Sowohl als auch. Vorstellung und Realität
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt kommt immer pünktlich. Was ich auch schon anders erlebt habe. Für mich sind es meine Kollegen in meiner Filiale und meine Bereichsleitung die echt 'ne Bombe ist. Die Hilfe bei Fragen auch von Ma's in der Zentrale. Teilweise gutes Verhältnis zwischen den verschiedenen Bereichen (Fahrer, Techniker, PEP). Für mich, das die Überstunden ausbezahlt werden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die unterschiedlichen Einstiegsgehälter. Die Stundenkürzungen obwohl teils mehr Aufwand.
Verbesserungsvorschläge
Bitte bitte mehr Anerkennung über das Gehalt an die Verkäufer/- innen. Die Kürzungen in den Filialen an Stunden überdenken. Das maximalprinzip funktioniert nur bis zu einem gewissen Punkt. Das Maximale mit dem Minimalsten kann man nur mit bedachten Mitteln erreichen.
Arbeitsatmosphäre
Ich bin in einer Filiale tätig welche zum Raum Speyer, Altlußheim, Reilingen, Neulußheim bis nach Ubstadt-Weiher und Bruchsal und noch einige mehr. Also ein weitläufiger Bereich. Die Atmosphäre ist abhängig von den einzelnen Mitarbeitern in der Filiale. Die "Chemie" muss stimmen. Daher wird es oft vorkommen, dass Kollegen kommen und unter Umständen wieder gehen. Es besteht allerdings die Möglichkeit, das Unternehmen nicht gleich verlassen zu müssen. Man kann sich auch in eine andere naheliegende Filiale versetzen lassen. Und mit eigenem Willen ist es dann genau diese Filiale mit den passenden Kollegen. Ich habe die richtige Filiale mit den richtigen Kollegen/ Partnern für mich gefunden. Wir helfen uns gegenseitig und springen füreinander ein. Ebenso passt auch meine, für mich zugeteilte Bereichsleitung echt super zu mir. Sie hat mir in vielen schwierigen Situationen (beruflich wie privat) geholfen. Hat stets ein offenes Ohr. Beruflich streng aber echt fair. Gibt Tips und Ratschläge bei evtl. Blockaden im weiterkommen mit Kollegen, welche mir sehr oft geholfen haben. Sie geht auf Wünsche ein und versucht auch diese für den Mitarbeiter umzusetzen, soweit es möglich ist.
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Durch den häufigen Personalwechsel hat der Ruf der Bäckerei Görtz in unsere Gegend gelitten. Es sollte allerdings auch beachtet werden, dass viele negativen Äußerungen von ehemaligen MA's kommen welche nicht zufrieden waren Aufgrund ihrer eigenen Einstellung zur Arbeit. Wenn man sich bei Bäcker Görtz als Verkäufer/-in bewirbt, sollte man sich bewusst sein, daß es verschiedene Schichten gibt in welche ALLE Ma's tätig sind. Dass es nicht NUR bedienen ist sondern auch mal den Besen oder den Lappen in die Hand zu nehmen, auch mal die Bedarfsware veräumen heisst.
Work-Life-Balance
Im Einzelhandel, egal in welchem Unternehmen, gibt es derzeit Personalmangel. Dennoch achten wir darauf, daß es eine ausgeglichene Balance gibt zwischen Arbeit und Freizeit. Es kann mal vorkommen, daß mal Überstunden anfallen. Diese werden grundsätzlich finanziell entlohnt mit dem Gehalt. Was man mehr arbeitet, wird auch mehr vergütet.
Karriere/Weiterbildung
Bei der Bäckerei Görtz hat man die Chance von der "einfachen Verkäuferin" sich über die stellvertretenden Filialleitung zur Filialleitung bis zur Bereichsleitung hochzuarbeiten. Aufstieg also möglich. Mir persönlich reicht die Filialleitung.
Gehalt/Benefits
Für das was Alle an der Basis leisten und von ihnen Verlangt wird, ist es zuwenig. Dafür, dass die Verkäufer auch das Gehalt für die Büromitarbeiter reinarbeiten, ist es zu wenig. Dafür, daß neue Kollegen teils das gleiche an Gehalt bekommen, wie Kollegen welche bereits zwei Jahre dabei sind, ist es nicht fair. Dafür, daß in Reinigungsunternehmen Quereinsteiger bis zu einem Euro mehr bekommen als in diesem Unternehmen, ist es zuwenig. Und ich rede hier bei Reinigungsfirmen welche viel kleiner aufgestellt sind als die Bäckerei Grötz. Ich schätze mal, bei denen ist die Büroebene kleiner gehalten als bei Bäcker Görtz und wird somit mehr Fokus auf die körperliche Arbeitenden gelegt als auf die geistig Arbeitenden. Nur eine Vermutung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Bäckerei Görtz versucht viel für die Umwelt und dem sozialen Aspekt zu tun. Für genauere Infos empfehle ich sich direkt mit der Zentrale in Ludwigshafen in Verbindung zu setzen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt in meiner Filiale ist super. Den neuen Kollegen wird geholfen auch bis zum Schluss ihrer Schicht. Ich selbst bin ihnen auch in der Spätschicht erreichbar. Wir helfen uns gegenseitig. Auch wenn kurzfristig für einen Kollegen im privaten etwas ansteht, finden wir zusammen eine Lösung. Es ist nur natürlich, daß es auch mal reibereien gibt. Dies ist normal wo mehrere Menschen miteinander arbeiten. Es ist die Kunst, einen Weg zu finden. Als Filialleitung sollte man auch die Stärken und Schwächen der Kollegen beachten. Die Stärken auf jeden Fall fördern und an den Schwächen arbeiten und weitesgehend reduzieren. Aber stets mit Respekt. Ein Bitte und Danke auch von Führungskräften kann erwartet werden, und man erreicht dadurch vieles.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen haben die Möglichkeit, sofern es deren Wunsch ist, sich im ruhigere Filialen versetzen zu lassen. Allerdings sollte man auch als Filialleitung so fair sein und stets auf Ältere Kollegen achten. Sobald man erkennt, daß diese mit einer Umsatzstarken Filiale aufgrund deren Aufwand und Kundenaufkommen überfordert sind und mit ihren Aufgaben nicht mehr hinterher kommen, mit ihnen ein Lösung finden. Es geht schließlich auch um deren Gesundheit und Wohlbefinden.
Vorgesetztenverhalten
Meine Bereichsleitung hat einen sehr großen Bereich. Ca. 25 Filialen. Das Gebiet erstreckt sich über Schwetzingen, Brühl, Speyer, Neulußheim, Reilingen, Hockenheim, Altlußheim bis nach Bruchsal, Bad Schönborn, Kronau. Habe jetzt unter Garantie einige Vergessen zu benennen. Sie ist meine direkte Vorgesetzte. Auch wenn sie so viele Filialen und somit Mitarbeiter hat, ist Sie stets mit einem offenem Ohr bei uns. Sie ist streng aber fair. Geht auf Wünsche und Bitten von Kollegen ein. Erwartet aber auch kollegialität und Ehrlichkeit. Also ein geben und nehmen auf beiden Seiten.
Arbeitsbedingungen
Die Bedingungen sind im Grunde nicht schlecht. Es wird nur manches erwartet, was nicht stets umsetzbar ist. Gerade für Fl's und Bl's wird es, so zumindest mein empfinden, langsam aber stetig immer schwerer Anweisungen umzusetzen. Es werden Stunden an der Basis gekürzt, aber man soll das gleiche leisten. Es werden Veränderungen vorgeschlagen und angewiesen von Menschen, welche in der Zentrale sitzen und unter Umständen noch nicht einen Tag in einer starken Filiale gearbeitet haben. Es sind aber auch Menschen, welche mal in Filialen gearbeitet haben aber nun im Bürontätig sind. Diese haben meist den Bezug zu den Tätigkeiten einer Filial-Ma verloren. Man kann die heutige Zeit nicht mehr mit den vor Corona vergleichen. Alles ist teurer geworden. Viele Verdienen weniger. Viele sind mit ihrem eigenen Leben nicht zufrieden. Diese Menschen lassen als Kunde ihren Frust an den Mitarbeitern aus. Es wird immer mehr erwartet aber mit nicht steigender Anerkennung.
Kommunikation
Es könnte in manchen Angelegenheiten etwas besser sein. Nicht unbedingt im Zusammenhang des weiterleiten, sondern in Erklärung. Es ist mir manches mal nicht immer schlüssig, warum etwas Umgesetzt werden soll, welches aus der Sicht der Mitarbeiter entgegen des Weiterkommens einer ganzen Filiale beschlossen wurde. Es gibt noch Mitarbeiter, die mitdenken. Ein einfaches "es wird jetzt so gemacht weil ich es sage und fertig", genügt einigen Kollegen nicht. Diese möchten auch gerne verstehen warum, damit sie auch echt hinter dem Ganzen stehen können.
Gleichberechtigung
Egal welches Geschlecht, welches Alter. Jeder/ Jede hat die gleichen Chancen in diesem Unternehmen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind für eine Bäckereifiliale ausreichend und vielfältig. Vom Einräumen über das Backen. Vom belegen bis verkaufen. Vom bestellen der eigenen Bedarfsware bis hin zum richten der Kundenbestellungen. Vom beraten der Kunden bei Wünschen bis zu evtl. weiterleiten in die Zentrale dieser Wünsche. Vom sauber halten der Filiale bis zur Verantwortung über die Kassen. Alles da. Und ein Jeder oder eine Jede ist angehalten diese zu können. Also Allrounder sind gefragt. Ebenso werden die Dienstpläne von den Filialleitern und/ oder deren Stelvi gemacht.