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2 von 9 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

WEIL ich es mir Wert bin

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Friedrichsdorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wettbewerbsfähige Vergütung: Das Gehalt war im Vergleich zu anderen Positionen in der Branche gut und das höchste, das ich in meiner bisherigen Laufbahn erhalten habe. Für die geleistete Arbeit war es angemessen und zeigte zumindest eine gewisse Anerkennung.

Flexibilität in den Öffnungszeiten: Im Vergleich zu anderen Unternehmen sind die Öffnungszeiten relativ entspannt

Einsatzbereitschaft von Kollegen: Trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen und des Personalmangels haben die Kollegen oft zusammengehalten und versucht, gemeinsam Lösungen zu finden, um den Arbeitsalltag zu meistern.

Vielfältige Aufgaben: Aufgrund des Personalmangels hatte man die Chance, sich in verschiedenen Bereichen auszuprobieren und unterschiedlichste Aufgaben zu übernehmen, was teilweise lehrreich war.

Stabilität im Job: In einem unsicheren Arbeitsmarkt war die Anstellung hier im Vergleich zu anderen Arbeitgebern eine Form von Arbeitsplatzsicherheit.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider gab es im Unternehmen viele Probleme. Die Arbeitsatmosphäre war durch mangelnde Sauberkeit, veraltete Technik und eine fehlende Kommunikation zwischen den Abteilungen belastet. Das Vorgesetztenverhalten war oft unzugänglich und wenig unterstützend, und es herrschte eine unfaire Aufgabenverteilung. Viele Kolleginnen und Kollegen wurden bevorzugt behandelt, was zu Unmut führte. Weiterhin gab es keine klaren Strukturen bei der Urlaubsplanung oder Aufgabenverteilung, und Weiterbildungsmöglichkeiten wurden nicht angeboten. Auch das Unternehmensimage litt unter schlechten Kundenbewertungen, die größtenteils auf mangelhafte Produktqualität und unzureichenden Kundenservice zurückzuführen waren. Zudem fehlte es an einem umwelt- und sozialbewussten Handeln.

Verbesserungsvorschläge

Verbesserung der Gebäudepflege und Infrastruktur: Eine regelmäßige und gründliche Reinigung sowie die Behebung von Baumängeln sollten Priorität haben, um eine angenehme Arbeitsumgebung zu schaffen. Dies könnte durch einen externen Reinigungsdienst oder regelmäßige Wartungsmaßnahmen sichergestellt werden.

Reparatur und Modernisierung der technischen Infrastruktur: Die Systeme sollten auf den neuesten Stand gebracht werden, um Ausfälle und Verzögerungen zu vermeiden. Investitionen in stabilere Server und ein zuverlässiges Internet wären dringend notwendig.

Förderung einer offenen Kommunikation: Um Missverständnisse und das Verbreiten von Gerüchten zu vermeiden, sollten regelmäßige Meetings und eine transparente Kommunikation zwischen allen Ebenen des Unternehmens stattfinden. Ein wöchentliches Briefing oder eine interne Plattform für den Austausch könnte helfen, das Vertrauen zu stärken und das Gefühl der Unsicherheit zu verringern.

Feedbackkultur stärken: Es sollte mehr Raum für Mitarbeitende geben, ihre Anliegen und Ideen offen zu äußern, ohne das Gefühl zu haben, nicht ernst genommen zu werden.

Teamfördernde Maßnahmen: Team-Building-Maßnahmen und gemeinsame Veranstaltungen könnten den Zusammenhalt stärken. Zudem könnte eine faire Aufgabenverteilung helfen, das Konkurrenzdenken zu verringern und mehr Zusammenarbeit zu fördern.

Fairness und Transparenz bei der Arbeitszeitgestaltung: Eine gerechte und transparente Urlaubsplanung sowie klare Regeln für freie Tage würden dazu beitragen, das Gefühl von Ungleichbehandlung zu vermeiden.

Schulung der Führungskräfte: Eine Schulung zu Leadership und Kommunikation für Vorgesetzte könnte helfen, ein respektvolleres und transparenteres Arbeitsumfeld zu schaffen. Führungskräfte sollten lernen, ihre Mitarbeitenden ernst zu nehmen, ihre Anliegen anzuhören und klare Entscheidungen zu treffen.

Förderung von Fairness und Chancengleichheit: Es sollten klare, nachvollziehbare Kriterien für den Zugang zu freien Tagen und Urlaub bestehen, um das Gefühl von Ungleichbehandlung zu vermeiden. Eine transparente Personalpolitik würde hier zu einer gerechteren Arbeitsumgebung führen.

Mitarbeiter:innen mehr einbeziehen: Es sollte sichergestellt werden, dass alle Mitarbeitenden die gleichen Chancen und Rechte haben, unabhängig von persönlichen Beziehungen oder Befindlichkeiten.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt stark belastet. Der Betrieb befindet sich seit mehreren Jahren in einem schlechten Zustand, obwohl das Gebäude noch relativ neu ist. Offenbar gab es bereits beim Bau Mängel, da das Gebäude sichtbar verfällt.

Auch Kundinnen und Kunden äußern regelmäßig Unzufriedenheit, was zusätzlich zur angespannten Stimmung beiträgt. Besonders problematisch war die mangelnde Sauberkeit: Es wurde weder regelmäßig noch gründlich gereinigt. Die Böden in den Büroräumen waren teilweise stark verschmutzt.

Schließlich waren viele Kolleginnen und Kollegen so frustriert, dass sie eigenständig Reinigungsmaterial aus dem Baumarkt besorgt haben, um zumindest ein Mindestmaß an Hygiene herzustellen. Dieses Engagement der Mitarbeitenden konnte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass grundlegende organisatorische und strukturelle Probleme bestehen.

Image

Das Image des Unternehmens ist insgesamt schlecht. Was die geringe Kundenzufriedenheit widerspiegelt. Es werden keine aktiven Maßnahmen ergriffen, um diese Situation zu verbessern oder das Image aufzupolieren.

Viele Kunden sind unzufrieden – sowohl mit der Qualität der Fahrzeuge als auch mit der Betreuung nach dem Kauf oder bei Kaufinteresse. Diese negativen Erfahrungen wirken sich nicht nur auf das Kundenvertrauen aus, sondern auch auf das allgemeine Ansehen des Unternehmens.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist grundsätzlich teilweise gegeben, da die Öffnungszeiten im Vergleich zu anderen Unternehmen nicht besonders straff sind. Dadurch entsteht zunächst der Eindruck von mehr Flexibilität.

In der Praxis ist diese jedoch sehr ungleich verteilt. Möchte man selbst einen freien Tag oder hat private Termine, muss man oft stark dafür kämpfen. Ob ein Wunsch berücksichtigt wird, scheint eher vom guten Willen abhängig zu sein als von klaren Regeln. Während einige Mitarbeitende um freie Tage ringen müssen, erhalten andere Kolleginnen und Kollegen spontan und ohne ersichtlichen Grund frei. Dies führt zu Frustration und dem Gefühl von Ungleichbehandlung.

Karriere/Weiterbildung

Leider wurden im Unternehmen auch keine Weiterbildungen angeboten. Trotz der Bedeutung von kontinuierlicher beruflicher Entwicklung und dem Wunsch Fähigkeiten zu erweitern, gab es keine Möglichkeiten zur Fort- oder Weiterbildung. Dies führte dazu, dass man in seiner beruflichen Entwicklung stagnierte und keine Unterstützung für den Erwerb zusätzlicher Qualifikationen erhielt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war grundsätzlich in Ordnung und sogar das höchste, das ich in meiner bisherigen Laufbahn erhalten habe. Es war also im Vergleich zu anderen Positionen durchaus wettbewerbsfähig, auch wenn es in anderen Bereichen des Unternehmens viele Herausforderungen und Defizite gab.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein im Unternehmen ist leider kaum vorhanden. Es gibt keine erkennbaren Initiativen oder Maßnahmen, die auf Nachhaltigkeit oder soziale Verantwortung hinweisen. Weder in Bezug auf den Umweltschutz noch auf die Unterstützung von gemeinnützigen Projekten oder die Förderung sozialer Standards innerhalb des Unternehmens wird aktiv gehandelt.

Auch die Mitarbeiter:innen werden nicht in nachhaltige Entscheidungen eingebunden oder ermutigt, umweltbewusster zu handeln. Dies führt zu einem insgesamt fehlenden Bewusstsein für die Bedeutung von ökologischer und sozialer Verantwortung – sowohl im Betrieb als auch in der täglichen Arbeit.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist nur sehr gering ausgeprägt. Statt eines unterstützenden Miteinanders herrscht häufig ein Klima, in dem jede und jeder für sich selbst kämpft, um besser dazustehen.

Besonders problematisch ist der Umgang mit Dienstplänen: Wenn einzelne Kolleginnen oder Kollegen keine Lust auf ihren Dienst haben, wird selbstverständlich erwartet, dass andere einspringen. Kann man selbst jedoch einmal nicht übernehmen, wird man schnell als unsolidarisch oder „der Böse“ dargestellt. Dies verstärkt das Gefühl von Ungerechtigkeit und fehlender Wertschätzung innerhalb des Teams.

Umgang mit älteren Kollegen

In der Vergangenheit soll es innerhalb des Unternehmens zu Mobbing gekommen sein, zumindest wurde mir dies so erzählt. Betroffen war eine Kollegin, die mittlerweile nicht mehr im Unternehmen tätig ist. Es ist jedoch besorgniserregend, dass solche Informationen kursieren, da sie das Arbeitsklima zusätzlich belasten und das Vertrauen in den Umgang miteinander beeinträchtigen.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten des Vorgesetzten wirkt insgesamt sehr schwierig. Er macht den Eindruck, als sei ihm die Firma über den Kopf gewachsen. Gespräche mit Mitarbeitenden sind meist sehr kurz gehalten – es sei denn, er selbst spricht. In diesen Fällen können Gespräche sehr lang werden, ohne dass auf die Anliegen der Mitarbeitenden wirklich eingegangen wird.

Eigene Themen oder Probleme scheinen entweder nicht ernst genommen oder nicht gewünscht zu sein. Zudem ist Vorsicht geboten, wenn man private Kontaktdaten weitergibt: Private Inhalte oder Postings werden offenbar aufgegriffen und in einer Weise kommentiert oder verwendet, die sich gegen Mitarbeitende richten kann. Dies hinterlässt ein ungutes Gefühl und schränkt das Vertrauen stark ein.

Arbeitsbedingungen

Die technischen Systeme sind veraltet und arbeiten sehr langsam. Die Server stürzen regelmäßig ab, und das Internet funktioniert oft nicht zuverlässig. Ein modernes Kassensystem gibt es nicht – stattdessen wird mit einer einfachen Kasse wie auf einem Flohmarkt gearbeitet. Ob dies den rechtlichen Anforderungen entspricht, bleibt fraglich.

Auch die Sauberkeit lässt zu wünschen übrig, was dazu führt, dass man selbst regelmäßig zum Reinigungsmittel greifen muss, um wenigstens ein Minimum an Ordnung und Hygiene zu schaffen. Ein weiterer störender Punkt ist die fehlende persönliche Arbeitsgestaltung: Es gibt keinen festen Platz, und der Arbeitsplatz ist so eingerichtet, dass jeder überall arbeiten kann und soll. Das macht es schwierig, einen eigenen Bereich zu gestalten oder sich wirklich wohlzufühlen.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist kaum bis gar nicht vorhanden. Wichtige Informationen werden selten offen oder transparent weitergegeben. Stattdessen werden viele Themen hinter dem Rücken der Mitarbeitenden besprochen.

Der sogenannte „Flurfunk“ funktioniert hingegen sehr gut und ist oft die einzige Informationsquelle

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist in diesem Unternehmen leider nicht gegeben. Einige Kolleginnen und Kollegen werden bevorzugt behandelt, erhalten plötzlich und ohne nachvollziehbaren Grund freie Tage oder sogar Wochen – und das häufig zu besonders stressigen Zeiten, wie in der Hochsaison. Dadurch entsteht zusätzliche Personalmangel, der dann wieder von den anderen Mitarbeitenden aufgefangen werden muss.

Auf der anderen Seite muss man selbst, wenn man frei haben möchte oder früher gehen will, dies monatelang im Voraus anmelden. Urlaubstage werden erstmal ignoriert, und auch hier ist eine wiederholte Nachfragen notwendig. Zudem muss man sich ständig mit mehreren Personen absprechen, wobei diese Gespräche oft keine Ergebnisse bringen und nicht die nötige Kommunikation stattfindet.

Interessante Aufgaben

Interessante oder klar definierte Aufgabenbereiche sind kaum vorhanden. Aufgrund des ständigen Personalmangels muss man faktisch alles übernehmen, unabhängig von Qualifikation oder ursprünglicher Stellenbeschreibung.

Eine klare Aufgabenverteilung existiert nicht. Dadurch entsteht häufig Überforderung, Unklarheit über Zuständigkeiten und das Gefühl, nur Lücken zu füllen, anstatt sinnvoll und strukturiert eingesetzt zu werden.

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Mehrfachbewertung

Automobilverkäufer

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Friedrichsdorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man legt wert auf Weiterbildung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenig Mitarbeitergespräche und kein Teambuilding / Feste

Verbesserungsvorschläge

Mehr Kommunikation mit den Mitarbeitenden


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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