Nach Krebsdiagnose Kündigung bekommen - viel heiße Luft von wegen Familie und Zusammenhalt!
Arbeitsatmosphäre
Alle Kolleg*innen waren gestresst und haben viel über die zu geringe Personaldecke geschimpft. Auch die Arbeitsbedingungen waren teils zweifelhaft: kaputtes Arbeitsmaterial, umfangreiche Online-Schulungen müssen in der Freizeit gemacht werden, stempelt man 1 min. zu spät, zählt die ganze Viertel Stunde nicht als Arbeitszeit, Überstunden nach Ladenschluss zum Aufräumen werden ebenfalls nicht bezahlt.
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Nach Außen versucht man sich als freundliches Familienunternehmen zu präsentieren. Leider ist da im täglichen Arbeiten nicht mehr viel von zu spüren. Zur Familie gehört man als Mitarbeiter*in wohl nur so lange, wie man den Eigentümern hilft Geld zu machen.
Gehalt/Benefits
Knapp über Mindestlohn
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sozialbewusstsein gleich null, auch wenn nach außen gern mit Team & Familie geworben wird. Nachdem ich aufgrund einer Krebsdiagnose krank geworden bin, wurde mir gekündigt. Da mein Vertrag als Aushilfe (Minijob) sowieso befristet war, fachlich nicht nachvollziehbar und menschlich schlicht enttäuschend - aber ich hatte leider nichts anderes erwartet. Zum Glück hab ich im Hauptjob nen Arbeitgeber, der seine Werte wirklich lebt und mich in der schwierigen Zeit voll unterstützt.
Vorgesetztenverhalten
Sehr veraltetes Führungsverständnis - alles läuft über Hierarchie, Kontrolle und Verbote. Mein persönliches Highlight in der Einarbeitungsbroschüre: wenn man krank ist, muss man sich selbst um Ersatz für seine Schichten kümmern.
Kommunikation
Viel unterschiedliche Aussagen, Kommunikation von der Zentrale immer wenig wertschätzend, hohes Misstrauen den Mitarbeiter*innen gegenüber.