1.680 Mitarbeitern an zehn Standorten - Trotzdem kein Betriebsrat
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Obstkorb – ja, das Meme trifft auf Baker Tilly sehr gut zu
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
dass es keinen Betriebsrat gibt. Auch wenn die HR hierauf bestimmt mit vorgefertigten Schönwetter-Sätzen antworten wird: Baker Tilly ist eines der größten Unternehmen seiner Art in Deutschland, trotzdem gibt es keinen Betriebsrat. Jetzt kann man natürlich argumentieren, es liege an den Mitarbeitenden, die keinen gründen. Man kann aber auch glauben, dass das von der Führung nicht gewünscht ist.
-Es fallen natürlich viele Überstunden an. Bezahlt wird keine Sekunde. Stattdessen wird der Bonus als sicher versprochen – das ist nicht der Fall.
-Es fehlt an erfahrenem Personal. Die Fluktuation ist extrem, aber auch nicht überraschend.
-Praktikanten und Werkstudenten werden in Massen eingestellt, obwohl es für sie keine Arbeit gibt.
-Extrem unprofessionelles Verhalten von Vorgesetzten.
-Absolute Intransparenz bei Entscheidungen.
Image
Wer die Branche in Frankfurt kennt, weiß Bescheid
Karriere/Weiterbildung
Empfohlene Schulungen (per Teams) werden von den Partnern abgelehnt.
Gehalt/Benefits
Die Gehälter folgen keinerlei Struktur oder Sinn. Wer lange da ist und loyal bleibt, wird bestraft; wer neu einsteigt, bekommt erstaunliche Gehälter.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der Drucker hat mehr zu tun als mancher Praktikant.
Arbeitsbedingungen
Das Büro ist top, neu und modern. Nicht top ist die Anzahl an Arbeitsplätzen, die genutzt werden !dürfen!. Man wird geradezu gezwungen, im Homeoffice zu arbeiten, da man sich an manchen Tagen ansonsten auf den Boden setzen muss.


