Luxuriös und Topf voll bitterem Honig
Verbesserungsvorschläge
Bleiben wir so, wie wir sind. Die Veränderungen kommen von aussen und gestalten audi um, ganz sicher. Wer ein warmes Nestchen sucht und sich nicht weiterentwickeln möchte, ist hier in dem Bittersiruptopf gut aufgehoben.
Arbeitsatmosphäre
Man lernt sehr misstraurisch sein zu müssen.
Eigentlich standard-Routinen werden wie das berühmte Rad immer und immer wieder neu erfunden, in einem ewig wiederholten enervierenden Prozess. Die Leut lassen sich praktisch betteln, damit sie ihre Rolle in der Prozesskette erfüllen, und es laufen eine Menge kleiner und grosser Häuptling rum.
Image
Noch immer ziemlich bombig, was die Sicht Außenstehender auf audi angeht.
Von innen betrachtet gibt's keine Jubelschreie. Der 'Zauber', den Externe immer vermuten, existiert nicht.
Work-Life-Balance
Guter Standard. Überarbeiten tut sich niemand...
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kein Thema
Kollegenzusammenhalt
Einzelne Kampfgruppen, und zu einer sollte man gehören ohne Wenn und Aber. Sehr 'feinfühilges und sensibles' Miteinander. Oberste Maxime lautet neuer trust anyone.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere der Kategorie Feinzwirn sind meist unkritisierbare heilige Männer mit Narrenfreiheit mit in Jahrzehnten angesammelter Verbittertheit bis Bösartigkeit. Die Jungen bemühen sich denen nachzueifern.
Vorgesetztenverhalten
Distanziert, von ganz oben, sehr schöne Anzüge. Beliebig und austauschbar. Gleiches Hobby zu haben schadet durchaus nicht, auch wenn man Fußball überhaupt nicht mag.
Arbeitsbedingungen
Keine Beschwerden mehr, obschon sich die Führungebenen noch immer etwas schwer tut mit dem Verständnis neuer Techniken und Technologien.
Kommunikation
Alles was man hört und gesagt bekommt kann sowohl fake, Lüge oder mehr oder weniger vollständige Wahrheit sein. Irgendwie hocken die Leut auf Informationen, weil Informationen zu haben Vorsprung gegenüber den anderen bedeutet. Informationen zu bekommen ist eher ein Vorrecht der höheren Dienstgrade oder jener die sich dafür halten.
Gehalt/Benefits
Da gibt's verglichen mit dem Arbeitsaufkommen absolut nichts zu mäkeln. Was die Meisten nicht davon abhält, ständig mehr bekommen zu wollen.
Gleichberechtigung
Frauen haben einen deutlich benachteiligten Stand.
Interessante Aufgaben
Auf Dauer sind es immer die gleichen, kaum varierenden Abläufe. Mehr wird ja nicht verlangt, und wenn man mehr tut (auch wenn das einem Freude macht und was weiterbringt) wird sofort Karrieregeilheit vermutet.
Hat echt was von bore out.
Es sind halt schlicht zuviele für einen Handstrich zuständig.

