
Keine Beanstandungen.
Alles bestens, sind auf dem besten Weg alle Angestellten zufrieden zu stellen.
Feierabend
Gehalt, Umgang mit Problemen, Benefits
Mitarbeiter mitentscheiden lassen und gute Azubis fördern und nicht weg schicken.
5 Sterne Kollegen und Mitarbeiter, 0 Sterne für alle Führungskräfte
Wegen Mitarbeitermangel viel zu tun und kein Homeoffice für die Mitarbeiter, Führungskräfte sieht man aber selten…
Im Einzelhandel verdient man ähnlich
Nach 5 Jahren gibt es keine Gehaltserhöhungen mehr, Tarif halt….
Strukturen
Bezahlung für Kompetenzen
Mitarbeiter Teilhaben lassen am Erfolg des Unternehmens
Leider nichts mehr.
keine Work-Life-Balance, keine flachen Hierarchien, kein gleichgelebter und geschätzter Führungsstil. Die gleichen langweiligen inkompetenten Herren schieben sich die Positionen nach Lust und Laune zu.
Hört endlich auf die Mitarbeiter und führt sie niveau-voll. Work-Life-Balance gibt es leider nicht. Wer Kinder bekommt, steht hier auf dem Abstellgleis.
Die Bezahlung ist nur für Führungskräfte oder Verkäufer attraktiv, alles daneben ist nicht mehr zeitgemäß und lächerlich.
Schöne Häuser, hässliches Benehmen
Homeoffice kannte man nur in der Pandemie
Diskriminierung und keine gerechte Bezahlung stehen hier an der Tagesordnung
Um ehrlich zu sein nichts. In den Jahren in denen ich Mitarbeiter in diesem Unternehmen war, hat sich vieles zum Negativen und wenig zum Positiven entwickelt.
Sehr vieles, weshalb ich nicht mehr dort arbeite.
Ganz, ganz dringend mal an sinnvolle Wertschätzungsmöglichkeiten denken, da drückt der Schuh am meisten und man braucht sich als Unternehmen nicht wundern, wenn auch langjährige Mitarbeiter irgendwann das Weite suchen.
Dann die gesamten Strukturen als Teil eines Automobilunternehmens mal überdenken. Sehr viele Prozesse sind einfach sowas von vorgestern, da braucht man sich dann nicht über stockendes Vorankommen wundern.
Je nach Abteilung und Vorgesetzten wird man mal mehr, mal weniger gelobt. Wertschätzung erfährt man aber größtenteils nirgends, da vieles als selbstverständlich angesehen wird.
Viele Mitarbeiter reden schlecht über die Firma und machen halt Dienst nach Vorschrift. Ich habe aber auch sehr viele Leute kommen und gehen sehen. Die Fluktuation ist sehr hoch, also schließe ich daraus, dass das Image nicht das Beste ist.
36-Sunden-Woche, Schichtsystem, Tariflohn. Wenn man sich keine Gedanken um den Betrieb macht und geht wenn Feierabend ist, dann passt die Work-Life-Balance.
So gut wie keine Weiterbildungsmöglichkeiten durch die Firma. Führungspositionen sind meistens schon vorab besetzt und eine Bewerbung darauf sinnlos. Attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten durch den Arbeitgeber gibt es quasi nicht. Wer sich in seinem Gebiet auf eigene Kosten weiterbildet, bekommt das hinterher nicht zwangsläufig auch vergütet, auch wenn man dadurch einen Mehrwert für das Unternehmen bringt. Schulungen als Werkstattmitarbeiter sind selten.
Es wird Tariflohn, Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld gezahlt. Damit liegt man im Mittelfeld. Andere Arbeitgeber zahlen mittlerweile deutlich mehr.
Während in anderen Firmen alles digital abgewickelt wird, wird hier noch wegen jeder noch so kleinen Kleinigkeit ein Blatt Papier ausgedruckt. Die Papierverschwendung, sowohl in der Werkstatt als auch in den restlichen Abteilungen ist wirklich gruselig und erinnert an Verwaltungsstrukturen aus vergangenen Zeiten. Positiv ist jedoch die Mülltrennung im Werkstattbereich, wo wirklich fast alles restlos getrennt wird.
Abteilungsabhängig. In der Werkstatt heißt es Ellenbogen raus, meistens hat jeder nur seinen eigenen Bonus im Blick.
Was ich mitbekommen habe, passt es.
Es gibt gute und schlechte Vorgesetzte. Häufig wird aber unterschwellig viel Druck auf einen ausgeübt, da Vorgesetzte ihre Zahlen schaffen wollen, um vor ihrem Vorgesetzten zu glänzen. Das wär halb so schlimm, wenn es nicht auch Vorgesetzte geben würde, die entgegen ihrer eigenen Anweisungen handeln. Wasser predigen und Wein trinken.
Es werden Verbesserungen angestrebt, aber nicht zeitnah umgesetzt. Viele Dinge die das Arbeiten angenehmer für die Mitarbeiter machen könnten, werden gefühlt absichtlich immer und immer wieder nach hinten verschoben. Ganz nach dem Motto "Es hat ja sonst auch immer ohne funktioniert".
Der Buschfunk ist schneller als jede E-Mail.
Das kann ich schwer einschätzen.
Ich fand es nach kurzer Zeit sehr eintönig, da der Alltag in einem Autohaus jetzt auch nicht wirklich abwechslungsreich ist. Wenn man erstmal "eingegliedert" ist, dann dreht sich das Hamsterrad fast von alleine.
So verdient kununu Geld.