Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv fand ich, dass man mir trotz der schwierigen Rahmenbedingungen die Möglichkeit gegeben hat, praktische Erfahrungen im Berufsalltag zu sammeln\. Außerdem konnte ich verschiedene kaufmännische Abläufe kennenlernen und Erfahrungen im Umgang mit Kunden sammeln\.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Negativ fand ich vor allem die fehlende Betreuung und Unterstützung während meiner Ausbildung. Es gab keinen festen Ausbilder vor Ort und somit keine zuverlässige Ansprechperson. Außerdem waren die Aufgaben häufig eintönig und wenig abwechslungsreich, wodurch man nur begrenzt neue Dinge lernen konnte. Teilweise wurden nebensächliche Aufgaben stärker priorisiert als die eigentlichen Ausbildungsinhalte.
Verbesserungsvorschläge
Der Arbeitgeber sollte zukünftig stärker darauf achten, Auszubildende während der gesamten Ausbildungszeit fachlich zu betreuen und ihnen eine feste Ansprechperson zur Seite zu stellen. Außerdem sollten die Aufgaben abwechslungsreicher und stärker an den Ausbildungsinhalten ausgerichtet sein, damit die Auszubildenden tatsächlich neue Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben. Regelmäßige Gespräche, Feedback und eine klare Ausbildungsplanung würden ebenfalls dazu beitragen, die Qualität der Ausbildung deutlich zu verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt eher angespannt und teilweise unangenehm. Es fehlte an einem offenen, wertschätzenden und unterstützenden Miteinander. Dadurch hat man sich als Auszubildende nicht immer wohl und gut aufgehoben gefühlt.
Karrierechancen
Während der Ausbildung wurden kaum Perspektiven für die berufliche Weiterentwicklung aufgezeigt. Es gab wenig Unterstützung dabei, sich fachlich weiterzuentwickeln oder neue Aufgaben und Verantwortungsbereiche zu übernehmen. Konkrete Karriere- oder Übernahmemöglichkeiten wurden nicht ausreichend vermittelt.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten waren grundsätzlich in Ordnung. Allerdings musste man teilweise flexibel einspringen oder Aufgaben übernehmen, die nicht unbedingt zu den eigentlichen Ausbildungsinhalten gehörten. Insgesamt hätte ich mir eine klarere und besser strukturierte Planung der Arbeitszeiten gewünscht.
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung war für die geleistete Arbeit und die übernommenen Aufgaben eher gering. Gerade im Hinblick auf die teilweise zusätzliche Verantwortung und die fehlende Betreuung während der Ausbildung hätte ich mir eine angemessenere Vergütung gewünscht
Die Ausbilder
Während meiner gesamten Ausbildungszeit gab es keinen festen Ausbilder vor Ort. Dadurch hatte ich niemanden, der mich regelmäßig betreut, bei Fragen unterstützt oder mich während der Ausbildung fachlich begleitet hat. Eine verlässliche Ansprechperson für meine Ausbildung war somit nicht vorhanden.
Spaßfaktor
Der Spaß an der Ausbildung war leider nur teilweise vorhanden, da durch die fehlende Unterstützung und Begleitung während der Ausbildungszeit vieles erschwert wurde.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Tätigkeiten waren größtenteils immer gleich, sodass man im Laufe der Ausbildung nur wenig Neues gelernt hat. Statt abwechslungsreiche und ausbildungsrelevante Aufgaben zu übernehmen und neue Bereiche kennenzulernen, wiederholten sich viele Aufgaben ständig. Besonders auffällig war, dass teilweise Aufgaben wie das Kümmern um die Kaffeemaschine stark priorisiert wurden, obwohl diese aus meiner Sicht keinen wesentlichen Beitrag zum eigentlichen Ausbildungsziel leisten.
Variation
Es gab wenig Abwechslung im Arbeitsalltag. Die Aufgaben haben sich häufig wiederholt und es wurden nur selten neue Tätigkeiten oder Arbeitsbereiche gezeigt. Dadurch hatte man kaum die Möglichkeit, unterschiedliche Bereiche des Berufs kennenzulernen und sich fachlich weiterzuentwickeln.
Respekt
Der respektvolle Umgang war nicht immer gegeben. Als Auszubildende wurde man teilweise nicht ernst genommen viel gelästert und es fehlte an Wertschätzung für die eigene Arbeit und Leistung. Ein respektvoller und unterstützender Umgang hätte die Ausbildungszeit deutlich angenehmer gemacht.