Wird eigentlich nur noch schlimmer...
Verbesserungsvorschläge
Eine bessere Kommunikation mit den Menschen die tatsächlich die "Drecksarbeit" erledigen, statt einem bloßen Blick auf die Zahlen im System.
Auch das Arbeiten alleine, um Personalkosten zu sparen, sollte unbedingt reduziert werden.
Arbeitsatmosphäre
Die stressige Arbeit macht sich bemerkbar. Viele Kollegen fühlen sich ungerecht behandelt und kommen ungern zur Arbeit. Das drückt natürlich auf die Stimmung, grade gegenüber Vorgesetzten.
Kommunikation
Könnte besser sein. Die Dienstspläne bekommt man je nachdem erst zwei drei Tage vorher für die kommende Woche, bei Planänderungen noch wesentlich kurzfristiger oder gar nicht. Wenn man Termine rechtzeitig "anmelden" möchte heißt es allerdings die Pläne wären alle schon geschrieben. Unter den Kollegen jedoch ist alles super. Mit Vorgesetzten allerdings....
Kollegenzusammenhalt
Der einzige Grund wieso ich überhaupt noch hier arbeite. Die Kollegen sind super und Teamarbeit wird großgeschrieben. Jedoch hängt das auch star von der Filiale ab in der man letztendlich landet.
Work-Life-Balance
Ob man nun um 5 Uhr morgens anfangen muss, oder erst spät Abends Feierabend hat, beides ist anstrengend. Wenn dann regelmäßig an 6 Tagen die Woche gearbeitet wird, dann ist es auch kein Wunder, dass einem ganz schnell die Lust am Job vergeht. In Teilzeit oder als Aushilfe ist es da schon was entspannter. Allerdings gibt es auch da ständig Probleme mit freien Tagen, Terminen oder ähnlichem, die dann trotz Anmeldung mit den Dienstplänen kollidieren.
Vorgesetztenverhalten
Man ist eine Nummer im System. Mehr nicht. Noch dazu eine Nummer die eigentlich viel zu viel kostet (trotz Mindestlohn). Beschwerden unsererseits werden nicht ernst genommen. Stattdessen soll man sich einfach an die von oben aufgesetzten Vorgaben halten, egal wie unpraktisch oder unsinnig sie sind. Belohnt wird das ganze dann mit einem Umgang, als wäre man eigentlich unter der Würde der Bezirksleitung.
Im kleineren Rahmen, sprich mit der Filialleitung sieht es besser aus. Eher auf Augenhöhe, dennoch fühlt man sich als Arbeitskraft oft nicht ernst genommen.
Interessante Aufgaben
Man ist Mädchen für alles. Gemüse schneiden, schrubben und putzen (je nachdem auch die WC's), spülen und natürlich auch der Verkauf. Wenn das jedoch alles an einer Einzelperson hängen bleibt, weil der Arbeitgeber es als zu teuer erachtet zwei Personen gleichzeitig arbeiten zu lassen, dann hat das nichts mehr mit interessant zu tun, sondern ist einfach nur zu viel. So resultiert das ganze in aufgescheuchtem Hin-und-her-gerenne und stundenlangem Durst oder Hunger, weil man nicht mal die Zeit findet um etwas zu trinken.
Gleichberechtigung
Es werden alle Angestellten gleich behandelt. Unabhängig von Alter, Hautfarbe oder Geschlecht.
Umgang mit älteren Kollegen
Wie bereits gesagt, bei uns alles tip top. Aber natürlich von der Filiale und den dortigen Kollegen abhängig.
Arbeitsbedingungen
Ein Pausenraum wäre schön, statt eines bloßen Stuhls. Ansonsten ist es, wie bereits gesagt, stellenweise einfach zu viel was da von einem als Einzelperson verlangt wird. Dieser Stress ist auf Dauer nicht tragbar und obendrein ungesund für alle Angestellten. Darüber hinaus gibt es weder eine Heizung, noch eine Klimaanlage. Das wird durch die heißen Öfen grade im Sommer ordentlich warm.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bei der Mülltrennung wird sich bemüht. Allerdings ist es unterirdisch wie viel an Lebensmitteln Tag für Tag weggeworfen wird. Das sind Summen, die kann man sich gar nicht vorstellen. Und dieser Überschuss ist vollends beabsichtigt, er soll bei der Bestellung miteingeplant werden.
Gehalt/Benefits
Da gibt es nicht viel zu sagen. Mindestlohn. Und wenn nicht, dann gibt es stolze 12ct mehr die Stunde, egal ob ausgelernte Fachkraft oder nicht.
Image
Schwer zu sagen...
Karriere/Weiterbildung
Ich wüsste nicht wo ich mich in dem Betrieb weiterbilden könnte oder wie ich bitteschön Karriere machen soll. In der Regel bleibt man einfach in der Position, in der man auch anfängt.