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BALLUFF 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Schlechte Führung und Unprofessionalität zieht sich durch nahezu alle Bereiche

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

-mittlerweile nicht mehr

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-Kritik und Anregung von Mitarbeitern wird konsequent belächelt und ignoriert, auf Mitarbeiterstimmen wird nichts gegeben
-Management lebt in seiner eigenen Bubble und hat den Bezug zur Realität und den Mitarbeitern verloren
-Empathie fehlt, stattdessen Macht über Menschlichkeit
-Führung realitätsfern, überfordert und kurzsichtig
-nach Kündigungswelle wird wieder ordentlich Budget für Teamevents ausgegeben, was ist das für ein Zeichen
-Mikromanagement, die obere Etage mischt sich überall ein, anstatt zu Führen und den strategischen Weitblick zu gewährleisten, Entscheidungen nach Nasenfaktor und Bauchgefühl dafür nicht fundiert, die gerade Linie fehlt

Verbesserungsvorschläge

-Chaos statt Strategie und Vision, eine Strategie entwickeln und transparent Kommunizieren, anstatt Bauchentscheidungen zu treffen und die Verantwortung für die schlechte wirtschaftliche Lage im Außen zu suchen
-Aktionismus, Kurzsichtigkeit und Inkompetenz hoch im Kurs
-Konzept für Zukunft fehlt
-Entscheidungen reflektieren und eigene Fehler eingestehen
-Eigentümer gehören in den Aufsichtsrat und nicht ins Management, nur weil man in eine Unternehmerfamilie geboren wurde heißt es nicht, dass man Führen kann

Arbeitsatmosphäre

-definitiv kein Top Arbeitgeber mehr in der Region
-Wettbewerb steht vor gleichen Herausforderungen reagiert aber mit Haltung und verspielt nicht das Vertrauen der Mitarbeiter

Image

-kurz nach Entlassungswelle werden viele befördert, dafür ist anscheinend Budget vorhanden
-Man schreibt sich Werte auf die Fahne, die 0 gelebt werden
-Außen hui, innen pfui, aber auch Außenwahrnehmung leidet zunehmend
-2 Kündigungswellen innerhalb von 4 Jahren, da ist die die nächste Vorprogrammiert

Work-Life-Balance

-Verbleibenden Mitarbeiter sollen die Arbeit von 200 Kollegen übernehmen
-Überbelastung wird nicht gesehen, da aufgrund neuer und angeblich schlanker Prozesse alles zu bewerkstelligen sei
-hohe Unsicherheit und Angst vor der nächsten Kündigungswelle
-Stellenabbau erfolgt ohne Übergabe von Themen, hat zu know-how Verlust und Doppelarbeit geführt
-physische Gesundheit der Mitarbeiter wird ausgeblendet

Karriere/Weiterbildung

-je nach Abteilung und Vorgesetzten okay, teils auch nur leere Versprechen

Gehalt/Benefits

-niedriger als im Vergleich
-AT Verträge haben keine Vorteile
-Dienstawagenraten unverschämt hoch

Umwelt-/Sozialbewusstsein

-nötigste wird umgesetzt, steht nicht dahinter

Kollegenzusammenhalt

- kann aktuell keinem mehr trauen und muss mit jedem Wort aufpassen
-organisatorisches Chaos

Umgang mit älteren Kollegen

-Ältere Kollegen und Mitarbeiter in Elternzeit wurden gegangen mit angeblich attraktiven Angebot, das der Mindestabfindung entsprach
-Kündigungen ohne Wertschätzung oder Dank, Haltung und Menschlichkeit fehlt

Vorgesetztenverhalten

- Mitarbeiter die gegangen wurden, wurden nicht mal verabschiedet
-schlechte Führung zerstört Organisation
-fehlende Feedback und Fehlerkultur

Arbeitsbedingungen

-je nach Gebäude unterschiedlich, oft sehr laute und zu warme/kalte Räumlichkeiten, Tische stehen viel zu eng
-im Neubau kein Lautstärkenkonzept

Kommunikation

-Beschäftigungssicherung wurde erst geschlossen und dann stillschweigend aufgehoben
-offene und prägnante Kommunikation wird vermeidet stattdessen Salamitaktik und Intransparenz
-direkter Austausch mit dem Management nicht erwünscht, weshalb interaktiven Austauschformate abgeschafft wurden, so können schon keine unangenehmen Fragen gestellt werden

Gleichberechtigung

-Sozialplan wurde nach Belieben umgesetzt und nicht anhand von Fakten

Interessante Aufgaben

-es wird für die Schublade gearbeitet, Projekte nach Lust und Laune geparkt nachdem man ein Jahr daran gearbeitet hat

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Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

Ihre Worte treffen – und sie hallen nach. Vielen Dank, dass Sie so offen und ehrlich Ihre Sicht teilen. Auch wenn es weh tut, so deutlich zu lesen, wie Sie die aktuelle Situation erleben, ist es wichtig, dass wir das hören.

Wir wissen, dass die letzten Monate für viele im Unternehmen sehr belastend waren. Entscheidungen, die getroffen wurden, haben Spuren hinterlassen – bei Teams, bei Einzelnen, bei der Stimmung insgesamt. Dass Sie sich nicht gehört, nicht gesehen und nicht wertgeschätzt fühlen, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass wir an vielen Stellen besser werden müssen.

Wir können und wollen Ihre Erfahrungen nicht kleinreden. Was Sie beschreiben, zeigt, dass Vertrauen verloren gegangen ist – und Vertrauen zurückzugewinnen ist harte Arbeit. Aber genau das müssen und wollen wir tun. Nicht mit leeren Phrasen, sondern mit ehrlicher Reflexion, mit konkreten Schritten und mit dem Willen, zuzuhören – auch wenn es unbequem ist.

Wenn Sie bereit sind, mit uns in den Austausch zu gehen – ganz offen oder auch anonym – dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Ihr
Balluff HR-Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.