Schlechte Führung und Unprofessionalität zieht sich durch nahezu alle Bereiche
Gut am Arbeitgeber finde ich
-mittlerweile nicht mehr
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-Kritik und Anregung von Mitarbeitern wird konsequent belächelt und ignoriert, auf Mitarbeiterstimmen wird nichts gegeben
-Management lebt in seiner eigenen Bubble und hat den Bezug zur Realität und den Mitarbeitern verloren
-Empathie fehlt, stattdessen Macht über Menschlichkeit
-Führung realitätsfern, überfordert und kurzsichtig
-nach Kündigungswelle wird wieder ordentlich Budget für Teamevents ausgegeben, was ist das für ein Zeichen
-Mikromanagement, die obere Etage mischt sich überall ein, anstatt zu Führen und den strategischen Weitblick zu gewährleisten, Entscheidungen nach Nasenfaktor und Bauchgefühl dafür nicht fundiert, die gerade Linie fehlt
Verbesserungsvorschläge
-Chaos statt Strategie und Vision, eine Strategie entwickeln und transparent Kommunizieren, anstatt Bauchentscheidungen zu treffen und die Verantwortung für die schlechte wirtschaftliche Lage im Außen zu suchen
-Aktionismus, Kurzsichtigkeit und Inkompetenz hoch im Kurs
-Konzept für Zukunft fehlt
-Entscheidungen reflektieren und eigene Fehler eingestehen
-Eigentümer gehören in den Aufsichtsrat und nicht ins Management, nur weil man in eine Unternehmerfamilie geboren wurde heißt es nicht, dass man Führen kann
Arbeitsatmosphäre
-definitiv kein Top Arbeitgeber mehr in der Region
-Wettbewerb steht vor gleichen Herausforderungen reagiert aber mit Haltung und verspielt nicht das Vertrauen der Mitarbeiter
Image
-kurz nach Entlassungswelle werden viele befördert, dafür ist anscheinend Budget vorhanden
-Man schreibt sich Werte auf die Fahne, die 0 gelebt werden
-Außen hui, innen pfui, aber auch Außenwahrnehmung leidet zunehmend
-2 Kündigungswellen innerhalb von 4 Jahren, da ist die die nächste Vorprogrammiert
Work-Life-Balance
-Verbleibenden Mitarbeiter sollen die Arbeit von 200 Kollegen übernehmen
-Überbelastung wird nicht gesehen, da aufgrund neuer und angeblich schlanker Prozesse alles zu bewerkstelligen sei
-hohe Unsicherheit und Angst vor der nächsten Kündigungswelle
-Stellenabbau erfolgt ohne Übergabe von Themen, hat zu know-how Verlust und Doppelarbeit geführt
-physische Gesundheit der Mitarbeiter wird ausgeblendet
Karriere/Weiterbildung
-je nach Abteilung und Vorgesetzten okay, teils auch nur leere Versprechen
Gehalt/Benefits
-niedriger als im Vergleich
-AT Verträge haben keine Vorteile
-Dienstawagenraten unverschämt hoch
Umwelt-/Sozialbewusstsein
-nötigste wird umgesetzt, steht nicht dahinter
Kollegenzusammenhalt
- kann aktuell keinem mehr trauen und muss mit jedem Wort aufpassen
-organisatorisches Chaos
Umgang mit älteren Kollegen
-Ältere Kollegen und Mitarbeiter in Elternzeit wurden gegangen mit angeblich attraktiven Angebot, das der Mindestabfindung entsprach
-Kündigungen ohne Wertschätzung oder Dank, Haltung und Menschlichkeit fehlt
Vorgesetztenverhalten
- Mitarbeiter die gegangen wurden, wurden nicht mal verabschiedet
-schlechte Führung zerstört Organisation
-fehlende Feedback und Fehlerkultur
Arbeitsbedingungen
-je nach Gebäude unterschiedlich, oft sehr laute und zu warme/kalte Räumlichkeiten, Tische stehen viel zu eng
-im Neubau kein Lautstärkenkonzept
Kommunikation
-Beschäftigungssicherung wurde erst geschlossen und dann stillschweigend aufgehoben
-offene und prägnante Kommunikation wird vermeidet stattdessen Salamitaktik und Intransparenz
-direkter Austausch mit dem Management nicht erwünscht, weshalb interaktiven Austauschformate abgeschafft wurden, so können schon keine unangenehmen Fragen gestellt werden
Gleichberechtigung
-Sozialplan wurde nach Belieben umgesetzt und nicht anhand von Fakten
Interessante Aufgaben
-es wird für die Schublade gearbeitet, Projekte nach Lust und Laune geparkt nachdem man ein Jahr daran gearbeitet hat
