Ich bin seit vier Jahren als Triebfahrzeugführer im Unternehmen tätig.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Loyalität, Toleranz, Flexibilität, ein guter Ausgangspunkt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ungleichheit besteht im Hinblick auf den Einsatz von Lokomotiven unterschiedlicher Baureihen. Änderungen von Dienstplänen unmittelbar vor Schichtbeginn sowie die Beeinflussung persönlicher Arbeitspläne aufgrund der unterschiedlichen Lokomotivnutzung kommen vor.
Verbesserungsvorschläge
Es sollte das Grundgesetz eingehalten werden, insbesondere empfiehlt es sich, Artikel 3 „Gleichheit vor dem Gesetz“ noch einmal zu prüfen und zu berücksichtigen.
Arbeitsatmosphäre
Wenn man seine Arbeit qualitativ und gewissenhaft erledigt, erhält man selbstverständlich auch moralische Unterstützung sowie ein motivierendes Dankesschreiben als Anerkennung.
Allerdings ist die Arbeitsverteilung nicht immer gleichmäßig. Einige Mitarbeitende erhalten eher leichtere Aufgaben, während andere komplexere und anspruchsvollere Tätigkeiten übernehmen müssen.
Aufgrund des relativ großen Lokomotivbestands mit unterschiedlichen Baureihen, darunter auch ältere Fahrzeuge, verfügen nicht alle Triebfahrzeugführer über eine Zulassung für alle im Unternehmen eingesetzten Lokomotiven. Manche arbeiten ausschließlich mit neueren Baureihen, während andere überwiegend ältere Lokomotiven bedienen. Die Vergütung bleibt dabei jedoch gleich.
Eine Diskussion über diese Thematik findet in der Praxis kaum statt. Die derzeitige Praxis scheint vielmehr so zu sein, dass diejenigen, die in der Lage sind, anspruchsvollere Arbeiten auf älteren Lokomotiven auszuführen, auch entsprechend eingesetzt werden, während andere Mitarbeitende häufiger auf moderneren Baureihen mit vergleichsweise geringerer Belastung eingesetzt werden.
Kommunikation
Das Unternehmen veröffentlicht keine öffentlichen Berichte über seine Tätigkeit. Die Mitarbeitenden erfüllen ihre Arbeitsaufgaben und erhalten dafür eine entsprechende finanzielle Vergütung.
Alle für die Arbeit notwendigen Informationen werden den Mitarbeitenden überwiegend auf digitalem bzw. remote Weg zur Verfügung gestellt.
Sollten Fragen oder Unklarheiten entstehen, besteht jederzeit die Möglichkeit, sich an das Unternehmen zu wenden und entsprechende Informationen einzuholen.
Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über ein eigenes Ausbildungszentrum, in dem neue Fachkräfte ausgebildet werden.
Kollegenzusammenhalt
Im Allgemeinen herrscht ein gutes Arbeitsklima im Team. Konflikte zwischen den Mitarbeitenden sind selten, und der Umgang miteinander ist respektvoll und kollegial. Insgesamt wirkt das Team angenehm und freundlich.
Work-Life-Balance
Die Dienstplanung ist grundsätzlich recht flexibel. Innerhalb eines angemessenen Rahmens besteht immer die Möglichkeit, den Arbeitsplan abzustimmen sowie den Urlaub im Voraus zu planen. Auch kurzfristige Anliegen lassen sich in der Regel klären.
Die monatliche Arbeitszeit wird überwiegend eingehalten. Bei erhöhtem Arbeitsaufkommen können gelegentlich kleinere Überstunden anfallen. Dabei gilt selbstverständlich, dass begonnene Aufgaben ordnungsgemäß zu Ende geführt werden müssen und nicht auf halbem Weg abgebrochen werden können.
Dies geschieht jedoch stets im Rahmen der gesetzlichen Arbeits- und Ruhezeiten.
Die Hotels für die Ruhezeiten während der Einsätze werden im Voraus gebucht, sodass in diesem Bereich in der Regel keine Probleme auftreten.
Vorgesetztenverhalten
Das Unternehmen verfolgt im Umgang mit strittigen Situationen und Vorfällen eine eher konstruktive und faire Vorgehensweise. Entscheidungen werden in der Regel nicht vorschnell getroffen, vielmehr wird den Mitarbeitenden die Möglichkeit gegeben, Fehler zu korrigieren.
Bei der Bearbeitung eines Vorfalls werden die betroffenen Mitarbeitenden in der Regel informiert und erhalten die notwendigen Informationen über den Sachverhalt.
Insgesamt kann man sagen, dass das Verhalten der Führungsebene gegenüber den Mitarbeitenden als loyal und fair wahrgenommen wird.
Interessante Aufgaben
Die Arbeitsbelastung ist nicht gleichmäßig verteilt. Aufgrund des relativ großen Lokomotivbestands mit sowohl neuen als auch älteren Baureihen gibt es Mitarbeitende, die überwiegend auf modernen Lokomotiven eingesetzt werden, während andere häufiger mit älteren Fahrzeugen arbeiten müssen.
Für den Einsatz auf älteren Baureihen ist zwar eine zusätzliche Vergütung vorgesehen, diese wird jedoch von einigen Mitarbeitenden nicht als ausreichend empfunden, um die damit verbundenen Einschränkungen im persönlichen Komfort vollständig auszugleichen.
Letztlich ist die Gesamtvergütung bei den Mitarbeitenden dennoch in etwa vergleichbar.
Gleichberechtigung
In diesem Bereich besteht vollständige Gleichstellung für alle Mitarbeitenden.
Umgang mit älteren Kollegen
In diesem Punkt herrscht auch Gleichbehandlung.
Arbeitsbedingungen
Wie bereits erwähnt, gehören nicht alle eingesetzten Lokomotivbaureihen zu den modernen Fahrzeugen. Ältere Lokomotiven entsprechen teilweise nicht mehr den heutigen Anforderungen an Arbeitshygiene und Arbeitskomfort. Sie weisen unter anderem einen erhöhten Geräuschpegel, eine unzureichende Beleuchtung sowie häufiger auftretende technische Störungen auf.
Aus diesem Grund sind die Arbeitsbedingungen auf älteren Lokomotivbaureihen deutlich ungünstiger. Dies kann innerhalb des Teams zu einem gewissen Ungleichgewicht in der Wahrnehmung der Arbeitsbelastung führen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In diesem Punkt ist alles in Ordnung. Das Unternehmen legt großen Wert auf den Umweltschutz und investiert viel Zeit und Energie, um Maßnahmen zum Schutz des Planeten Erde umzusetzen.
Gehalt/Benefits
In diesem Punkt ist alles in Ordnung. Soziale Leistungen und Vergünstigungen werden eingehalten. Das Gehaltsniveau liegt über dem Durchschnitt vergleichbarer Unternehmen.
Image
Das Ansehen des Unternehmens leidet teilweise unter den unterschiedlichen Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden und dem Einsatz älterer Lokomotiven im Betrieb.
Karriere/Weiterbildung
Das Unternehmen bietet alle notwendigen Möglichkeiten hierfür und ist ein sehr guter Ausgangspunkt für Berufseinsteiger. Es verfügt über eine eigene Ausbildungsschule.
Die Technik ermöglicht es, Fertigkeiten im Umgang und in der Bedienung von Lokomotiven unter realen Bedingungen zu verbessern. Zudem herrscht ein konstruktives und nachsichtiges Vorgehen gegenüber Fehlern von neuen Mitarbeitenden.