Alles Gute kommt nicht immer von oben
Gut am Arbeitgeber finde ich
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Schlecht am Arbeitgeber finde ich
... dass aus einem Familienunternehmen, auf das die Mitarbeiter stolz waren und sich gegenseitig unterstützen, eine Ansammlung von Karrieristen, Pitch-Künstlern und Powerpoint-Akrobaten wurde.
Verbesserungsvorschläge
Nicht alles glauben, was in den sozialen Medien oder von - nach eigenen Angaben so erfolgreichen - Beratern verbreitet wird.
Arbeitsatmosphäre
Häufige Umstrukturierungen, KPIs, Konkurrenz bei Ressourcenbedarfen und der ständige Zwang beim oberen Management punkten zu müssen, lassen die Führungskräfte zu Ellenbogenkämpfern werden. Das schlägt sich auch auf die Teams nieder.
Kommunikation
Wenn Entscheidung gefallen sind, wird man irgendwann darüber informiert.
Kollegenzusammenhalt
War früher deutlich besser. Alle Entwickler als amorphe, anonyme und beliebig zerteilbare Masse zu betrachten, reduziert den Zusammenhalt kontinuierlich.
Work-Life-Balance
Als Tarifler ganz ok. Man kann (muss!) pünktlich Feierabend machen, sollte aber keinen Anspruch auf eine sinnstiftende Tätigkeit haben.
Vorgesetztenverhalten
Direkte Führungskräfte waren i.O. Über das obere Management wurde schon öfters bei Kununu geschrieben und das braucht keine weitere Ausführung.
Umgang mit älteren Kollegen
sind ja kaum noch welche da ...
Arbeitsbedingungen
Keine Konzentration im modernen Großraum-Taubenschlag mehr möglich. Hauptsache das Konzept ist hip, man hat "mutig" die Konzepte der Berater umgesetzt und die "desks" sind "clean". Na ja, von den Kaffeerändern auf den Tischen und den Flecken und Haaren auf den Stühlen mal abgesehen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nur auf dem Papier.
Gehalt/Benefits
Dank Tarifbindung ganz ok. Sonst würde man auch hier wie bei der ATlern gerne sparen. Der Ausweg scheint die Verlagerung ins billigere Ausland zu sein.
