Und sie wollten mal bester Arbeitgeber sein…
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man verdient mehr als wenn man außerhalb arbeitet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wie sich das Unternehmen entwickelt hat in Bezug auf die Einstellung von Führungskräften. Man kann sich auch kaputtsparen. Wieso wird an der einen Seite gespart während man an anderer Stelle Milliarden verbrennt?
Verbesserungsvorschläge
Schützt eure Führungskräfte nicht wenn Kritik kommt! Tut es nicht ab als, „der Ma ist nur sauer weil er keinen Urlaub bekommen hat“ oder ähnliches.
Kleine Nachricht an die Audi Kommunikation:
Ich werde nicht Kontakt mit euch aufnehmen da mir niemand glaubhaft versichern kann das ich keine Konsequenzen zu erwarten habe. Wenn ich sehe das die betreffenden Personen Konsequenzen zu tragen haben werde ich mich melden. Ihr findet schon heraus wer so schlecht abgeschnitten hat bei MyVoice in der Produktion letztes Jahr. Vielleicht ein kleiner Tipp: Schicht 1
Arbeitsatmosphäre
Angst statt Vertrauen prägt den Alltag. Kritik wird nicht angenommen, sondern mit Druck beantwortet – wer etwas anspricht, riskiert Versetzung oder Schlechterstellung. Probleme werden gehört, aber nichts ändert sich. Man fühlt sich allein gelassen, während Führungskraft, Personalabteilung und Betriebsrat sich gegenseitig decken.
Zusätzlich gibt es spürbar mehrere Klassen von Mitarbeitern. Produktionsmitarbeiter zählen weniger: Interne Veranstaltungen sind unzugänglich, weil kein Personal eingeteilt wird. Die unbezahlte Mittagspause wird geopfert, während andere Bereiche frei über ihre Zeit verfügen. Abteilungsfahrzeuge werden von Mitarbeitern anderer Bereiche übers Wochenende privat genutzt und auf Firmenkosten betankt – für Produktionsmitarbeiter undenkbar.
Der gestiegene Krankenstand ist Folge dieses Klimas, wird aber nicht als solche erkannt. Verantwortung landet immer bei anderen, nie bei der Führung selbst.
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Die Mitarbeiter reden davon das es die Firma keine 10 Jahre mehr gibt.
Work-Life-Balance
Urlaubsplanung wird in der Regel gut umgesetzt und auch genehmigt. Sollte es spontan „zu viel“ Personal geben wird man teilweise genötigt Zuhause zu bleiben weil es von oben heißt wir müssen die Personalplanung spraffen und es dürfen nicht zu viele da sein.
Karriere/Weiterbildung
Interne Weiterbildungen die wirklich eine weiterführende Karriere zur Folge haben könnten gibt es für uns nicht. Wir haben Pflicht WBTs um Umweltstandards zu erfüllen aber das war’s. Du bist am Band und hast keinen Meister/Techniker/Studium? Dann bleibst du da bis zur Rente. Oder mach dich beim Chef lieb Kind dann kann es sein das du Gefördert wirst. Oder wenn du einen Betriebsrat im Freundeskreis hast ist das auch kein Problem.
Kollegenzusammenhalt
In den Pausen kommt es zu fast keinen Gesprächen oder Austausch unter den Kollegen.
Umgang mit älteren Kollegen
Wenn es möglich ist, was schwer wird da sich hier jeder dritte einschränken lässt um vom Band wegzukommen werden ältere Kollegen schon an einen leichteren Arbeitsplatz gestellt. Wenn das nicht möglich ist muss er weiter da arbeiten.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskraft verhält sich nach außen hin freundlich und kollegial, nach innen aber herrscht Verachtung gegenüber den Kollegen in der Linie. MyVoice-Ergebnisse werden nicht akzeptiert, sondern bekämpft: Gruppensprecher werden unter Druck gesetzt, offenzulegen, wer wie abgestimmt hat und wer welche Kommentare schrieb. Statt Konsequenzen folgt die Ansage einer „härteren Gangart”.
Bei Personalengpässen durch fehlerhafte Planung sind angeblich die Bandarbeiter selbst schuld. Aussagen wie „Mir kann hier keiner was” zeigen ein Selbstverständnis von Unantastbarkeit.
Der gestiegene Krankenstand wird nicht als Warnsignal verstanden, sondern mit Mitarbeitergesprächen beantwortet – vermutlich, um Leute angesichts des geplanten Personalabbaus zum Gehen zu bewegen.
Beschwerden bei anderen Vorgesetzten führen zu nichts, die Geschäftsführung stellt sich hinter die Führungskraft. Verschärft wird das durch die enge Verbindung zu Personalabteilung und Betriebsrat – die üblichen Kontrollinstanzen greifen nicht. Verantwortung wird immer nach unten durchgereicht, nie bei der Führung selbst gesucht.
Man fühlt sich nicht wie ein geschätzter Kollege, sondern wie eine Nummer.
Kommunikation
Auf unserer direkten Ebene ist alles was man bekommt Druck weil mal etwas nicht ideal gelaufen ist. Man spürt regelrecht wie wenig man für den Gegenüber wert ist.
Gehalt/Benefits
Gehalt kommt pünktlich. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Transformationsgeld und Ergebnisbeteiligung.
Interessante Aufgaben
Du arbeitest am Band - taktgebunden und Akkord. Was soll man mehr dazu sagen.

