Lange gehts so nicht mehr.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man hat sich durchgängig zu Remote-Arbeitsverträgen durchgerungen, wo es inhaltlich möglich ist - natürlich mit Präsenztagen. Balluff unterstützt die E-Mobilität durch Zuschüsse für Wallboxen und Lademöglichkeiten am Arbeitsplatz.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Verlässlichkeit (Strategien ändern sich schneller als man Ihre Wirkung sehen könnte = Unruhe am Kunden), Zukunftssicherheit (Arbeitsplatzsicherheit), Planbarkeit (speziell Gehalt).
Verbesserungsvorschläge
Die wurden hundertfach benannt, Gebetsmühlen artig gepredigt. Aber das will man nicht hören/ annehmen. Auch der nun folgende, beschwichtigende Aufruf der HR-Abteilung, ist sinnfrei. Auch diese wurde mit den gleichen Themen, aus verschiedenen Abteilungen, Hirarchiestufen, bespielt. Alle Informationen und Sorgen sind bekannt, und adressiert. ALLE PUNKTE SIND DETAILLIERT BEKANNT!!!
Arbeitsatmosphäre
Wenn seit Jahren stetig das Damoklesschwert (betriebsbedingte Kündigungen) über den Mitarbeitenden pendelt und von der Unternehmensleitung nicht abgehängt wird, hat das natürlich Auswirkungen auf die Arbeitsatmosphäre.
Kommunikation
Unternehmensleitung ruft Visionen aus, aber es folgt keine konsequente, sinnvolle Strategieentwicklung gen Arbeitsebene. Vielmehr philosophiert jede tiefere Ebene für sich, was gemeint sein könnte und wie man das erreicht. Erste Maßnahme ist immer - mehr Tabellen zu Themen die NICHT funktioniert haben anstatt auf die Arbeitsebene zu vertrauen und Themen umzusetzen DIE funktionieren (durchweg bekannt und adressiert). Verkehrte Welt. Alles, was ein Salestrainer ist der ersten viertel Stunde heraus haut, wird hier 100% entgegengesetzt realisiert. Wen wundert da noch das Ergebnis?
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Abteilung immer noch sehr gut. Incl. dem nächsten Vorgesetzten. Vertrauen ist hier die feste Bank.
Work-Life-Balance
In Zeit gemessen wäre es ok. Den täglichen Wahnsinn und die Überlastung durch nicht funktionierende Prozesse, nimmt man aber als Stress mit heim. Das kostet Lebensenergie und Ruhe für die Privatsphäre, die Familie.
Vorgesetztenverhalten
Der direkte Vorgesetzte ist ein Musterbeispiel für Leadership. Nördlich davon, ... leider nur noch Phrasen ohne Bezug zum betrieblichen Alltag.
Interessante Aufgaben
Das Kundengeschäft ist und bleibt hoch interessant.
Gleichberechtigung
Ich Chef, du nix.
Wir haben auch weibliche Führungskräfte. Manche davon sind (waren) so schlagstark und immun, dass keine Kritik zulässig war, so dass jetzt (sie hat uns verlassen) umfangreiche Reparaturmaßnahmen begonnen haben. Der Schaden an der Kundenfront (am Umsatz) ist leider nicht klar zuzuordnen.
Umgang mit älteren Kollegen
Die wurden zahlreich kurz vor der Rente gefeuert. Unwürdig. Mit Anstand eines Eignergeführten Unternehmens hat das nicht mehr zu tun.
Arbeitsbedingungen
An der Kundenfront super. Im Team auch noch super. Prozesswelt, Software-Tools, einfach nur laienhaft/ unbeholfen, umkoordinierte .XLS halten wieder Einzug. IT-Infrastruktur klaglos.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sozialbewusst? Die Art und Weise der Kündigungen legt den Blick offen.
Gehalt/Benefits
Gehalt war mal gut, inzwischen behält sich die UL einen Teil des variablen Anteils als Verhandlungsmasse vor, die im Vorjahr - nicht transparent kalkuliert - gestrichen wurde. Willkür. Dazu noch Zielvorgaben, die einem warmen Wunsch (od. Bank-Vorgabe) folgen, mit der Unternehmensperformance (Einsparungen in der Supply-Chain, Verlagerungen, ... , zusätzlichen Sales-Beschäftigungsmaßnahmen (Tabellen hier und da), lähmende Prozesse, per se nicht erreichbar sind. Demotivation ist die Folge.
Man weiß also nicht, was man am Jahresende verdient hat, bis es endabgerechnet ist.
Image
BALLUFF war mal ein Name. Heute auch. Kunden knallen einem zunehmend ihre nicht so hohe Meinung zum Unternehmen ungefragt an den Kopf. Das macht Freude im Vertrieb.
Und das, trotzdem die Mannschaft (Arbeitsebene) sehr kompetent und überwiegend willig ist.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmaßnahmen sind wg. finanziellen Ressourcen, zumindest für Mannschaftsdienstgrade - gestrichen. Karriere richtet sich nach Bequemlichkeit und Klüngel. Wer unbequem ist, geht.