Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich habe die Ausbildung bei meinem Arbeitgeber als durchweg positiv erlebt. Besonders schätze ich die große Abwechslung, da man während der Ausbildung alle Abteilungen eines Autohauses durchläuft. Von der Werkstatt über den Service und Verkauf bis hin zur Verwaltung. Dadurch konnte ich gezielt herausfinden, welche Bereiche mir besonders liegen.
Die Arbeitsatmosphäre ist an allen 3 Standorten angenehm und familiär, geprägt von humorvollen und motivierten Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich mich gut verstanden habe.
Auch die tariflich geregelte Vergütung mit regelmäßigen Tariferhöhungen sowie das aufgeteilte Urlaubs- und Weihnachtsgeld als 13. Gehalt empfinde ich als fair und zuverlässig.
Die Aufgaben während der Ausbildung entsprachen größtenteils dem Lehrplan und meinen Erwartungen, was mir den Einstieg erleichtert hat und die Ausbildung insgesamt sehr spaßig gemacht hat. Ich fühlte mich gut begleitet und konnte viel lernen, da die Kolleginnen und Kollegen stets bemüht waren, Wissen zu vermitteln.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
"Schlecht" finde ich etwas extrem, aber ich denke man kann sich ein gutes Bild machen, was nicht so gut gewesen ist.
Verbesserungsvorschläge
In einigen wenigen Abteilungen gibt es Spannungen unter Kolleginnen und Kollegen, die sich teilweise negativ auf das Arbeitsklima auswirken können.
Es sollte verstärkt auf die Übernahme der Auszubildenden geachtet werden. Zudem wäre es sinnvoll, bei der Neueinstellung von Azubis eine Probe-Arbeitswoche einzuführen. Leistungsstarke Auszubildende sollten auch nach der Ausbildung weiterhin gefördert werden.
Schließlich sind wir eure Zukunft! ;-)
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre kann je nach Standort etwas variieren. Insgesamt herrscht jedoch an allen Standorten eine angenehme Stimmung mit humorvollen und motivierten Kolleginnen und Kollegen. Trotz der Unternehmensgröße wirkt es in den verschiedenen Sparten meist familiär. In einzelnen Abteilungen lassen sich jedoch vereinzelt Spannungen zwischen einigen Kolleginnen und Kollegen feststellen, die je nach Person auch auf das eigene Arbeitsklima Einfluss nehmen können. Glücklicherweise habe ich persönlich nur von einem solchen Fall erlebt.
Karrierechancen
In der Regel wurde kommuniziert, dass Auszubildende bei entsprechender Leistung übernommen werden. Leider hat dies seit meinem Eintritt ins Unternehmen bisher keinen Anschein gemacht. Von ehemaligen Auszubildenden weiß ich zumindest, dass zunächst ein befristeter Einjahresvertrag angeboten wird.
Arbeitszeiten
Die offiziellen Arbeitszeiten eines Azubis sind von 8:00 - 16:12 Uhr. 36h-Woche mit 1h Pause. Also auch sehr gut.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung ist tariflich geregelt und wird etwa alle 8 bis 9 Monate durch kleine Tariferhöhungen angepasst. Besonders positiv hervorzuheben sind das Urlaubs- und Weihnachtsgeld, die als 13. Gehalt aufgeteilt ausgezahlt werden. Im Vergleich zu meinen Klassenkameraden gab es zwar Unterschiede, einige verdienten mehr, andere weniger. Insgesamt kann man jedoch nicht klagen. Zudem wird das Gehalt stets pünktlich ausgezahlt.
Die Ausbilder
Vor der Umstellung war die Betreuung individuell, persönlich und sehr zufriedenstellend. Seit Einführung der neuen Regelung mit nur noch einer einzigen Ansprechperson für den gesamten Wirtschaftsraum Stuttgart hat die Qualität jedoch deutlich nachgelassen. Es ist zunehmend erforderlich, Anliegen mehrfach nachzuhaken, und bei Komplikationen kommt es häufig zu erheblichen Verzögerungen. Diese Probleme resultieren maßgeblich daraus, dass nur eine Person für den gesamten Bereich zuständig ist.
Spaßfaktor
Meiner Meinung nach war die Ausbildung insgesamt sehr angenehm und hat Spaß gemacht. Ich bin häufig gerne zur Arbeit gegangen und habe mich mit fast allen Kolleginnen und Kollegen sehr gut verstanden. Die Aufgaben entsprachen größtenteils dem Lehrplan und entsprachen auch meinen Erwartungen. Diese Vorgehensweise sollte unbedingt beibehalten werden!
Aufgaben/Tätigkeiten
Während der Ausbildung durchläuft man wirklich JEDE Abteilung eines Autohauses und erhält Einblicke in sämtliche Bereiche. So kann man gezielt herausfinden, welche Tätigkeiten einem liegen und welche weniger. Dabei lernt man alle Stationen kennen, von der Werkstatt über den Service und Verkauf bis hin zur Verwaltung im obersten Stockwerk.
Variation
Ich persönlich kenne keine andere Ausbildung oder keinen Betrieb mit vergleichbar großer Abwechslung und Vielfalt. Wie bereits erwähnt, sorgt der Ablauf durch die verschiedenen Abteilungen dafür, dass fast jeden Tag neue Aufgaben anfallen. Dadurch lernt man ständig Neues hinzu. Viele Kolleginnen und Kollegen haben zudem die Absicht, dass man wirklich etwas lernt, auch wenn dies bei einzelnen gelegentlich etwas kürzer ausfällt.
Respekt
"Zeigt man Respekt, so wird einem Respekt verzollt".
In meinem Fall kann ich mich nicht beschweren, außer von 1-2 Ausnahmen.