Ihr Unternehmen?

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Balance 
Engineering 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Meine Eindrücke von Balance Engineering–für mich ein Unternehmen mit gravierenden strukturellen und fachlichen Defiziten

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Frankfurt am Main gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zunächst vorab: Das aktuell sehr positive Gesamtbild der Bewertungen steht für mich in einem deutlichen Widerspruch zu den Erfahrungen, die ich selbst während meiner mehrjährigen Tätigkeit im Unternehmen gemacht habe. Besonders auffällig ist, dass frühere kritische Bewertungen inzwischen nicht mehr sichtbar sind und stattdessen nahezu ausschließlich sehr positive Bewertungen erscheinen.

Ergänzend möchte ich erwähnen, dass auch diese Bewertung zwischenzeitlich von der Plattform entfernt wurde und erst nach einer Überarbeitung wieder veröffentlicht werden konnte. Unabhängig davon entsprechen die hier geschilderten Eindrücke weiterhin meiner persönlichen Erfahrung.

Aus meiner Sicht entsteht dadurch ein stark verzerrtes Gesamtbild. Ich rate Bewerbern und Interessierten daher ausdrücklich, die Bewertungen kritisch zu hinterfragen und sich nicht ausschließlich auf den aktuellen Bewertungsdurchschnitt zu verlassen.

Ich habe zwei Jahre bei Balance Engineering gearbeitet und möchte meine persönlichen Erfahrungen teilen, weil sie für potenzielle Bewerber und Kunden hilfreich sein könnten. Mein Gesamtfazit fällt eindeutig negativ aus.
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Für mich ein Unternehmen ohne professionelle Basis

Während meiner Zeit hatte ich durchgehend den Eindruck, dass das Unternehmen weder fachlich noch organisatorisch solide aufgestellt ist. Entscheidungen wirkten oft spontan, unausgereift und fachlich kaum nachvollziehbar. Die Geschäftsführung machte auf mich einen überforderten und wenig souveränen Eindruck – sowohl bei internen Abläufen als auch im Umgang mit Kunden.
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Strukturlosigkeit auf allen Ebenen

Ich persönlich habe kaum funktionierende Prozesse oder klare Zuständigkeiten erlebt. Vieles wirkte improvisiert oder schlicht chaotisch. Dieser Eindruck bestätigte sich für mich immer wieder durch Rückmeldungen von außen, da auch Kunden zunehmend irritiert wirkten.
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Projektbesetzungen ohne erkennbare Logik

Ein wiederkehrendes Problem war aus meiner Sicht die Art, wie Mitarbeiter in Projekte geschickt wurden. Qualifikationen oder spezifische Erfahrungen spielten dabei nach meiner Wahrnehmung kaum eine Rolle. Für mich wirkte es so, als ginge es primär darum, günstiges Personal möglichst hochpreisig weiterzureichen — unabhängig davon, ob die Personen dem Projekt gewachsen waren. Das erzeugte Unzufriedenheit, Überforderung und Konflikte, die ich mehrfach miterlebt habe.
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Kritik unerwünscht – Beschwerden bleiben wirkungslos

Etwas, das mich besonders frustriert hat: Kritik, Beschwerden oder auch nur sachliche Hinweise auf Probleme schienen absolut unerwünscht zu sein. Mehrfach hatte ich das Gefühl, dass Hinweise auf Missstände gar nicht erst ernst genommen wurden. Stattdessen wurde man, so mein Eindruck, eher als „Störenfried“ wahrgenommen, sobald man Probleme offen anspricht oder Verbesserungen fordert. Die Geschäftsführung wich solchen Gesprächen häufig aus, was für mich den Eindruck eines ausgeprägten Konfliktvermeidungsverhaltens hinterließ.
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Angespannte Situationen und kritische Rückmeldungen im Arbeitsalltag

Während meiner Tätigkeit im Unternehmen habe ich verschiedene Arbeits- und Gesprächssituationen erlebt, die ich persönlich als angespannt, wenig konstruktiv und teilweise belastend empfunden habe. Die Abläufe und die Art der Zusammenarbeit, wie ich sie selbst wahrgenommen habe, entsprachen für mich nicht einem professionellen Arbeitsumfeld. Diese Eindrücke haben mein Gesamtbild des Unternehmens nachhaltig negativ geprägt

Verbesserungsvorschläge

Führung ohne Erfahrung und ohne Zwischenschichten

Die Firma wird maßgeblich vom Geschäftsführer und seinem jungen Sohn geleitet. Auf mich wirkte es so, als fehlten beiden die Erfahrung und die fachliche Tiefe, um ein Unternehmen dieser Art professionell zu steuern. Ein mittleres Management gab es zu meiner Zeit nicht – und genau das merkte man an praktisch jedem organisatorischen und fachlichen Prozess.
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Große Diskrepanz zwischen Außenbild und Realität

Meine Erfahrung war, dass das Unternehmen sich nach außen als deutlich strukturierter, erfahrener und professioneller darstellt, als ich es intern erlebt habe. Diese Diskrepanz empfand ich als erheblich und für Bewerber sowie Kunden als potenziell irreführend.
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Extrem hohe Fluktuation – für mich eines der deutlichsten Warnsignale

Während meiner zwei Jahre im Unternehmen war die Fluktuation für mich so auffällig, dass sie fast schon zum Arbeitsalltag gehörte. Ich habe selten ein Unternehmen erlebt, in dem so viele Kolleginnen und Kollegen nach kurzer Zeit wieder gegangen sind. Einige blieben nur wenige Wochen oder Monate, weil sie aus meiner Sicht sehr schnell erkannten, dass die internen Strukturen und die tatsächlichen Arbeitsbedingungen nicht dem entsprachen, was ihnen vorher vermittelt worden war.

Für mich war besonders irritierend, dass selbst Personen, die mit höheren Verantwortungsrollen gelockt wurden – darunter sogar Positionen wie „Niederlassungsleitung“ – diese Funktion in der Realität kaum ausüben konnten. Mehrmals habe ich miterlebt, dass solchen Personen zwar beeindruckende Titel in Aussicht gestellt wurden, sie jedoch nach meinem Eindruck keinerlei echte Befugnisse erhielten. Statt Führungsverantwortung übernahmen sie letztlich dieselben Aufgaben wie alle anderen: möglichst viele abrechenbare Stunden leisten.

Die Rolle wirkte für mich oft eher wie ein Marketinginstrument, nicht wie eine tatsächliche Leitungsfunktion. Für mich hatte es teilweise den Eindruck, dass ein- und dieselbe Führungsrolle mehreren Leuten gleichzeitig versprochen wurde, ohne dass jemand davon tatsächlich die Aufgaben oder Entscheidungsbefugnisse erhielt, die zu einer solchen Position gehören würden.

Viele Mitarbeitende wirkten davon nachvollziehbar enttäuscht, da die Realität nicht ansatzweise mit den Versprechungen übereinstimmte. Dieses Gefälle zwischen Erwartung und tatsächlicher Arbeitssituation war meiner Wahrnehmung nach einer der häufigsten Gründe, warum neue Kollegen das Unternehmen so schnell wieder verließen.
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Unangenehmer Umgang mit ehemaligen Mitarbeitern

Ich habe wiederholt mitbekommen, wie intern über ausgeschiedene Mitarbeiter gesprochen wurde, und empfand viele dieser Aussagen als unangebracht und respektlos. Dieses Verhalten hat mein negatives Gesamtbild weiter verstärkt.
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Wie bei vielen kritischen Bewertungen zuvor erwarte ich auch hier, dass zeitnah eine außergewöhnlich positive Bewertung erscheinen wird. Dieser wiederkehrende zeitliche Zusammenhang ist seit längerem auffällig und aus meiner Sicht sehr erklärungsbedürftig.

Sollte unmittelbar nach dieser Rezension wieder eine solche Bewertung auftauchen, bestätigt das lediglich das Muster, das ich und viele andere bereits beobachtet haben.


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