Hier läuft alles nach Plan - nur welcher weiss keiner
Gut am Arbeitgeber finde ich
Tatsächlich:
Die Personalabteilung!
Positiv empfand ich jederzeit die Kommunikation mit HR.
Vom ersten Bewerbungsgespräch bis zum bitteren Ende und darüber hinaus.
Hier bekam ich meist auch die Antworten und Unterstützung, die mir eigentlich meine Führungskraft hätte geben sollen / müssen!
(Führungskraft - auch Bindeglied zwischen HR und Mitarbeiter!!
Wozu braucht ich diese dann noch?? Zum Urlaub freigeben??
Folgend in der Bewertung dazu mehr! Sag ich jetzt mal.)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die „aufgeblasene" Hierarchie!!!
Ab wieviel Mitarbeiter braucht man eine eigene Führungskraft?????
Nach meiner „naiven“ Meinung stimmt das Verhältnis Führungskraft <> Mitarbeiter nicht.
Wieso brauchen 3 Mitarbeiter eine eigene Führungskraft A, wenn am Nachbartisch eine weitere Führungskraft B für 2 weitere Mitarbeiter im gleichen Büro sitzt?
Aufwand, Kosten, Nutzen …….. war wohl egal, oder das spielt(e) keine Rolle!
Oder vielleicht sogar doch????
Verbesserungsvorschläge
Ich meine die Kommunikation (positive wie negative) ist entscheidend!
Klar! Negatives Feedback will keiner hören und manche Fk kann oder will diese auch nicht geben?
Wenn aber sachlich mit Fakten, Empathie und zeitnah vorgebracht profitieren alle!
Wie aus meiner Bewertung ersichtlich, gelingt die Kommunikation der Firma Balluff aus meiner Sicht überhaupt nicht (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Da ist die Kommunikation zwischen Geschäftsführung zum Mitarbeiter genauso betroffen wie zwischen Führungskraft und Mitarbeiter!
Mitarbeiter wünschen sich verlässliche Aussagen.
Ich habe schon Verständnis, das diese nicht immer oder nur zeitlich begrenzt möglich sind!!!
Es fühlt sich aber komisch an, wenn die Geschäftsführer der Firma Balluff noch im Frühjahr 2024 meinen: „Das Glas ist halb voll und nicht halb leer“. Also dann …wir sind bereit und warten auf die Kundenaufträge.
Mein Gefühl: Party statt Demut und Zurückhaltung!!!!
Währenddessen zur gleichen Zeit, große und kleinere Betriebe im Umfeld schon viel eher gewarnt, Einstellungen gestoppt und seit geraumer Zeit Werkzeuge angepasst und am Laufen hatten, um Kündigung möglichst zu vermeiden!
Und ups, nicht lang später war die Party doch vorbei.
Jetzt schnell noch vor dem Sommer 2024 Arbeitsstunden reduzieren mit folgender Kurzarbeit.
Am Ende war das Glas dann halt doch schneller leer und es wurde der Belegschaft im Januar 2025 mitgeteilt das ca. 200 Mitarbeiter (ca. 20% der Beschäftigten am Standort Neuhausen) das Unternehmen verlassen müssen!
Entweder war die Glaskugel nicht geputzt oder das mit dem Kaffeesatzlesen hat nicht funktioniert oder die Banken …… oder mögliche Investoren, oder…, oder…!
Ein Schuldeingeständnis der GF habe ich auch nie gehört (würde mir aber auch nix mehr nützen)!
Ach, und eine Bemerkung sei mir noch gestattet.
Ok, das Kind liegt im Brunnen, d.h. Kündigungen sind nicht mehr vermeidbar.
Die Auswahl (wenn es denn je eine sinnvolle gab) überrascht dann doch etwas.
Zum einen ist sehr viel Wissen verloren gegangen!
Ich kann mir gut vorstellen das, aktuell viele Prozesse deutlich langsamer sind!
Es mussten bestimmt auch nicht nur die "guten" Mitarbeiter gehen!
Auffallend ist aber, das meist doch viele „sehr überreife Äpfel = Mitarbeiter “ immer noch im Unternehmen sind!
(die eventuell auch Anteil an der Situation haben)
Nicht das das meinen eigenen Arbeitsplatz gerettet hätte.
Aber meint das Unternehmen wirklich, das genau diese überreifen, fauligen und madigen Äpfel = Mitarbeiter jetzt beim Neuanfang wirklich helfen??!!
Die allgemeine Art und Weiße, die Arbeitsmoral, die Art der Kommunikation und das Ausnützen von persönlichen Profiten (ich meine neben der vereinbarten Lohntüte) wird sich bei diesen Mitarbeitern nicht ändern!
Ps.
Vielleicht machen Sie das Lesen von Kununu-Bewertungen für Führungskräfte verpflichtend oder hängen diese aus.
Eventuell hilft das bei der Beantwortung der Fragen: „Läuft bei uns alles richtig?“ und „Was kann jeder Einzelne im Unternehmen besser machen?
Ich wünsche dennoch der Firma Balluff gerade jetzt viel Erfolg und den Mut und die Entschlossenheit jetzt die bestmöglichen Entscheidungen zum Wohle des Unternehmens zu treffen.
Arbeitsatmosphäre
Naja..welche Arbeitsatmosphäre, wenn Führungskräfte nicht führen und die propagierte Offenheit nicht wirklich existiert.
Nur gut, wenn man „stets auf Linie“ (sehr wohlwollend ausgedrückt) der Führungskraft war oder vielleicht auch noch ist! (solche gab es halt auch mit dem Kopf im…vom Vorgesetzten)
Work-Life-Balance
Bis zur Ankündigung von Kündigungen war das ok!
Danach war es mit der Balance, auf Grund von der stetigen Unsicherheit, ob man selbst einer der Betroffenen ist, vorbei!
Kollegenzusammenhalt
Die Unterstützung innerhalb der Mitarbeiter war meist offen und kollegial.
Vorgesetztenverhalten
War/ist das Vorgesetztenverhalten innerhalb meiner Abteilung Balluff - Standard??
Im Wort „Führungskraft“ vereinen sich zwei Komponenten:
Führung und Kraft = Führen + kraftvoll & bewusst!
Wie kann also eine Führungskraft richtig führen - (leiten, coachen, lenken) wenn diese nicht, oder nur minimal kommuniziert.
Und zwar mit positivem oder negativem Feedback die zeitnah zu dem entsprechenden Ereignis stattfindet.
Wenn bei Problemen weggesehen oder vlt. sogar gegrinst, gelästert wird, untergräbt das seine eigne Autorität.
Zur Führungskraft gehört auch die Moderation innerhalb des Teams.
Findet beides nicht statt, dann spüren und erkennen das die
Mitarbeiter und nützen das aus.
Die Folge:..oh was Wunder… die Probleme häufen sich und werden nicht kleiner!
Um die jetzt „ausgewachsenen“ Probleme soll sich am besten HR kümmern (nur weil der Vorgesetzte sich nicht mit Problemen auseinandersetzten will oder es in jedes Mal selbst verpasst hat).
Übrigens würde auch Positives Feedback (mal an das Team, mal an den einzelnen) bei der Motivation helfen!
Wichtig war der Führungskraft nie das Team an sich, sondern seine eigene Darstellung „nach oben“!
Fazit: Empathie schlägt Titel
Kommunikation
Innerhalb des Teams (Mitarbeiter) war sie TOP!
Die Kommunikation von der Führungskraft zum Mitarbeiter ist teilweise auf das nötigste reduziert (Guten Morgen, Mahlzeit und Tschüss - 20 Worte in der Woche war nicht ungewöhnlich, sondern fast normal und möglicherweise war ich da noch gut bedient)!
Geht so Kommunikation? Ich frag nur mal für mich und für alle, die mal Führungskraft werden wollen!!! Vielleicht können wir was lernen.
Interessante Aufgaben
Zumindest in meinen Bereich immer mit unterschiedlichen und teilweise neuen Herausforderungen.
