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Bäckerei 
Katz
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Dankbar für mein Team von 2019-2022

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bäckerei - Konditorei Adolf Katz e.K. in Vaihingen an der Enz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

immer überpünktliche Lohnzahlung, minutengenaue Abrechnung, sehr gutes und übersichtliches digitales Arbeitszeitkonto

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

mangelnde Transparenz und Kommunikation mit den Mitarbeitenden in den Filialen, mangelnde Präsenz der Oberen vor Ort (sollte sich viel öfter mal blicken lassen und in die Kommunikation gehen), keinerlei Feedbackgespräche mit den Mitarbeitenden

Verbesserungsvorschläge

Gesundheitszuschlag für jeden Monat in der Arbeitnehmer:innen 0 Kranktage hatten, z.B. 1 Euro mehr pro Stunde auf den Stundenlohn oder ein bestimmter Prozentsatz (5-10% plus).

Arbeitsatmosphäre

Wohlfühlatmosphäre. Es hat einfach Spaß gemacht zusammen zu arbeiten. Schon Montags hat man sich schon auf den kommenden Sonntag gefreut.
5 Sterne

Leider blieb dieses Phänomen nicht immer so - das Rumpfteam schrumpfte von Jahr zu Jahr - Kolleg:innen gehen, Kolleg:innen kommen, ein Team konnte nach Corona nicht mehr zusammenwachsen. Warum auch immer... mittlerweile denke ich die Menschen heutzutage wollen gar nicht mehr im Team arbeiten sondern bleiben lieber nur fokussiert auf sich selbst und arbeiten lieber alleine. Kollegenzusammenhalt gibt es nicht mehr. Jeder will nur noch so schnell wie möglich raus aus der Filiale und Nachhause wenn Feierabend ist. :-(
Jetzt nur noch 1 Stern

Image

k.A.

Work-Life-Balance

Der zunehmende Personalmangel lässt keine Work-Life-Balance zu. Entweder man ist so ein "Kollegenschwein" und holt sich einen Krankenschein und lässt so zu den eigenen Gunsten seine Kollegen im Stich oder ansonsten ruiniert man irgendwann seine eigene Gesundheit. Für die Firma zählt nur das eine Schicht abgedeckt ist und die Öffnungszeiten eingehalten werden können. Das die die noch da sind in der Filiale von einem Eck ins andere hetzen weil man unterbesetzt ist, interessiert keinen. Und auch bekommt man keinerlei Hilfe oder Wertschätzung wenn man monatelang Doppelschicht arbeitet - so lange man noch gesund ist und funktioniert, ist es gut und komfortabel für die Firma weil sie das Personalproblem schönreden können und wenn man dann Hilfe ruft dann wird man abgeschossen und plötzlich ist die Qualität der Backwaren und die Sauberkeit der Filiale komplett egal.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man sieht wie sich Filialleiter:innen ihre Gesundheit ruinieren müssen um den Personalmangel auszugleichen und dafür keine Hilfe von "oben" bekommen kann man eine Karriere hier leider nicht empfehlen bevor sich nicht Grundlegendes ändert.

Gehalt/Benefits

Der Mindestlohn für Aushilfe ist seit 2018 von 8,40 auf mittlerweile 12,82 gestiegen. Was ein guter und wichtiger Schritt war - danke SPD! Dadurch wurden auch die Festangestellten endlich besser bezahlt, da sie ja mehr bekommen müssen als eine Aushilfe. Der Negativpunkt an der Geschichte ist, dass dadurch in dieser Branche nunmehr fast nur noch Aushilfen arbeiten und fast gar keine Festangestellten mehr was wiederum die Arbeitsqualität leiden lässt, weil eine Festangestellte natürlich eine bessere Übersicht und Routine in der täglichen Arbeit hat. Ich würde mir wünschen, dass die Menschheit endlich sieht, dass die Brezel in Deutschland immer noch sehr günstig verkauft wird im Vergleich zu anderen Ländern und das die Leute verstehen würden, dass diese Handwerksbranche nur dauerhaft bessere Löhne bezahlen kann wenn die Menschen bereit sind mehr für ihre Brötchen und Brot zu bezahlen. Meistens ist es doch so, dass die die sich über die zu teuere Brezel beschweren, zuhause ein Auto stehen haben das über 50000 Euro Neuwert hat!!!! Kein Mensch braucht so ein teueres Auto oder einen Fernseher der mehrere Tausend Euro kostet!! Oder ein Handy das mehrere Hundert Euro kostet! Umdenken!!!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf die Mülltrennung wird übehaupt nicht geachtet, jeder schmeißt alles irgendwo rein wo er möchte. Immer noch die alten Standard-Frühstücke (Wurstfrühstück und Käsefrühstück) im Verkauf anstatt mal was Grünes, gesünderes, nachhaltigeres zu machen. Keine wirklich richtige Umstellung auf Mehrweg-Kaffeebecher - es gibt nach wie vor immer noch die Plastikbeschichteten Papierbecher die die Mülltonnen ringsum die Filiale überquellen lassen.

Kollegenzusammenhalt

Jeder arbeitet nur noch für sich :-(

Umgang mit älteren Kollegen

Tatsächlich fehlt mir einfach etwas die Wertschätzung für Kolleg:innen die schon lange loyal und treu gegenüber der Firma sind. Anstatt diese erfahrenen Kolleg:innen bei großen Entscheidungen oder Veränderungen mit ins Boot und um Rat zu fragen, wird über deren Köpfe hinweg teilweise Dinge entschieden die in der Praxis null Sinn ergeben. Hätte man die erfahrenen Kolleg:innen gefragt, hätte man sich viel Zeit und Geld sparen können und dieses Geld lieber in eine bessere Bezahlung aller Festangestellten oder für Gesundheitszuschläge z.B. 5% plus auf den Stundenlohn jedes Monats indem man keinen einzigen Tag krank war.

Vorgesetztenverhalten

Wenn die Firma schon keine klaren, nachvollziehbaren Entscheidungen mit Einbeziehung ihrer Filialleiter:innen trifft, wie soll es dann gehen das es an der Basis ebenso funktioniert? Weil jede Filialleitung die das trotzdem versucht so gut umzusetzen verliert jede Rückendeckung der Firma und ist auf sich alleine gestellt und muss sich dann noch dazu ständig vor der Firma rechtfertigen warum sie nicht härter durchgreift wie es die Firma möchte.

Arbeitsbedingungen

Stress, Hektik, mangelndes Verständnis durch Kunden, nur Dollarzeichen seitens der Oberen, Personalmangel, gegeneinander Arbeiten anstatt miteinander, hohe Krankheitsraten und hohe Fluktration sorgen darfür das man sich nicht mehr Wohlfühlen darf, dass man nicht mehr gerne zur Arbeit geht.

Kommunikation

Wenn man offen, ehrlich, direkt und transparent miteinander redet, nichts verheimlicht oder verschweigt (gleiches gilt übrigens auch für die Firma ihren Mitarbeitern gegenüber) baut sich ein Vertrauen auf. Auf dieser Vertrauensbasis kann man miteinander im Team arbeiten und hilft sich gegenseitig und nicht gegeneinander. In Teamarbeit könnte manch stressiger Arbeitstag entspannter laufen, dazu gehören allerdings die Mitarbeit aller!!

Gleichberechtigung

Klar jeder muss alles können sonst funktioniert es nicht, dass man dennoch zwischen Aushilfen und Teil-/Vollzeitangestellte einen Unterschied machen muss ist für mich selbstverständlich. Leider nehmen das heutzutage die meisten Aushilfen als Einladung sich nicht so ins Team zu integrieren und engagieren wie es eigentlich sein sollte. Und wenn einer dann nur zum Verkaufen kommt und rumsteht oder zum Handy greift wenn mal 5 min. kein Kunde im Laden ist, anstatt einen Putzlappen in die Hand zu nehmen oder Aufzufüllen und den Kolleg:innen zu helfen, fördert das nicht gerade den Teamzusammenhalt.

Außerdem sind in der Vergangenheit viel schlimme Dinge passiert wo Mitarbeitende die Benefits der Firma ausgenutzt haben und diese nun für die jetzigen Mitarbeitende gestrichen oder strenger kontrolliert werden. Was sehr schade ist, denn die die es angerichtet haben sind schon lange nicht mehr in der Firma.

Interessante Aufgaben

Der Job ist sehr abwechslungs- und umfangreich. Ich habe es immer geliebt einen Wechsel zwischen Früh- und Spätschicht zu haben und ich habe es auch geliebt einen wechselnden Aufgabenbereich zu haben. Mal war ich für die belegten Brötchen zuständig, mal fürs Einräumen und Auffüllen, mal war ich für das frische Backen in der Filiale sowie das Geschirr (gehört immer zur Backschicht) zuständig. Und manchmal war ich dann auch wieder nur für den Verkauf zuständig. Aber genau das ist die Abwechslung die einen immer auf die nächste Schicht freuen lässt. Und man bleibt selbst vielseitig und lernt am meisten. Und alles macht Spaß. Am meisten lernt man allerdings den Umgang mit unterschiedlichen Menschen. Jeder Kunde ist anders und auch nicht jeden Tag gleich gut drauf. Damit muss man umgehen können und lernt dies auch mit der Zeit und Erfahrung. Echter Mehrwert fürs Leben. Der Umgang mit den Kunden ist in den letzten zwei Jahren immer schwieriger geworden. Dafür hätte ich mir seitens der Firma ruhig auch mal die ein oder andere Schulung gewünscht wie man mit der Unhöflichkeit, dem Unverständnis, der Ignoranz und Arroganz und der Verständnislosigkeit der Kunden besser umgehen kann.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.