Gut am Arbeitgeber finde ich
Weihnachtsfeiern die die Firma gemacht hat. Wo zwar die Atmosphäre auch ganz komisch war und man nicht einmal da freundlich zueinander sein konnte. (Auf der Weihnachtsfeier!) Aber immerhin war es vielleicht ein Versuch seitens der Firma.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider so gut wie alles. Würde da nicht wieder hingehen, selbst wenn die mich zwingen würden.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter als lebendige Wesen, mit Gefühlen und Bedürfnissen sehen und nicht nur als Ware, die ausgetauscht und weggeschmissen wird, wenn sie verheizt ist.
Arbeitsatmosphäre
Dazu ist alles gesagt.
Karrierechancen
Keinerlei Aufstiegschancen. Gerade wenn man dort gelernt hat, bleibt man auf ewig der Dep vom Dienst. Auch bei guten Leistungen, kaum Krankheitstagen und viel Fleiß, keine Aussicht auf Besserung. Von mehr Gehalt braucht man gar nicht erst anfangen. Reicht ja selbst für ein single Leben kaum aus. (Als Geselle wohlgemerkt).
Arbeitszeiten
Halt normale Arbeitszeiten wie beim Bäcker. Nachtschicht und Wechselschichten waren normal. Dies wird bei jeden Bäcker so sein. Allerdings unschön, wenn man von 22 Uhr bis 16 Uhr arbeiten muss. Und dann wieder in um 22 arbeiten muss. Dies kam mehrmals vor. Wurde auch als normal hingestellt.
Ausbildungsvergütung
Man hatte versprochen, das ich ein 10 monatige Praktikum absolvieren kann und dann im 2. Lehrjahr starten kann. Daraus wurde aber leider nichts. Da heißt ich habe dort erstmal ein 10 monatiges Praktikum gemacht, in dem Glauben dann im 2. Lehrjahr beginnen zu können. Ich wollte das dann natürlich durchziehen und nicht abbrechen, also habe ich in den sauren Apfel gebissen. Aber richtig war das nicht. Übrigens bekommt man natürlich als Praktikant sogar noch weniger als im 1. Lehrjahr, was ja auch noch wichtig zu erwähnen ist.
Die Ausbilder
Niemand hatte so richtig Lust, Ausbildungsinhalte zu vermitteln. Wenn dann nur widerwillig und auf Nachfrage. Keine Wertschätzung bei guten Leistungen.
Spaßfaktor
Arbeitsatmosphäre war eine Katastrophe. Mobbing war an der Tagesordnung. Selbst unter den Kollegen, die schon lange da waren.
Aufgaben/Tätigkeiten
Wie gesagt, als Auszubildender kaum etwas gelernt, obwohl ich neugierig war und Lust gehabt hätte neues zu lernen. Was ja auch wichtig für die Prüfung gewesen wäre. Weil sauber machen und die Spülmaschine bedienen, kamen leider in der Prüfung nicht vor.
Variation
Kaum Abwechslung. Zu 90 Prozent jeden Tag das gleiche, obwohl es unterschiedliche Posten gegeben hat, und Variation durchaus möglich gewesen wäre.
Respekt
Wie oben beschrieben, keine Wertschätzung, Mobbing, jeder ist nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Zum Teil werden auch einfach stumpf Lügen von Führungspositionen verbreitet anstatt es selbst mit dem Mitarbeiter zu klären oder das Gespräch zu suchen. Dann wird man vom Chef vor vollendete Tatsachen gestellt und versteht gar nicht mehr was eigentlich los ist.