Ein Schatten seiner selbst
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die letzten 5 Jahre nichts mehr.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen ist ein Schatten seiner selbst. Früher war man stolz für das Unternehmen zu arbeiten, jetzt schämt sich. Die GL hat scheinbar keinen Plan mehr, investiert in viele teure Projekte, die absehbar nicht funktionieren konnten. Inkompetente Mitarbeiter und Führungskräfte werden befördert, nur weil Sie auf "Linie" sind - damit ruiniert man sich als Unternehmen sehr schnell, wie man leider sehen kann.
Arbeitsatmosphäre
Obwohl die Geschäfte jahrelang gut gelaufen sind, wurde Wachstum immer kleingeredet. Erfolgsbeteiligungen? Fehlanzeige. Leistung und Erfolge wurden nie gewürdigt, weder vom Management noch vom Vorgesetzten. Stattdessen wurde immer mehr eingefordert und Druck aufgebaut, noch mehr zu performen. So hat man Mitarbeiter verbrannt. Der Vorgesetzte schaut nur nach sich selbst und seinen eigenen Zielen. Förderung und Motivation ist seit Jahren ein Fremdwort in dem Unternehmen.
Auch nach der Massenentlassung dachte man, das Unternehmen reist sich zusammen – das Gegenteil ist der Fall. Erzwungene Mehrarbeit ohne Entgeltanpassung ist an der Tagesordnung. Viele kompetenten Mitarbeiter haben innerlich längst gekündigt und schauen sich nach besseren Jobs/Vorgesetzten/Unternehmen um.
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Mal wieder Massenentlassungen ohne Sozialplan. Wirklich beschämend, was Balluff hier abgeliefert hat. Der Ruf ist dahin, der jahrelang zurecht sehr positiv war. Da nützen auch die neuen Social Media Post von HR nichts mehr, in dem urplötzlich langjährige Kollegen/innen in den Ruhestand verabschiedet werden. Das waren noch ein paar Mitarbeiter die in Altersteilzeit waren und nicht rausgeschmissen werden konnten. Sonst wären die natürlich auch schon gekündigt worden.
Viele langjährige Kollegen/innen mussten gehen. Vorallem diejenigen die „unbequem“ waren und den Kurs der GL oder des Vorgesetzten auch mal hinterfragt haben. Ein Unternehmen muss so etwas aushalten. Auch junge Familien und langjährige Mitarbeiter standen ganz oben auf der Kündigungsliste. Verantwortungsbewusstsein? Fehlanzeige.
Work-Life-Balance
Immer mehr Druck ohne Anerkennung und Würdigung der Leistung. Nicht umsonst sind viele Kollegen geistig und körperlich k.o.
Karriere/Weiterbildung
Nur wenn man das tut was der Vorgesetzte möchte
Gehalt/Benefits
ERA IG Metall -> aber HR sorgt dafür, dass die Gehälter im untersten Bereich bleiben
Umwelt-/Sozialbewusstsein
ISO zertifiziert. Aber nur auf dem Papier...
Kollegenzusammenhalt
Es gab Kollegen/innen die jahrelang aufopferungsvoll für die Firma gearbeitet und die ursprünglichen Werte noch gelebt haben. Hier war eine vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit gegen. Leider wurde dieses gelebte Teaming von der Führungskraft die vor 4 Jahren eingestellt wurde bewusst nicht weitergeführt. Stattdessen wurde eine 2 Klassen Gesellschaft aufgebaut und sogar gefördert.
Vorgesetztenverhalten
Unterirdisch. Fördert nur Mitarbeiter/innen die selbst eingestellt wurden. Arroganz auf höchster Linie. Basics wie Höflichkeit und Vorbildfunktion sind Fremdwörter.
Arbeitsbedingungen
Millionenschwerer Neubau - ohne Charme, vorallem wenn er mit falschen Vorgesetzten und Mitarbeitern besetzt ist.
Kommunikation
Geschäftsführer informieren seit Jahren nur noch per Aufzeichnungen. Rückfragen und offene direkte Kommunikation -> Fehlanzeige. Es könnte ja unangenehme Fragen aufkommen.
Gleichberechtigung
Nicht vorhanden
