Zwei Jahre makellos in der Firma gearbeitet und jetzt gekündigt ohne Angabe von Gründen (Gerichtsprozess/Arbeitsgericht)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Rechtzeitige Lohnzahlung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass ich nach zwei Jahren eine "ordentliche" "fristgemäße" Kündigung ohne Angabe von Gründen von einer Frist von zwei Wochen erhielt. Finde den Fehler.
Nun stehe ich vor dem Arbeitsgericht und Klage gegen die nicht rechtmäßige Kündigung und gegen die Differenzbeträge von Urlaub und Krankheitstage. (P.S. mein Resturlaub hat der Bachmeier auch behalten)
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter anständig (vgl. Konkurrenz) bezahlen. Die Führungsebene schulen, den Job attraktiver machen.
Arbeitsatmosphäre
Kollegen unfähig und man ist froh wenn Feierabend ist. Generell schlechte Laune ob Intern oder Extern. An sich nicht schön.
Image
Nach außen sehr scheinheilig und wahrscheinlich positiv.
Work-Life-Balance
Arbeitspläne sind in der Regel am Donnerstag/Freitag erst verfügbar für die nächste Woche, Urlaub wird erst (wenn überhaupt) eine Woche vor Antritt erst genehmigt. An sich Katastrophale Umstände, und wenn man im Urlaub sich befindet rät sich nur das Handy auszuschalten, sonst kommt ein Anruf, ob man denn arbeiten könne wegen Personalmangel.
Karriere/Weiterbildung
Habe in meiner Zeit im Raum Landshut keine Weiterbildungen/Aufstiege miterlebt.
Gehalt/Benefits
Mindestlohn, bei Gelehrten etwas darüber. Krankheitstage werden Pauschal mit 1,5 Stunden vergütet, sowie Urlaubstage mit 2 Stunden pro Tag. (Hierzu klage ich gerade auch meine Differenz vor dem Arbeitsgericht)
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung war jetzt nicht der Hit und Wasserhähne laufen auch mal am Stück durch ohne Benutzung.
Kollegenzusammenhalt
Einer schimpft über den anderen, an sich kann man froh sein wenn man nicht in Kreuzfeier landet.
Umgang mit älteren Kollegen
Hierzu gab es nie Streitigkeiten aufgrund des Alters, zumindest nicht, dass ich wüsste
Vorgesetztenverhalten
Mit meiner direkten Vorgesetzen gab es nie Probleme, aber darüber lässt man lieber alles seine/r Vorgesetzen klären. In den zwei Jahren wurde drei Mal die komplette Führungsebene getauscht, da Kündigung/Versetzung oder aus ungeklärten Gründen
Arbeitsbedingungen
Joa, nichts besonderes. Man sollte kreativ sein.
Kommunikation
Je nach Filiale, ich hatte das Glück eine kompetente Filialleitung/Betreuung gehabt zu haben und dadurch war die Kommunikation okay. Aber alles was darüber hinaus geht ist eine Katastrophe, sprich Kommunikation zur Verkaufleitung oder Gebietsleitung.
Gleichberechtigung
Kann ich schlecht beurteilen, da ich der einzige Mann in der Filiale über die zwei Jahre war
Interessante Aufgaben
Gab nie welche, da jeden Tag die gleiche stumpfe Arbeit, ja man arbeitet im Verkauf aber sowas habe ich noch nie erlebt.