40 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
40 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
40 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich war insgesamt acht Jahre in diesem Unternehmen tätig, davon mehrere Jahre als Filialleitung. Ich habe Verantwortung übernommen, Mitarbeiter geführt und den täglichen Filialbetrieb organisiert.
Die ersten Jahre habe ich als familiär und angenehm erlebt. Leider wurde es im Laufe der Zeit zunehmend chaotischer. Die Kommunikation verschlechterte sich massiv, der Chef war kaum greifbar und vereinbarte Termine wurden immer wieder vergessen oder nicht wahrgenommen. Dienstpläne für die folgende Woche kamen teilweise erst am Samstag oder Sonntag – Planungssicherheit sieht für mich anders aus.
Als Führungskraft habe ich mich zunehmend allein gelassen gefühlt. Teilweise war ich im Alltag fast ausschließlich auf Studenten und Aushilfen angewiesen, für die diese Tätigkeit verständlicherweise nicht der Hauptjob war. Eine weitere verlässliche Vollzeitkraft, die dauerhaft unterstützt, fehlte. Das machte die tägliche Arbeit und insbesondere die Verantwortung als Führungskraft zu einer enormen Herausforderung. Gleichzeitig fehlte von oben die notwendige Unterstützung.
Was mich am meisten enttäuscht hat, war jedoch der Umgang mit den Mitarbeitern. Mein Eindruck war zunehmend, dass diejenigen besonders hoch im Kurs standen, die dem Chef nach dem Mund redeten, keine Kritik äußerten und sich selbst sehr gut verkaufen konnten – unabhängig davon, was am Ende tatsächlich geleistet wurde.
Gleichzeitig wurden Mitarbeiter, die schon viele Jahre im Unternehmen waren, zuverlässig ihre Arbeit machten, Verantwortung übernahmen und sich nicht ständig selbst darstellen mussten, zunehmend übergangen und als selbstverständlich angesehen. Genau diese Menschen, die nicht ständig erzählen, wie toll sie sind, sondern einfach ihren Job machen, brauchen meiner Meinung nach Wertschätzung und Anerkennung.
Nach acht Jahren Betriebszugehörigkeit hätte ich mir vor allem eines gewünscht: Wertschätzung. Stattdessen gab es zum Abschied nicht einmal ein persönliches Wort vom Chef. Mein Arbeitszeugnis steht ebenfalls noch aus.
Finanziell kann ich das Unternehmen durchaus positiv bewerten. Meine Kritik richtet sich ausdrücklich nicht gegen die Bezahlung, sondern gegen Führung, Kommunikation, fehlende Unterstützung und vor allem die mangelnde Wertschätzung.
Für ein Unternehmen sollte das meiner Meinung nach ein deutliches Warnsignal sein. Gute und zuverlässige Mitarbeiter, die über Jahre Verantwortung übernehmen und ihren Job machen, sind nicht selbstverständlich. Wer solche Mitarbeiter vernachlässigt und stattdessen vor allem darauf setzt, wer sich am besten verkaufen kann, wird langfristig Schwierigkeiten haben, genau die Menschen zu halten, die ein Unternehmen wirklich tragen.
Die Produkte und das Team was dahinter steckt!
Leider leidet die Arbeitsatmosphäre sehr, da der Zeitdruck von der Geschäftsführung unterschätzt wird.
Gibt es nicht.
Gibt es nicht.
Diese ist gewaltig und ich habe mich immer sehr wohl gefühlt!
Gibt es keine Worte zu. Leider überhaupt nicht einsichtig.
Sehr veraltete Technik und Arbeitsplatzumstände.
Diese ist leider gar nicht vorhanden! #Stracciatella
Gibt es nicht. Jeder wird anders behandelt. Umso mehr man arbeitet (Überstunden), desto freundlicher wird man behandelt.
Personalabteilung kulant bei Freiwünschen und kurzfristigen Terminen (einziger Vorteil darin, dass der Plan so spät kommt), ebenso flexibel bei Überstunden Auf- und Abbau.
Arbeitsplanung ist eine Katastrophe, Chef kann die Aufgabe nicht abgeben an Personalabteilung, sodass es immer wieder zu erheblichen Verzögerungen kommt (zum Teil wusste man Sonntag mittags noch nicht, ob man Montag früh um fünf den Laden auf machen muss). Chef ist sowieso ein Charakter für sich, als normaler Mitarbeiter hat man nicht viel mit ihm zu tun, wenn man jedoch zu einem verpflichtendem Workshop muss, der eigentlich einen sinnvollen arbeitsplatz-bezogenen Punkt schulen soll, und er hingegen das Ganze als Selbstdarstellung verwendet und eher als Lebenscoach auftritt als Workshop-Leiter, sagt das ziemlich viel aus. Zudem sind einige Prozesse einfach schlecht kommuniziert, Änderungen an Urlaubsansprüchen und Auszahlungen nicht öffentlich zu machen, sondern nur nach Nachfrage zeigt für mich die Mitarbeiterfreundlichkeit des Unternehmens. Es wird Flexibilität erwartet bei den Mitarbeitern, auch was Springen zwischen den Filiale angeht, das wird jedoch nicht anständig vergütet, zum Teil soll man in seiner Pause von einer Filiale zur anderen fahren, und gleichzeitig hört der Chef nicht auf die wöchentlichen Bitten seiner Mitarbeiter, den Arbeitsplan früher zur Verfügung zu stellen. Schade.
durch schlechte Planbarkeit nicht gegeben
Keine Teilnahme an Too-Good to go
Kollegen wirklich nett
in manchen Filiale viel zu heiß im Sommer, nur langärmige Hemden
Minimal über Mindestlohn, aber Sonntagszuschlag gut
Sehr hohes Entgegenkommen, was die Einsatzzeiten, sowie den Auf- und Abbau von Überstunden angeht!
leider keine Koorperation mit der Tafel, to good to go, oder ähnlichem
Dienstpläne länger voraus planen
Frühe Sonntagsplanung , 30 Prozent MA Rabatt,
Späte Planung, MA ohne Mobilitäts Möglichkeit sind im Vorteil und haben den kürzeren und auch günstigeren Arbeitsweg . Hier vielleicht mal über Benzingeld für die fahrenden MA ‚s nachdenken
Unbedingt den Einsatzplan eher senden !!!
Da der Chef die Planung wohl immer noch selber macht und nicht an die anderen MA in der Verwaltung abgibt, kommt die Planung leider häufig wieder viel zu spät :(
Man kann nicht planen und es wird immer wieder versprochen die Planung eher zu schicken . Dies passiert aber nur wenn der Chef im Urlaub ist .
Auch Sonderbonus wie Weihnachts und Urlaubsgeld je nach Dauer der Betriebsjahre wäre eine super Motivation
Durch die Erhöhung des Mindestlohn ist der Unterschied zu gelernten Fachkräften zu gering
Gute Organisation, schnelle Reaktionen auf alle möglichen Anfragen, sehr freundlicher Umgang
top
Stundenreduzierung ist ohne Klage unkompliziert möglich
Mindestlohn mit Erhöhung nach Leistungserbringung
Bei stressigen oder respektlosen Kunden wird sehr solidarisch gehandelt. Bei internen Problemen wird das klärende Gespräch gesucht und sowohl von Kollegen- als auch von Führungsseite angemessen reagiert.
Sehr persönlicher, freundlicher und v.a. nahbarer Umgang durch alle "Etagen" hinweg
Arbeitskleidung wird in angemessenem Ausmaß gestellt, muss aber selbstständig gewaschen und gebügelt werden. Sehr frühes Aufstehen ist selbstverständlich teil des Jobs, wer morgens bei Öffnung des Ladens langsam arbeitet wird eventuell nicht vollständig bezahlt (auch hier ist aber die Kommunikation möglich). Für die anstrengende Arbeit werden die Rahmenbedingungen so gut wie möglich gestaltet.
Auf Anfragen etc. wird immer sehr schnell, persönlich und äußerst freundlich eingegangen!
Es ist immer noch ein Verkaufsjob, dementsprechend anstrengend ist die Arbeit. V.a. in den großen Filialen sind die Aufgaben jedoch sehr vielfältig und bedienen verschiedene Interessen
Das man auch mal konstruktive Gespräche sucht . Vorausschauende Planung für Sonn und Feiertage.
Es wird leider wiederholt versprochen, das die Planung eher kommt . Klappt dann auch mal wenn der Chef selbst Urlaub hat . Aber momentan wiederholt leider erst Sonntags
Leider bringt dies immer wieder Unmut und Verunsicherung ins Team .
Und zieht die Stimmung leider runter
Es wird leider wieder häufig erst Sonntags die Einsatzplanung verschickt , was die eigene Planung wirklich erheblich negativ beeinflusst
Gerade wenn man Familie hat und nicht Single ist !
Chef hat unmöglichen Ton
Man bekommt den arbeitsplan 1-2 Tage vorher. Samstag abends erfährt man, dass man Montag um 5 Uhr arbeiten muss.
Man kann mit Problemen zu ihm kommen und es gibt meistens immer eine Lösung. Man kann Veränderungsvorschläge anbringen und er ist Kritikfähig.
Das manchmal zu wenig weiter geleitet wird.
Der Dienstplan muss früher kommen und verlässlicher sein.
Die Vorgesetzten sind sehr daran interessiert das eine gute Arbeitsatmosphäre herrscht.
Der Dienstplan müsste viel eher kommen um besser planen zu können, woran auch gearbeitet wird.
Wenn man Interesse hat kann man mit dem Chef über Weiterbildungen sprechen.
Kommt auf die Kollegen an von sehr gut bis naja ist alles dabei. Überwiegend positiv.
Meistens fair und positiv. Kommt auch aufs eigene Verhalten an.
Könnte in manchen Bereichen besser laufen.
Sozialleistungen könnten besser bezuschusst werden. Gehalt übertariflich und top.
Jeder zählt als Mensch egal ob Aushilfe oder Führungskraft.
Menschlichkeit (siehe Vorgesetztenverhalten)
Familiengefühl
Streben nach Verbesserung
Schöne Arbeitsumgebung
Die Schichtpläne hätten in der Zeit, in der ich bei Küster gearbeitet habe, zum Teil früher verschickt werden können. (Wobei die Arbeitgebenden sich dessen auch bewusst sind und an Verbesserung arbeiten.) Änderungen innerhalb einer Woche (wenn auch selten), habe ich - evtl. auch aus persönlichen Gründen - als stressig erlebt.
Früheres Verschicken der Schichtpläne (siehe unten)
Mehr Rücksprache darüber, wann wieviele Mitarbeitende benötigt werden
(da dies meinem Eindruck nach auch innerhalb einer Filiale nach Saison und Tag in bedeutsamem Maß variieren kann und dem noch mehr Rechnung getragen werden könnte als bisher der Fall) - so lassen sich u.U. auch längere Zeiten bei den Spätschichten vermeiden
T-Shirts als Arbeitskleidung für den Sommer?
Etwas intensivere Einarbeitung in und Festigung von Arbeitsabläufen, die weniger häufig gebraucht werden und somit nicht automatisiert abrufbar sind
evtl. könnten an dieser Stelle auch noch mehr "offizielle" schriftliche Guides, gerne auch in digitaler Form, existieren
Ich habe die Filiale, in der ich gearbeitet habe, als angenehmen Arbeitsort empfunden, ebenso das Miteinander mit den anderen Mitarbeiter*innen. Bei meinem Vorstellungsgespräch und der Weihnachtsfeier ist auch das Gefühl, dass es sich um einen Familienbetrieb handelt, deutlich durchgekommen.
Auf Frei-Wünsche und Urlaubswünsche wurde immer gut eingegangen, sogar dann, wenn sie relativ spontan waren oder einmal knapp nach der Meldefrist kamen.
Hat mich als Aushilfe im Verkauf etwas weniger beschäftigt, ich habe meine Zeit bei Küster aber als lehrreich und auch persönlichkeitsbildend erlebt.
Der Sonntags-/Feiertagszuschlag ist ein schöner Bonus der Arbeit. Ebenso habe ich den Rabatt auf meine Bäckerei-Einkäufe und meinen gelegentlichen Personalverzehr geschätzt, die zudem auch bei Rückfragen von Kund*innen in Form von "first-person experience" hilfreich sein konnten.
Habe ich als sehr positiv erlebt, ich habe mich (nie zum Nachteil der Arbeit) auch oft gut mit anderen Mitarbeiter*innen unterhalten und in den wenigen Fällen, in denen ein spontaner wichtiger Termin in meine Arbeitszeit gefallen ist, hat sich immer jemand gefunden, mit dem ich eine Schicht tauschen konnte.
Auch hier habe ich keine Situationen erlebt, in denen mir ein negativer Umgang aufgefallen wäre.
Mir hat besonders die Menschlichkeit meiner Vorgesetzten gefallen und das Gefühl, nicht bloß als arbeitnehmende Person, sondern eben auch als Mensch im Betrieb zu sein.
Bei meiner ersten Frühschicht hat etwas nicht funktioniert und mein Chef hat sich um fünf Uhr morgens total hilfsbereit sofort darum gekümmert, als ich ihn angerufen habe.
Im Allgemeinen sehr gut (siehe Arbeitsatmosphäre). Im Sommer wurde es in der Filiale, in der ich gearbeitet habe, allerdings sehr warm. (Dazu sei gesagt, dass ich persönlich auch recht hitzeempfindlich bin.)
Zum Teil habe ich die Endzeit der Spätschicht nicht einhalten können, da noch mehr zu tun war (und ich habe von anderen Mitarbeitenden gehört, dass es ihnen ab und zu ebenfalls so ging). Dies hat sich für mich hin und wieder etwas stressig angefühlt. Es war jedoch nie ein Problem, die Zeit "on top" als zusätzliche Arbeitszeit zu notieren und ungefragt ausgezahlt zu bekommen.
Ich habe die Kommunikation stets als freundlich bzw. seltene Ermahnungen/Erinnerungen seitens des Arbeitgebers nie als unangemessen erlebt.
Die Kommunikation per WhatsApp-Gruppen habe ich im Allgemeinen als positive Möglichkeit zur schnellen, problemlosen Klärung von Fragen empfunden, gleichzeitig war damit auch das Gefühl einer gewissen Verpflichtung, sehr häufig die eigenen Messages zu checken, gegeben.
Filialintern hätten einige Dinge noch reibungsloser ablaufen können, wenn Arbeitsabläufe, die nicht an der Tagesordnung sind/nur bestimmte Schichten treffen, bei der Einarbeitung intensiver besprochen oder eingeübt worden wären.
Ich habe keine Situationen erlebt, in denen mir selbst fehlende Gleichberechtigung aufgefallen wäre.
So verdient kununu Geld.